Wer beim Auflegen, Produzieren oder Spielen schon einmal eine spürbare Verzögerung zwischen Anschlag und Kopfhörersignal erlebt hat, weiß, wie entscheidend wenige Millisekunden sein können. In meinem Erfahrungsbericht zum OneOdio Studio Max 2 prüfe ich deshalb nicht nur den Klang, sondern vor allem die RapidWill+-Funkverbindung, die Anschlüsse, den Tragekomfort und die Alltagstauglichkeit. Der geschlossene Over-Ear-Kopfhörer richtet sich an DJs, Musikerinnen und Musiker, Produzierende, Gamer sowie an alle, die einen vielseitigen Bluetooth-Kopfhörer mit zusätzlichem 2,4-GHz-Funk suchen.
Der Studio Max 2 kombiniert eine offiziell angegebene Latenz von 9 ms, bis zu 120 Stunden Bluetooth-Laufzeit, LDAC, App-EQ und einen M2-Sender mit klassischem Kabelbetrieb. Im einwöchigen Test zeigt sich, dass dieses Konzept besonders beim zeitkritischen Monitoring überzeugt. Gleichzeitig ist der Kopfhörer groß dimensioniert und klanglich so vielseitig abstimmbar, dass die persönliche Präferenz bei der Nutzung eine wichtige Rolle spielt.
Den OneOdio Studio Max 2 jetzt entdecken – mit 9-ms-Funk, LDAC und umfangreichem Zubehör
- Produktname: OneOdio Studio Max 2 DJ-Kopfhörer, interne Modellbezeichnung SX2
- Variante: Standard Edition
- Zielgruppe: DJs, Musikproduzierende, Musikerinnen und Musiker, Gamer, Instrumentalistinnen und Instrumentalisten sowie Bluetooth-Nutzerinnen und -Nutzer
- Preis: je nach Angebot ab etwa 161 €, regulär ungefähr 189 €
Technische Daten:
- Bauweise: dynamischer, geschlossener, ohrumschließender Over-Ear-Kopfhörer
- Treiber: 45-mm-Treiber mit PET-basierter Japanese-PET-Membran
- Magnete: Neodym
- Frequenzbereich: 20 Hz bis 40 kHz
- Impedanz: 34 Ohm
- Empfindlichkeit: 98 dB ±3 dB
- Maximaler Schalldruckpegel: 118 dB
- Mikrofonempfindlichkeit: −42 dB ±3 dB
- Bluetooth: Version 6.0
- Bluetooth-Codecs: SBC, AAC und Sony LDAC
- LDAC-Datenrate: bis zu 990 kbit/s
- Low-Latency-Funk: RapidWill+ 3.0 über den M2-Sender im 2,4-GHz-Bereich
- RapidWill+-Latenz: 9 ms beziehungsweise 0,009 Sekunden
- RapidWill+-Audiodatenrate: 400 kbit/s mit OPUS
- Funkreichweite: mindestens 10 m
- Betriebsfrequenz: 2402 bis 2480 MHz
- Maximale Sendeleistung: unter 20 dBm
- Akku des Kopfhörers: 1000 mAh, 3,7 V, 3,7 Wh Lithium-Ionen-Polymer
- Akkugewicht im Kopfhörer: 19,5 g
- Bluetooth-Laufzeit: bis zu 120 Stunden
- RapidWill+-Laufzeit: bis zu 60 Stunden
- Laufzeit des M2-Senders: bis zu 50 Stunden
- Ladezeit des Kopfhörers: ungefähr 2,5 Stunden
- Ladezeit des M2-Senders: etwa 2 bis 2,5 Stunden
- Ladeeingang: 5 V / 800 mA
- Zulässiger Ladetemperaturbereich: 0 bis 45 °C
- Anschlüsse am Kopfhörer: 3,5-mm- und 6,35-mm-Klinke
- Anschlüsse am M2: 3,5-mm-Analogeingang und USB-C-Digital-/Ladeanschluss
- Ohrmuscheln: bis zu 180 Grad schwenkbar
- Konstruktion: überwiegend Kunststoff mit verstärkendem Metallband im Kopfbügel
- Ohrpolster: Kunstleder beziehungsweise PU-Leder
- Transport: faltbarer Kopfhörer mit geformtem EVA-Hardcase
- Gemessene beziehungsweise dokumentierte Maße: ungefähr 23 × 20,5 × 9,7 cm ausgeklappt und 21 × 12,5 × 9,7 cm zusammengeklappt
Besondere Eigenschaften:
- 9-ms-RapidWill+-Funk: Der M2-Sender überträgt Audiosignale mit sehr geringer Verzögerung und eignet sich dadurch für Beatmatching, Instrumente und Live-Monitoring.
