„Da war alles schwarz": Schimmel überall! Familie lebt im absoluten Horrorhaus
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Alles begann als kleiner Fleck nach einem Wasserschaden im Badezimmer. Der Fleck wurde immer größer. Schließlich ist fast das gesamte Haus befallen, die Pilze wachsen buchstäblich aus den Wänden. Der Vermieter schickt zwar Handwerker, doch die Arbeiten wurden eher oberflächlich ausgeführt. Aleks Bechtel, unsere Punkt12- Schimmelretterin, begutachtet mit einem Experten die Situation –und ist entsetzt.
Ein Wohnhaus in Oberhausen. Von außen ganz hübsch – innen schimmelt es aber ganz ordentlich. So, dass es unserer Schimmelretterin Aleks Bechtel eiskalt den Rücken runter läuft.
„Mein Gott! Nein! Und dann sind die abgefallen. Und wo die abgefahren sind. Anderntags beim Notar.“ „Das ist ja grauenhaft. Was macht es mit dir als Mutter, wenn du weißt, dass dein Kind in Gefahr ist? Und du selber auch? Es ist zum Weinen. Es macht einen traurig.“ Eine untragbare Situation. Ab jetzt kämpft Aleks Bechtel für Familie Antoni. Mit Experten und klarer Kante. „Das Haus ist unbewohnbar. Da müssen ganz dringend sehr viele Handwerker ran.“ Ein neuer Fall für unsere Punkt 12 Schimmelretterin. Und dieser Fall hat es in sich. Denn hier wuchert der Schimmel in einer Form, den Aleks so noch nie gesehen hat.
„Ich bin jetzt auf dem Weg nach Oberhausen zu Steffi. Sie hatte uns ja einen Hilferuf per Video geschickt. Und ich muss ganz ehrlich sagen der Schimmel in Ihrem Haus ist eine absolute Katastrophe. Und deswegen treffe ich jetzt gleich auch Uwe, unseren Schimmelexperten, vor Ort, um gemeinsam die Wohnsituation zu begutachten. Ich hoffe, wir können helfen.“ Nur zwei Zimmer des Hauses sind nicht mit Schimmel befallen. Zu eng für eine Familie. Deshalb ist Steffi vorerst zu ihrem Lebensgefährten gezogen. Im Haus blieben Töchterchen Cathy mit Freund Jeremy. „Hallo, Hallo, ich bin's, Die Alex. Du hast uns gerufen? Ja, wir sind da. Und jetzt schnell rein. Es regnet.“ Es öffnet sich die Tür in eine Welt, die einem zum Schaudern bringt. Die Schimmelspuren an den Wänden wurden zwar vor zwei Wochen von den Handwerkern grob beseitigt. Wie grob, das sehen wir später. „Erzähl doch mal, wie fing diese Schimmelgeschichte an?“ „Es fing an, oben im Badezimmer. Es roch immer muffig. Ich hab mir nichts bei gedacht. Ich denke. Ach dann bin ich im Flur und da hab ich einen kleinen Fleck gesehen und der wurde immer größer.“ Das ist mehrere Wochen her.
Alles begann mit einem Wasserschaden im Badezimmer auf der ersten Etage. Ein Rohr ist in der Wand geplatzt. Die Feuchtigkeit war der ideale Nährboden für Pilze. Und die machten sich im ganzen Haus breit. „Und hier unten hat es angefangen. Hier unten.“ „Also unter dem Waschbecken.“ „Hatte ich den Wasserschaden. Von hier aus ging es im Kinderzimmer. Wir hatten die Tapete abgerissen und da war alles schwarz. Und von hier ging das dann runter im Flur und vom Kinderzimmer in die Küche.“ „Willst du mir das mal im Kinderzimmer zeigen? Das ist ja offensichtlich nebenan. Genau da sieht man noch was. Ja.“ „Also, hier, die ganze Wand.“ „Ach, du jemine.“ Die Verwaltung wurde sofort alarmiert. Und sie hat auch gleich reagiert und Handwerker geschickt. Aber die haben eher oberflächlich gearbeitet. Im wahrsten Sinne des Wortes.
