Bei Mäusen hat schon geklappt, was auch uns ein makelloses Lächeln ins Gesicht zaubern könnte: Nachwachsende Zähne dank eines speziellen Botenstoffs.
Was haben die japanischen Forscher herausgefunden?
"Es scheint wirklich so zu sein, dass ein Stoff verantwortlich ist, um so ein Zahn-Wachstum anzuschieben. Man muss vorsichtig sein. Es ist eine Vorstudie, also sogar noch eine Studie, bevor es überhaupt mal in einen klinischen Aspekt hineingeht."
Ist das ein medizinischer Durchbruch?
"Für die Klinik wäre das natürlich toll, weil wir natürlich das Größte, was wir machen, ist, wir arbeiten an fehlenden Zähnen. Und dann würde ich schon sagen, wenn sich das in den weiteren Studien bewahrheitet, dann wird es sicherlich in diesem Bereich ein Durchbruch."
Was könnte gegen das Medikament sprechen?
"Ein großer Aspekt sind wirklich die Kosten. Sie können sich vorstellen, wenn jetzt für einen Zahn plötzlich Laborkosten in einer sechsstelligen Summe hätte, was vorstellbar wäre, dann ist das natürlich nichts, was für uns in der Klinik in der Klinik anwendbar wäre."
Wann könnte das Medikament erhältlich sein?
"Wenn man wirklich merkt, dieser Mechanismus funktioniert in einer reproduzierten Weise, dann müssten in gewisser Weise kontrollierte klinische Studien folgen. Und dann müsste natürlich in irgendeiner Form dieses Produkt ja auch hergestellt werden. 20 Jahre ist denke ich schon ein realistischer Horizont."
Die Forscher dagegen denken, dass es das Medikament, das Zähne wachsen lässt, schon Zweitausenddreißig geben könnte. Wäre ja ein Traum.