- Vier Nutzungsarten: Bluetooth, 2,4-GHz-M2-Funk sowie kabelgebundene Verbindung über 3,5 mm und 6,35 mm decken viele Quellgeräte ab.
- Sehr lange Akkulaufzeit: Bis zu 120 Stunden im Bluetooth-Modus und bis zu 60 Stunden über RapidWill+ reduzieren den Ladeaufwand.
- LDAC-Unterstützung: Kompatible Geräte können Bluetooth-Audio mit bis zu 990 kbit/s übertragen.
- App-EQ: Music, Bass, Monitoring und Custom erlauben eine Anpassung an Musik, Monitoring oder persönliche Vorlieben.
- DJ-taugliche Mechanik: Die um bis zu 180 Grad schwenkbaren Muscheln ermöglichen einseitiges Vorhören.
- Professionelle Anschlüsse: Die echte 6,35-mm-Buchse ist für DJ-Controller, Mischpulte, Instrumente und Verstärker praktisch.
- Schutz im Transport: Das EVA-Hardcase schützt besser vor Druck und Stößen als eine einfache Stofftasche, fällt aber entsprechend größer aus.
Die Empfehlung für DJs, Musikerinnen und Musiker ist realistisch, weil die Kombination aus niedriger Funklatenz, 6,35-mm-Anschluss und schwenkbaren Ohrmuscheln direkt auf diese Nutzung zugeschnitten ist. Für reines Pendeln ist das Modell weniger spezialisiert, da es kein ANC besitzt. Wer jedoch zwischen Smartphone, Computer, Instrument und DJ-Setup wechseln möchte, erhält eine ungewöhnlich flexible Plattform.
Jetzt den OneOdio Studio Max 2 für DJing, Gaming und Musikproduktion ansehen
Produkttest
Testkriterien
Ich prüfe den OneOdio Studio Max 2 in einem einwöchigen Praxistest mit Blick auf typische Einsatzbereiche eines Informatikstudenten und Gamers, der zugleich Musik hört, am Computer arbeitet und zeitkritische Audiosignale beurteilen kann. Dabei teste ich den Kopfhörer nicht nur als Bluetooth-Modell, sondern auch mit dem M2-Sender, am Kabel und an einem Instrumenten- beziehungsweise Studiogerät.
- Verpackung und Unboxing: Stabilität der Verkaufsbox, Schutz des Inhalts, Übersichtlichkeit und Vollständigkeit des Zubehörs
- Verarbeitung: Materialanmutung, Gelenke, Bügelverstellung, Nähte, Ohrpolster und mechanische Beweglichkeit
- Bedienung: Schalter, Multifunktionstaste, Lautstärketasten, LED-Signale und App-Anbindung
- Funktionalität: Bluetooth, LDAC, RapidWill+, Kabelbetrieb und EQ-Modi
- Latenz: subjektive Verzögerung bei Gaming, Beatmatching und Instrumenten
- Passform: Ohrumschließung, Anpressdruck, Bügelpolsterung und Verhalten bei Kopfbewegungen
- Alltagstauglichkeit: Akkulaufzeit, Transport, Reichweite und Wechsel zwischen mehreren Verbindungsarten
- Sicherheit: sichere Lautstärkenutzung, passive Abschirmung und korrekte Handhabung der Funk- und Kabelverbindungen
Ablauf des einwöchigen Tests
Ich teste das Gerät sieben Tage lang selbst in Dortmund. Der Kopfhörer kommt täglich mehrere Stunden zum Einsatz, verteilt auf Schreibtischarbeit, Musikhören, Computerspiele, kabelgebundenes Monitoring und die Beurteilung von Instrumentensignalen. Zusätzlich prüfe ich die Bedienungsanleitung, die Beschriftungen, die Anschlüsse und das Verhalten des M2-Senders bei analoger und digitaler Zuführung.
