Diese Erziehungsmaßnahme ist – na ja, zumindest – fragwürdig. Denn Influencer und Papa Garrett Gee schubst seinen gerade einmal siebenjährigen Sohn Cali von einer Klippe.
Dahinter steckt eine Lektion, die er seinem Sohn beibringen will, wie der US-Amerikaner in einem Instagram-Post erklärt. „Jedes Kind ist anders. Und so ist auch ganz unterschiedlich, wie wir erziehen, disziplinieren und beibringen, wie man von einer Klippe springt.“
Doch bei vielen anderen Eltern kommt diese Art und Weise gar nicht gut an. „Das Kind ist eindeutig unglücklich und hat Angst.“ „Na ja, vielleicht hat er seine Ängste nicht überwunden, sondern einfach neue hinzubekommen.“ „Dafür sollte er ins Gefängnis gehen. Das ist entsetzlich.“
Die Aufregung kann Garrett nicht verstehen. Er findet seine Erziehungsmethode viel eher verantwortungsvoll: „Wir haben unseren Jüngsten auf eine Klippe gebracht, von der wir wussten, dass sie sicher ist. Die größte Gefahr wäre, dass er zögert, nicht weit genug springt und die Klippe hinunterfällt. Um also besonders sicher zu sein, weil er springen wollte, sich aber nicht sicher fühlte, habe ich ihn geworfen. Irgendwann muss ein Adlerbaby das Nest verlassen … oder aus dem Nest geworfen werden und lernen, dass er fliegen kann!“
Cali hat den Sprung auf jeden Fall geschafft - ob dafür wirklich ein Schubser nötig war oder ob nicht ein paar ermutigende Worte gereicht hätten, lässt sich nicht mehr herausfinden.