„Die Firma hat jetzt quasi das abgekratzt oder drübergestrichen oder irgendwas gemacht.“ „Die haben da was draufgesprüht und haben es abgewischt.“ „Ist ja auch nicht ganz weg. Da ist es immer noch sehr dunkel. Ich finde, wenn man hier so ein bisschen schnuppert, dann riecht es.“ „Ja, erstaunlich war ja, dass der Vermieter schon eine Firma beauftragt hatte, bevor ich gekommen bin. Und leider Gottes ist diese Arbeit sehr mangelhaft gewesen, weil der Schimmel war überall noch da. Ich konnte ihn noch sehen. Also das war echt eine sechs.“ Konsequenz: Schimmelsporen im ganzen Haus. Auch Cathys Zimmer ist unbewohnbar. Da nur das Wohnzimmer nicht unmittelbar vom Wasserschaden betroffen ist, haben sich Cathy und Jeremy hier ihr Bett aufgebaut. Ein Wohnhaus in Oberhausen. Von außen ganz hübsch – innen schimmelt es aber ganz ordentlich. So, dass es unserer Schimmelretterin Aleks eiskalt den Rücken runter läuft.
„Mein Gott! Nein! Und dann sind die abgefallen. Und wo die abgefahren sind. Anderntags beim Notar.“ „Das ist ja grauenhaft. Was macht es mit dir als Mutter, wenn du weißt, dass dein Kind in Gefahr ist? Und du selber auch? Es ist zum Weinen. Es macht einen traurig.“ Eine untragbare Situation. Ab jetzt kämpft Aleks Bechtel für Familie Antoni. Mit Experten und klarer Kante. „Das Haus ist unbewohnbar. Da müssen ganz dringend sehr viele Handwerker ran.“ Ein neuer Fall für unsere Punkt 12 Schimmelretterin. Und dieser Fall hat es in sich. Denn hier wuchert der Schimmel in einer Form, den Aleks so noch nie gesehen hat. „Ich bin jetzt auf dem Weg nach Oberhausen zu Steffi. Sie hatte uns ja einen Hilferuf per Video geschickt. Und ich muss ganz ehrlich sagen der Schimmel in Ihrem Haus ist eine absolute Katastrophe. Und deswegen treffe ich jetzt gleich auch Uwe, unseren Schimmelexperten, vor Ort, um gemeinsam die Wohnsituation zu begutachten. Ich hoffe, wir können helfen.“ Nur zwei Zimmer des Hauses sind nicht mit Schimmel befallen. Zu eng für eine Familie. Deshalb ist Steffi vorerst zu ihrem Lebensgefährten gezogen. Im Haus blieben Töchterchen Cathy mit Freund Jeremy. „Hallo, Hallo, ich bin's, Die Alex. Du hast uns gerufen? Ja, wir sind da. Und jetzt schnell rein. Es regnet.“ Es öffnet sich die Tür in eine Welt, die einem zum Schaudern bringt.
Die Schimmelspuren an den Wänden wurden zwar vor zwei Wochen von den Handwerkern grob beseitigt. Wie grob, das sehen wir später. „Erzähl doch mal, wie fing diese Schimmelgeschichte an?“ „Es fing an, oben im Badezimmer. Es roch immer muffig. Ich hab mir nichts bei gedacht. Ich denke. Ach dann bin ich im Flur und da hab ich einen kleinen Fleck gesehen und der wurde immer größer.“ Das ist mehrere Wochen her. Alles begann mit einem Wasserschaden im Badezimmer auf der ersten Etage. Ein Rohr ist in der Wand geplatzt. Die Feuchtigkeit war der ideale Nährboden für Pilze. Und die machten sich im ganzen Haus breit. „Und hier unten hat es angefangen. Hier unten.“ „Also unter dem Waschbecken.“ „Hatte ich den Wasserschaden. Von hier aus ging es im Kinderzimmer. Wir hatten die Tapete abgerissen und da war alles schwarz. Und von hier ging das dann runter im Flur und vom Kinderzimmer in die Küche.“ „Willst du mir das mal im Kinderzimmer zeigen? Das ist ja offensichtlich nebenan. Genau da sieht man noch was. Ja.“ „Also, hier, die ganze Wand.“ „Ach, du jemine.“ Die Verwaltung wurde sofort alarmiert. Und sie hat auch gleich reagiert und Handwerker geschickt. Aber die haben eher oberflächlich gearbeitet. Im wahrsten Sinne des Wortes.