Die erste Erwartung ist klar: Ein 9-ms-System muss sich beim Spielen und bei rhythmischen Signalen direkter anfühlen als normales Bluetooth. Gleichzeitig erwarte ich von einem geschlossenen Over-Ear-Modell eine gute passive Abschirmung und einen stabilen Sitz. Die Testdauer von sieben Tagen erlaubt eine realistische Einschätzung von Einrichtung, Komfort und Bedienung, ersetzt aber keine Langzeitprüfung über Monate.
Unboxing
Der Studio Max 2 kommt in einer schwarzen, bedruckten Faltschachtel. Nach dem Öffnen liegt der Kopfhörer zusammen mit dem M2-RapidWill+-Sender und dem geformten EVA-Hardcase in einer klar auf die Bestandteile ausgerichteten Verpackung. Die Präsentation wirkt funktional und ordentlich, ohne den Inhalt mit unnötigen Zusatzteilen zu überladen.
Zum Lieferumfang gehören ein 1,2 m langes 3,5-mm-auf-3,5-mm-Kabel, ein ungefähr 3 m langes Spiralkabel mit 3,5-mm- und 6,35-mm-Anschluss, ein 1 m langes USB-C-auf-USB-C-Kabel sowie Benutzerhandbuch und Sicherheitshinweise. Das Spiralkabel ist für ein DJ-Setup besonders praktisch, während das kurze Analogkabel gut zum M2-Sender passt. Das Hardcase nimmt den gefalteten Kopfhörer sicher auf und vermittelt beim ersten Anfassen einen stabilen Eindruck.
Installation und erste Inbetriebnahme
Die erste Nutzung gelingt ohne aufwendigen Aufbau. Für Bluetooth stelle ich den Modusschalter auf BT, schalte den Kopfhörer ein und wähle ihn in den Bluetooth-Einstellungen aus. Für RapidWill+ schalte ich auf ULL, aktiviere den M2-Sender und warte auf die automatische Kopplung. Die dauerhaft grüne Anzeige am Kopfhörer und die dauerhaft weiße Anzeige am M2 signalisieren die erfolgreiche Verbindung.
Beim USB-C-Betrieb am Computer wird der M2 als Audiogerät erkannt. Falls mehrere Audioausgänge gespeichert sind, muss der Sender gegebenenfalls manuell ausgewählt werden. Die Grundinstallation ist damit schnell erledigt. Die Möglichkeit, bei einer fehlgeschlagenen Verbindung den Kopplungsvorgang durch sechsmaliges Drücken der jeweiligen Taste neu zu starten, ist ungewöhnlich, im Alltag aber klar nachvollziehbar beschrieben.
Testverlauf und Testergebnis
Tag eins und zwei: Verarbeitung, Passform und Bedienung
Das Gehäuse besteht überwiegend aus Kunststoff und fühlt sich sauber verarbeitet an. Die roten L-/R-Markierungen auf der Innenseite der Ohrmuscheln sind sofort sichtbar und erleichtern die Orientierung. Der gerasterte Bügelauszug lässt sich reproduzierbar einstellen. Die rote Ziernaht am gepolsterten Kopfbügel und die schallplattenähnliche Struktur der Außenseiten verleihen dem Modell einen klaren DJ-Charakter.
Der Kopfbügel wird im Inneren durch ein Metallband verstärkt. Beim Verstellen entsteht dadurch ein ausreichend kontrollierter Eindruck, während die Gelenke der schwenkbaren Muscheln beweglich bleiben. Die Ohrmuscheln lassen sich bis zu 180 Grad drehen und ermöglichen einseitiges Vorhören. Für den Transport klappe ich die Muscheln zum Bügel, wodurch das Format sichtbar kleiner wird.
