Die heißersehnte, kalte Dusche, auf die Deutschland gewartet hat. Die Kaltfront Dieter sorgt in Nordrhein-Westfahlen für die erste Abkühlung. Deutschland atmet auf:
„Es ist sehr grau, es kommt ein Riesengewitter auf uns zu und wir finden es fantastisch.“
„Wir haben einen großen Garten und es ist besser, der Regen macht das als mit der Gießkanne immer.“
Doch die Kaltfront bringt auch Sturm, umgestürzte Bäume und Überflutungen. Bis in die Nacht hinein.
In Schleswig-Holstein schlägt der Blitz am späten Abend in ein Einfamilienhaus ein und setzt es in Brand. Weil ein aufmerksamer Nachbar riecht den Qualm riecht, alarmiert er die Feuerwehr und verhindert dadurch Schlimmeres.
Den ganzen Tag über sorgen die extremen Wetterverhältnisse für Chaos in Deutschland. Während auf der A5 zwischen Zwingenberg und Bensheim die Fahrbahn durch die extreme Hitze aufplatzt, kommen auch in Baden-Württemberg zentimetergroße Hagelkörner runter.
In Krefeld am Niederrhein werden Straßen überschwemmt, Bäume kippen um - 150 Feuerwehrleute sind im Einsatz - es herrscht Ausnahmezustand.
In Thüringen sorgt das stürmische Wetter dagegen für eine ganz andere Gefahr. Die Feuerwehr kämpft gegen einen Waldbrand. Durch den Wind hatte er sich schnell auf eine Größe von 350 Fußballfeldern ausgedehnt. Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt hat den Katastrophenfall ausgerufen, während die Feuerwehr noch gegen den Brand ankämpft.