"Ich fühlte mich, als hätte man mir mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen - so einen Schmerz hatte ich noch nie gespürt."
Nach einem Jahr Schwindelgefühl und immer wiederkehrenden Kopfschmerzen, fällt Lisa Thomas 2016 plötzlich in Ohnmacht, wird in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Diagnose dort: Nebenhöhlenentzündung und Stress:
"Der Assistenzarzt sagte mir, es sei nichts Ernstes und ich solle nach Hause gehen, mich ausruhen und Netflix schauen, damit ich mich entspannen könne."
Doch der 46-Jährigen hilft dieser Rat so gar nicht. Sie entschließt sich die Kosten für eine Hirnscan selbst zu übernehmen, erfährt kurze Zeit später, dass sie einen schnellwachsenden Hirntumor hat. Die Diagnose: Nur noch 12-18 Monate Lebensdauer.
"14 Tage später wurde der Tumor dann entfernt."
Es folgen Chemotherapie und Bestrahlung. Mittlerweile sind 6 Jahre vergangen und Lisa Thomas zählt zu 5% der jenigen, die den Tumor namens GBM überlebt haben. Und das nur, weil sie nicht auf den Arzt gehört hat, sondern auf ihren Bauch, der ihr gesagt hat, dass etwas ernstes hinter ihrem Kopfmerz steckt.