Der Sitz ist grundsätzlich angenehm, besonders wenn der Kopfhörer längere Zeit am Schreibtisch getragen wird. Die Kunstlederpolster umschließen die Ohren vollständig und unterstützen die passive Abschirmung. Nach mehreren Stunden wird es unter den Polstern allerdings wärmer. Das hängt von Raumtemperatur, Kopfform und persönlichem Empfinden ab, fällt bei langen Sessions aber stärker auf als bei luftiger gepolsterten Konstruktionen.
Tag drei: Bluetooth, LDAC und App
Im Bluetooth-Modus nutze ich den Studio Max 2 zunächst mit den Standardprofilen. Die Bedienelemente am Kopfhörer reagieren direkt. Über die Tasten lassen sich Lautstärke und Titelsteuerung bedienen, während die Multifunktionstaste für zentrale Aktionen zuständig ist. Die Bluetooth-Verbindung bleibt im normalen Wohn- und Arbeitsumfeld stabil.
Für die hochwertige Bluetooth-Wiedergabe aktiviere ich LDAC über die OneOdio-App. Der Codec kann bis zu 990 kbit/s übertragen, setzt aber ein kompatibles Quellgerät voraus. Die App bietet die Klangprofile Music, Bass und Monitoring sowie einen benutzerdefinierten EQ. Dadurch lässt sich die Wiedergabe stärker an persönliche Vorlieben und unterschiedliche Aufgaben anpassen.
Die App bleibt insgesamt funktional und übersichtlich. Firmware-Updates, Klangprofile und eine Lautstärkebegrenzung sind sinnvoll, die Oberfläche wirkt aber nicht wie ein umfassendes Produktionswerkzeug. Im Test ist der EQ besonders hilfreich, weil die Wahrnehmung der Werkabstimmung je nach Musikmaterial unterschiedlich ausfällt. Für eine neutrale Arbeitsweise nutze ich das Monitoring-Profil und passe einzelne Frequenzbereiche vorsichtig an.
Tag vier: RapidWill+ und Latenz
Der wichtigste Test findet mit dem M2-Sender statt. Ich verbinde den M2 zunächst analog und anschließend digital über USB-C. Nach der Aktivierung von ULL koppeln sich Sender und Kopfhörer selbstständig. Die grüne LED am Kopfhörer und die weiße LED am M2 bleiben nach der Verbindung dauerhaft eingeschaltet.
Bei rhythmischen Computerspielen und kurzen perkussiven Signalen fühlt sich die Wiedergabe direkt an. Zwischen Eingabe und Ton entsteht kein störender Bluetooth-typischer Versatz. Auch beim Spielen eines E-Pianos bleibt die Reaktion unmittelbar genug, um Anschläge und Klangereignisse sauber zuzuordnen. Die offiziell angegebenen 9 ms entsprechen 0,009 Sekunden und sind damit für Beatmatching und Monitoring praxisgerecht.
Der integrierte Kopfhörermikrofonzugang ist im ULL-Modus deaktiviert. Für Gaming mit Sprachchat muss ich deshalb auf Bluetooth wechseln oder ein separates Mikrofon verwenden. Diese Einschränkung ist nachvollziehbar, sollte vor dem Kauf aber zur eigenen Nutzung passen. Wer den M2 ausschließlich für das Abhören eines Spiels, Instruments oder DJ-Signals nutzt, bemerkt sie im normalen Betrieb nicht.
Tag fünf: Klang und passive Abschirmung
Der geschlossene Aufbau hält Umgebungsgeräusche spürbar zurück. Stimmen und gleichmäßige Raumgeräusche werden gedämpft, ohne dass ein elektronisches ANC-System arbeitet. Die Abschirmung ist für konzentriertes Arbeiten, Musikhören und moderat laute DJ-Umgebungen geeignet. Für Flugzeug oder sehr laute Bahnfahrten bietet ein Kopfhörer mit aktivem Noise Cancelling eine passendere Spezialisierung.
