Für diese Sportart muss man keine Extrameile gehen, denn sie verbrennt schon bei kurzer Distanz viele Kalorien. Und trotzdem ist Slow Jogging ein Sport mit Wohlfühlfaktor.
Im Vergleich zu normalem Jogging gibt es noch zwei weitere Unterschiede. Erstens läuft man mit einer Frequenz von 180 Schritten pro Minute - beim Joggen sind es meist nicht mehr als 160. Zweitens landet man nicht auf der Ferse, sondern zuerst auf dem Mittelfuß.
Auch, wenn es etwas merkwürdig aussieht: Laut der deutschen Slow Jogging-Laufbewegung soll man bei gleicher Entfernung genauso viel Fett verbrennen wie bei normalem Joggen: Auf einer Strecke von 5 Kilometern also rund 350 Kalorien. Ohnehin gilt die Sportart als sehr gesund.
Gut für Körper und Geist – das bestätigen auch die Teilnehmer.
Beim Slow Jogging werden besonders die Waden trainiert, außerdem das Gesäß und die größeren vorderen Oberschenkel. Ob Sportler oder Couch Potato, übergewichtig oder mit körperlichen Beschwerden: Langsames Joggen ist gelenkschonend und damit für jeden geeignet.