„Ich bin 31 Jahre alt, und zum ersten Mal in meinem Leben hat sich mein Weltbild in Bezug auf Verabredungen und Beziehungen auf den Kopf gestellt.“
Denn als Doyle in den Ferien nach Hause fährt, erfährt er von der Liebesgeschichte seiner Großeltern von vor über 80 Jahren – von der bisher niemand wusste.
In einem Schuhkarton entdeckt die Familie aus den USA zufällig über 200 Liebesbriefe aus der Zeit des 2. Weltkriegs.
Sein Opa Bill ist zu der Zeit Offizier der US Navy und seine Oma Helen beim Roten Kreuz.
Obwohl sie vor ihren jeweiligen Einsätzen nur ein einziges Blind Date haben und insgesamt eine Stunde miteinander verbringen, fühlen sie sich so verbunden, dass sie beschließen, einander so oft es geht zu schreiben.
„Oh, meine Süße, wenn ich dich in diesem Moment in meine Arme nehmen könnte. Und ich danke dir von ganzem Herzen für dieses Wort der Zuversicht. Es sind so wunderbare Briefe. Sie lassen mich wissen, dass ich einen kleinen Teil deines Herzens besitze, mein Liebling. Und du bist der Beginn meines neuen Lebens. Mehr als das habe ich nicht zu sagen.“
Oft warten seine Großeltern wochenlang auf eine Antwort, doch ihre Gefühle sind so stark, dass sie sogar schon ihre Zukunft planen.
Als die beiden sich nach dem Krieg endlich wieder sehen, heiraten sie und gründen eine Familie.
Auch, wenn ihre Liebesreise keinesfalls perfekt ist, so zeigt sie Doyle, dass es sich lohnt, Geduld und viel Mühe in eine Beziehung zu investieren. Denn das ist es, was seine Großeltern letztendlich ein Leben lang zusammengeschweißt hat.