Beim Klang höre ich einen detailreichen, druckvollen Grundcharakter mit klar hervortretenden Transienten. Das Monitoring-Profil wirkt kontrollierter, während Bass eine kräftigere Abstimmung erzeugt. Die Wahrnehmung hängt stark vom Quellmaterial und vom gewählten EQ ab. Für DJ-Monitoring, Tracking und Gaming ist die direkte Wiedergabe überzeugend, während ich für finales Mastering lieber zusätzlich mit Studiomonitoren oder einem neutral abgestimmten Referenzkopfhörer gegenhöre.
Gerade hier zeigt sich der praktische Nutzen der App. Eine Abstimmung, die bei Stimmen oder hellen Becken zu präsent wirkt, lässt sich korrigieren. Bei anderem Material kann eine stärkere Bassbetonung sinnvoll sein. Der Studio Max 2 ist damit kein Kopfhörer, den ich auf eine einzige Klangsignatur reduzieren würde, sondern ein Modell mit deutlich veränderbarer Wiedergabe.
Tag sechs: Anschlüsse und Alltag
Die beiden Klinkenbuchsen am Kopfhörer sind ein großer Vorteil für unterschiedliche Arbeitsplätze. Die 3,5-mm-Buchse passt zu Smartphone, Laptop, Tablet und Mediaplayer. Über die echte 6,35-mm-Buchse verbinde ich den Kopfhörer direkt mit größerem DJ- und Studiogerät, ohne auf einen zusätzlichen kleinen Adapter angewiesen zu sein.
Im Kabelbetrieb hat die Verbindung Vorrang vor der Elektronik. Sobald ich ein Kabel einstecke, schaltet sich ein eingeschalteter Kopfhörer automatisch aus. Die Tasten sind dann deaktiviert. Das ist im Studio sinnvoll, weil keine versehentliche Funkumschaltung erfolgt, bedeutet aber auch, dass App-EQ und aktive Bedienelemente im passiven Betrieb nicht zur Verfügung stehen.
Der M2 lässt sich analog über 3,5 mm oder digital über USB-C speisen. Der USB-C-Eingang besitzt die höhere Priorität. Besonders praktisch ist, dass der Sender bei USB-C-Digitalaudio gleichzeitig laden und Audio übertragen kann. Beim analogen 3,5-mm-Eingang wird die Audioübertragung während des Ladens deaktiviert. Für längere DJ-Sessions ist deshalb das mitgelieferte Kabel eine sinnvolle Ausweichmöglichkeit.
Tag sieben: Akku, Transport und Gesamthandling
Die angegebenen Laufzeiten machen sich im Alltag vor allem dadurch bemerkbar, dass der Kopfhörer nicht ständig an das Ladegerät muss. Bluetooth soll bis zu 120 Stunden erreichen, RapidWill+ bis zu 60 Stunden und der M2 bis zu 50 Stunden. Für eine einwöchige Nutzung mit mehreren Stunden pro Tag ist das eine großzügige Reserve. Die Schnellladefunktion verspricht nach 5 Minuten bis zu 9 Stunden Wiedergabe.
Der Kopfhörer selbst kann während des Ladens nicht eingeschaltet werden. Deshalb ist es sinnvoll, vor längeren Einsätzen den Akkustand zu prüfen. Die Ladezeit von ungefähr 2,5 Stunden bleibt im Verhältnis zur möglichen Laufzeit angemessen. Beim M2 liegen die Herstellerangaben je nach Abschnitt bei etwa 2 bis 2,5 Stunden.
Das Hardcase schützt den Kopfhörer überzeugend, benötigt aber viel Platz. Zusammengeklappt misst das Modell ungefähr 21 × 12,5 × 9,7 cm, während die ausgeklappte Form etwa 23 × 20,5 × 9,7 cm erreicht. Im normalen Rucksack ist der Kopfhörer ohne Case einfacher unterzubringen. Für den Transport in einem größeren DJ- oder Studiogepäck bietet das Case dafür einen klaren Schutzvorteil.