„Die Firma hat jetzt quasi das abgekratzt oder drübergestrichen oder irgendwas gemacht.“ „Die haben da was draufgesprüht und haben es abgewischt.“ „Ist ja auch nicht ganz weg. Da ist es immer noch sehr dunkel. Ich finde, wenn man hier so ein bisschen schnuppert, dann riecht es.“ „Ja, erstaunlich war ja, dass der Vermieter schon eine Firma beauftragt hatte, bevor ich gekommen bin. Und leider Gottes ist diese Arbeit sehr mangelhaft gewesen, weil der Schimmel war überall noch da. Ich konnte ihn noch sehen. Also das war echt eine sechs.“ Konsequenz: Schimmelsporen im ganzen Haus. Auch Cathys Zimmer ist unbewohnbar. Da nur das Wohnzimmer nicht unmittelbar vom Wasserschaden betroffen ist, haben sich Cathy und Jeremy hier ihr Bett aufgebaut. „Okay, also das ist jetzt hier eigentlich euer Wohnzimmer.“ „Genau.“ „Und ich sehe schon, ihr habt jetzt hier ein Riesenbett aus der Couch gemacht.“ „Genau. Hier übernachten die beiden.“ „Weil es im Kinderzimmer nicht mehr geht.“ „Nein, in meinem Zimmer sind die ganzen Sachen von den beiden, was wir retten konnten. Man weiß ja nicht, wegen Schimmelsporen und alles. Und dann haben sie die ganze Kleidung bei mir auf das Bett getan und alles.“ „Und ich meine, das macht ja auch was mit einem. Wenn du so ein Chaos hast, auf einmal in deinem eigenen Haus. Du bist geflüchtet, damit deine Tochter und ihr Freund hier ein bisschen Freiraum haben und ein bisschen Privatsphäre.“ „Und weil ich auch was. Ich habe Asthma und deshalb musste ich hier raus.“ „Was macht es mit dir als Mutter, wenn du weißt, dass dein Kind so in Gefahr ist? Und du selber auch?“ „Es ist ja zum Weinen. Es macht einen traurig, dass man so im Stich gelassen wird. Es macht einen echt traurig.“ Gerade wenn man die Pilze sieht, die noch vor ein paar Wochen an der Wand hingen. „Mein Gott.“ „Nein, Dann sind die abgefallen. Und wo die abgefallen sind. Anderntags waren neue da.“ „Das ist ja grauenhaft. Ich glaube, ich habe wirklich noch nie so was Abstoßendes gesehen. Und stell dir vor, du stehst bei dir zu Hause und dann wächst so ein Pilz aus so einer Fuge raus und er wird immer größer. Das ist ja wie im Horrorfilm. Das ist wirklich unglaublich.“
„Das ist bei meiner Tochter im Zimmer. Die ganze Wand war schwarz.“ „Guck dir das mal an!“Umso unverständlicher die von Steffi geschilderte Reaktion der Handwerker und des Vermieters, so wie Steffi sie schildert. „Was haben die denn dazu gesagt?“ „Das sprühen wir das mal ein und fertig.“ „Und da sagt keiner mal. Das ist nass, haben sie zu mir gesagt, Da musst du Trockenbau Firma rauskommen und fertig.“ „Der Vermieter hat auch nie wieder nachgefragt. Ist alles in Ordnung?“ „Ich habe angerufen. Ich habe gefragt, wie das aussieht. Jetzt mal wegen Hotel oder eine Übergangswohnung. Da kam nur wie. Ich habe hier drinstehen. Die Wohnung ist bewohnbar.“ Wie schlimm es wirklich ist, soll der Schimmelexperte Uwe herausfinden. Die Frage ist: Sind die Wände inzwischen trocken? Und gibt es doch noch Schimmel in der Wand? „Jetzt scheint aber auch alles trocken zu sein. Laut dem Messgerät.“ „Hier oben hat alles angefangen.
