Alles schön praktisch direkt an der Kasse zum Mitnehmen. Kleine Fläschchen Hochprozentiges für kleines Geld. Quengelware für Erwachsene, soll sie weg?
"Ich glaube nicht, dass sich dadurch großartig etwas ändert, die die abhängig sind, werden sich woanders die Sachen holen."
Schon Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat versucht, den Schnaps von den Kassenregalen zu verbannen. Über diese Art Regale an der Supermarktkasse muss gesprochen werden. Hier werden Menschen mit Alkoholkrankheit gezielt gefährdet", twitterte er schon 2023. Was Lauterbach nicht geschafft hat, versucht nun der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck und nicht nur an der Supermarktkasse soll es keinen Alkohol mehr geben:
"Ein anderer Weg wäre, den Verkauf von Alkohol an Tankstellen einzuschränken. Warum sollten Autofahrer Alkohol für die Weiterfahrt kaufen dürfen?"
Beim Tankstellen-Interessenverband, TIV, stoßen Streecks Gedankenspiele prompt auf Ablehnung. Das würde die Kunden nur wieder in die Supermärkte treiben und dort würden sie womöglich noch mehr Hochprozentiges kaufen. Streek weiß, dass seine Vorschläge schwer umzusetzen sind, aber er will auf die Gefahren von Alkoholkonsum aufmerksam machen.