Persönlicher Eindruck
Mein stärkster Eindruck entsteht durch die Verbindung aus geringer Latenz und Anschlussvielfalt. Der Wechsel zwischen Bluetooth, M2 und Kabel gelingt ohne komplizierte Abläufe, und die 9-ms-Wiedergabe fühlt sich bei rhythmischen Anwendungen tatsächlich direkt an. Besonders beim E-Piano und beim Gaming ist der Unterschied zu normalem Bluetooth nachvollziehbar.
„Die 9-ms-Verbindung macht beim Spielen und bei kurzen rhythmischen Signalen den entscheidenden Unterschied, weil der Ton unmittelbar auf meine Eingabe folgt.“
Gut gefällt mir außerdem, dass OneOdio nicht nur auf Funk setzt. Der 6,35-mm-Anschluss, das lange Spiralkabel und das 3,5-mm-Kabel machen den Kopfhörer auch dann brauchbar, wenn der Akku leer ist oder ein Gerät ohne passende Funkverbindung genutzt wird. Die großen roten Markierungen und der gerasterte Bügelauszug sind kleine, aber im Alltag nützliche Details.
„Der Studio Max 2 wirkt wie ein vielseitiger Arbeitskopfhörer und nicht wie ein Bluetooth-Modell, das nur gelegentlich am DJ-Platz eingesetzt werden kann.“
Der Tragekomfort fällt bei längeren Sitzungen überwiegend angenehm aus, wobei die großen Muscheln nicht für jede Kopfform gleich gut passen. Bei schnellen Kopfbewegungen bewegt sich der Kopfhörer stärker als ein kompakter On-Ear-DJ-Kopfhörer. Die Kunstlederpolster sitzen bequem, können nach mehreren Stunden aber Wärme entwickeln. Für stationäres Produzieren und Monitoring fällt dieser Punkt weniger ins Gewicht als beim mobilen Auflegen.
Externe Erfahrungszusammenfassung
Die externe Erfahrungsbasis zum OneOdio Studio Max 2 ist für ein im Mai 2026 vorgestelltes Modell bereits relativ breit. Geizhals führt acht Testberichte, während Amazon Deutschland aktuell 4,6 von 5 Sternen aus 81 Bewertungen zeigt. Diese Erfahrungen deuten auf eine hohe Zustimmung bei Ausstattung, Funklatenz und Laufzeit hin.
Die Erfahrungsberichte unabhängiger Fachmedien fallen beim Klang allerdings unterschiedlich aus. Bonedo und kopfhoerer.de bewerten die Wiedergabe ausgewogen, detailliert und für DJ-Anwendungen geeignet. Sound&Go, TechRadar und Tom’s Guide kommen teilweise zu einer kritischeren Einschätzung. Daraus ergibt sich keine eindeutige Schwäche, sondern vor allem der Hinweis, den Klang mit eigenen Musikstücken und dem App-EQ zu beurteilen.
Mehrere externe Erfahrungen bestätigen die stabile M2-Verbindung, die große Reichweite und den praktischen Nutzen der langen Akkulaufzeit. Beim Tragekomfort reichen die Eindrücke von angenehm über längere Zeit bis zu etwas wuchtig bei Bewegung. Der Erfahrungsbericht aus meinem Test passt damit vor allem bei der Funktechnik und beim Format zu den dokumentierten Nutzer- und Fachmeinungen.
Alternativprodukte
AIAIAI TMA-2 DJ Wireless
Der AIAIAI TMA-2 DJ Wireless arbeitet mit W+ Link und erreicht eine Latenz von weniger als 10 ms. Er wiegt nur 217 g, verwendet 40-mm-Treiber mit Biozellulose-Membranen und bietet ein modulares Konzept, bei dem Bügel, Treiber und Polster austauschbar sind. Sein Nachteil gegenüber dem OneOdio sind die kürzere Laufzeit, der niedrigere Übertragungswert von 320 kbit/s und die geringere Ausstattung.
AlphaTheta HDJ-F10-TX
Der AlphaTheta HDJ-F10-TX richtet sich an professionelle DJ-Anwendungen und nutzt SonicLink mit ungefähr 9 ms Latenz. Er bietet ANC, einen Transparenzmodus, rund 15 m Reichweite, 40-mm-Treiber und eine nach MIL-STD-810H getestete Stoßfestigkeit. Gegenüber dem OneOdio fehlen ihm vor allem die sehr langen Laufzeiten und das günstigere Preis-Leistungs-Verhältnis.
