And the winner is... Émilien!!!
646 Mal in Folge war ER der Gewinner bei der französischen Quizshow "Les douze Coups de midi", hat insgesamt 23 Autos, elf Motorräder und Sachgeschenke im Wert von 2,57 Millionen Euro abgesahnt.
"Es waren 646 Tage, die ich dabei war. Und es macht nichts, dass es nun vorbei ist. Man weiß, dass irgendwann der Moment kommt, wo es zu Ende ist."
Auch Eckert Freise hat sich bei "Wer wird Millionär" vor 25 Jahren gut geschlagen, hat die erste Million gewonnen und gezeigt, was er drauf hat. Doch so ein Phänomen wie Émilien erstaunt auch einen Millionen-Gewinner:
"Hochachtung. Eine enorme Leistung."
Die Beiden haben übrigens auch etwas gemeinsam. Ihre Liebe zur Geschichte. Denn Eckert Freise hat wie Émilien Geschichte studiert und DAS hat Vorteile: "Sie wurzelt in der Vergangenheit und das hilft enorm, wenn man einen Orientierungspunkt hat auf dieser Zeitschiene, dann kann man das schon einordnen. Der Mann ist in der Vergangenheit."
452 Stunden saß das französische Genie insgesamt im TV-Studio. 19 Tage volle Sendezeit. Für Günther Jauch und seine Sendung "Wer wird Millionär" unvorstellbar:
"Der Typ ist sicherlich ein absolutes Phänomen. Für meine eigene Sendung würde ich sagen, wir hatten auch schon Kandidaten, die 'ne ganze Sendung gefüllt haben, dann auch schon mal 'ne 2. Sendung und dann nochmal Überhang-Kandidat für 'ne dritte Sendung. Dann war's aber auch gut. Ich glaube wir setzen weiter auf wechselnde Kandidaten. Also auch auf Sie!"
Und auch bei "Les Douze Coups de midi" (auf Deutsch sowas wie "Die zwölf Glockenschläge am Mittag") darf nun nach anderthalb Jahren endlich auch mal wieder jemand anders Platz nehmen. Seit etwas mehr als einer Woche ist Schluss für Émilien, der sich seither sicher mal richtig erholt. Gescheitert ist er übrigens unter anderem an einer Formel-1-Frage.