Der Wasserschaden war hier zuerst und ist dann durchgedrungen. In die Küche runter. Dann gehen wir da noch mal hin und schauen.“ In der Küche erwartet den Experten der nächste Wasserschaden und hier sehen die Wände noch heftiger aus. „Und hier oben drüber ist jetzt das Bad gewesen und das ist jetzt noch vom Wasserschaden übrig.“ Das Messergebnis – ein Schock. „Dann gucken wir mal, hier haben wir 22, also schon mal leicht erhöht. Hier sind wir über 80. Über 90 Digits.“ „Du nennst uns jetzt hier Zahlen? Was bedeutet das eigentlich genau?“ „Je höher die Digits sind, je näher die an 100 sind, ist es komplett nass. Das bedeutet also, wir haben in diesem Bereich hier Feuchtigkeit. Das ist ein Wasserschaden. Punkt. Und ich muss ja zumindest den Schaden beseitigen. Und das ist ja hier nicht passiert. Und wenn ich mir angucke, dass da nur drüber gewischt wurde. Das ist aber keine fachgerechte Sanierung.“ „Würdest du empfehlen, dass Jeremy und Casey hier weiter wohnen bleiben?“ „Es ist natürlich, wenn ich mir das alles hier begucke, schon eine Geschichte, die gesundheitsgefährdend sein kann.“ „Also, ich halte fest, Steffi. Das ist schon echt eine richtig ernste Sache.“ „Ja, das, was jetzt offensichtlich mit Schimmel befallen ist. Fotos machen, nach draußen stellen weg, dass die Sachen aus dem Wohnraum rauskommen.“
Das Gute: Uwe wird einen Bericht schreiben. Und damit wird das Problem amtlich. „Sehr gut, dass Uwe dieses Gutachten erstellen wird, denn dann haben wir was schwarz auf weiß, womit wir zum Vermieter gehen können.“ Und von dem möchte Aleks jetzt wissen, warum die Wohnung nicht professionell saniert wurde. Sie ruft bei der Verwaltung an – um endlich Antworten zu bekommen. „Aleksandra Bechtel ist mein Name. Ich arbeite bei RTL. Es geht um die Frau Antoni. Das Haus ist unbewohnbar und die Frage war Was tun Sie?/ Können Sie noch mal auf Frau Antoni zugehen, um ihr aus dieser Misere zu helfen, weil es passiert offensichtlich nichts. Da müssen ganz dringend sehr viele Handwerker ran.“ (Gedächtnisprotokoll): „Frau Bechtel. Da darf ich keine Auskunft drüber geben. Das tut mir leid.“
„Ich habe ja schon viele Vermieter angerufen. Es ist eigentlich oft das gleiche Muster. Es tut mir leid, aber da kann ich Ihnen überhaupt keine Auskunft erteilen. Ja, gut für den ersten Moment. Aber die wissen auch ganz genau, dass ich dran bleibe. Erstmal holt Aleks sich weitere Hilfe: juristisch. „Wenn das wieder scheitert und sie blockiert, dann kann man natürlich drohen mit Klageverfahren. Gutachter, um dann zu sehen, dass man sich irgendwie finanziell einigen kann.“ Und dann kommt doch noch Bewegung in die Sache... der Vermieter schickt erneut Handwerker. „Allerdings was ist das Schwarze?“ „Tja, gute Frage.“ „Ja.“ Mehr dazu am Mittwoch.