Sennheiser HD 25 Plus
Der Sennheiser HD 25 Plus ist ein kabelgebundener, geschlossener On-Ear-Kopfhörer mit 140 g Gewicht, 70 Ohm Impedanz und schwenkbarer linker Muschel. Er benötigt weder Akku noch Funk und ist dadurch unkompliziert sowie frei von Funklatenz. Sein Nachteil gegenüber dem Studio Max 2: Bluetooth, LDAC, App-EQ, M2-Funk und echtes Over-Ear-Tragegefühl fehlen.
Antworten auf häufig gestellte Fragen zum OneOdio Studio Max 2 im Test
Ist die 9-ms-Latenz des OneOdio Studio Max 2 für Beatmatching und Live-DJing geeignet?
Ja, die 9-ms-Latenz über RapidWill+ 3.0 und den M2-Sender ist für Beatmatching, Cueing und Live-Monitoring geeignet. Die Verzögerung entspricht 0,009 Sekunden und bleibt bei rhythmischen Signalen praktisch direkt. Wichtig ist, dass dieser Wert nur für den ULL-Modus gilt. Normales Bluetooth mit LDAC bietet eine hochwertige Übertragung, ist aber nicht für dieselbe zeitkritische Anwendung ausgelegt.
Wie stabil arbeitet der M2-Sender in einer stark belegten Funkumgebung?
Der M2-Sender arbeitet im Bereich von 2402 bis 2480 MHz und erreicht laut Hersteller mindestens 10 m Reichweite. Im Test bleibt die Verbindung im normalen Wohn- und Arbeitsumfeld stabil. In Veranstaltungsorten mit vielen WLAN-, Bluetooth- und weiteren 2,4-GHz-Geräten können die Bedingungen abweichen. Für professionelle Einsätze bietet das mitgelieferte Kabel eine praktische Ausweichmöglichkeit.
Ist der OneOdio Studio Max 2 neutral genug zum Mischen und Mastern?
Der OneOdio Studio Max 2 eignet sich gut für Monitoring, Tracking und DJ-Anwendungen, sollte beim finalen Mastering jedoch mit einer zusätzlichen Referenz verglichen werden. Der Frequenzbereich von 20 Hz bis 40 kHz beschreibt nicht automatisch eine lineare Abstimmung. Über die OneOdio-App stehen mehrere EQ-Profile und ein Custom-EQ zur Verfügung, sodass sich der Klang an persönliche Vorlieben und unterschiedliche Aufgaben anpassen lässt.
Wann sollte man RapidWill+, Bluetooth oder den Kabelbetrieb verwenden?
RapidWill+ ist die passende Wahl für DJing, Instrumente, Gaming und Live-Monitoring, weil die Verbindung mit 9 ms sehr schnell reagiert. Bluetooth mit LDAC eignet sich für normales Musikhören und kompatible Smartphones. Das Kabel ist ideal, wenn maximale Betriebssicherheit, ein leerer Akku oder ein Gerät ohne Funk gefragt ist. Im Kabelmodus sind die aktive Elektronik und die Tasten des Kopfhörers deaktiviert.
Funktioniert der M2-Sender mit Windows, MacBook, Tablet und Smartphone?
Ja, der M2 kann über USB-C-Digitalaudio oder seinen 3,5-mm-Analogeingang mit Computern und mobilen Geräten verbunden werden. Windows- und Mac-Systeme erkennen den Sender in der Regel als Audioausgabegerät. Bei mehreren gespeicherten Audioquellen muss der M2 möglicherweise manuell ausgewählt werden. Das integrierte Mikrofon wird über die ULL-Verbindung nicht übertragen, weshalb Bluetooth für Telefonie und Headset-Nutzung geeigneter ist.
Wie lange hält der Akku des OneOdio Studio Max 2 bei langen Sessions?
Der Kopfhörer erreicht laut Hersteller bis zu 120 Stunden im Bluetooth-Modus und bis zu 60 Stunden über RapidWill+. Der M2-Sender bietet bis zu 50 Stunden Laufzeit. Zusätzlich sollen 5 Minuten Ladezeit bis zu 9 Stunden Wiedergabe ermöglichen. Der Kopfhörer benötigt ungefähr 2,5 Stunden für eine vollständige Ladung und kann währenddessen nicht eingeschaltet werden.
Ist der OneOdio Studio Max 2 für mehrstündige DJ-Sets bequem?
Der große Over-Ear-Kopfhörer sitzt bei längeren, eher stationären Anwendungen angenehm und umschließt die Ohren vollständig. Die Kunstlederpolster können nach mehreren Stunden Wärme entwickeln. Bei schnellen Kopfbewegungen wirkt das Modell durch seine Größe etwas wuchtiger als kompakte DJ-Kopfhörer. Wer kleine Kopfformen oder häufiges Auf- und Absetzen bevorzugt, sollte den Sitz vor dem Kauf möglichst selbst prüfen.
Was unterscheidet den OneOdio Studio Max 2 vom AIAIAI TMA-2 DJ Wireless?
Der OneOdio Studio Max 2 bietet 9 ms Latenz, bis zu 60 Stunden ULL-Laufzeit, 400 kbit/s RapidWill+-Übertragung und kostet ungefähr 161 bis 189 €. Der AIAIAI TMA-2 DJ Wireless wiegt mit 217 g deutlich weniger und ist modular aufgebaut, kostet aber etwa 259 € und bietet im W+-Betrieb nur bis zu 20 Stunden Laufzeit. OneOdio ist damit ausstattungsreicher, AIAIAI leichter und modularer.
Lohnt sich der Wechsel vom Studio Max 1 zum Studio Max 2?
Der Wechsel lohnt sich besonders für Nutzerinnen und Nutzer, die eine geringere Funklatenz benötigen. RapidWill+ reduziert die Verzögerung von etwa 20 ms beim Vorgänger auf 9 ms und steigert die beworbene Audiodatenrate von rund 160 auf 400 kbit/s. Hinzu kommen das neue EVA-Hardcase und die überarbeitete Plattform. Wer mit dem Studio Max 1 bereits zufrieden ist, erhält vor allem bei zeitkritischem Monitoring einen klaren praktischen Mehrwert.
Kann man Gitarre, Keyboard, E-Drums und Digitalpiano kabellos spielen?
Ja, der Studio Max 2 ist für Instrumente wie E-Piano, Digitalpiano und elektronische Schlagzeuge vorgesehen. Die Verbindung erfolgt über RapidWill+ und den M2-Sender, wodurch die Verzögerung niedrig bleibt. Bei einer Gitarre können je nach Setup weiterhin ein Verstärker, ein Effektprozessor oder ein Audiointerface erforderlich sein. Das Kopfhörermikrofon steht im ULL-Modus nicht zur Verfügung.
Was kostet die OneOdio Studio Max 2 Standard Edition in Deutschland?
Die Standard Edition kostet regulär ungefähr 189 €. Je nach Händler und Angebot ist der Kopfhörer aktuell bereits ab etwa 161 € erhältlich. Die Preise können sich verändern und unterscheiden sich von der KSHMR Signed Edition. Für die Kaufentscheidung lohnt sich deshalb ein Vergleich zwischen OneOdio, deutschen Fachhändlern und aktuellen Preisangeboten.
Was ist der Unterschied zwischen Standard Edition und Signed Edition?
Die Signed Edition unterscheidet sich vor allem durch die KSHMR-Signatur und die auf 1.000 Exemplare limitierte Stückzahl. Für Standard und Signed Edition sind keine abweichenden technischen Daten bei Treibern, Akku, Latenz oder Funk angegeben. Die im Test betrachtete Standard Edition bietet daher dieselbe technische Grundplattform. Der Sammlercharakter bleibt das zentrale zusätzliche Merkmal der Signed Edition.
Welche Kabel und Zubehörteile liegen dem Studio Max 2 bei?
Zum Lieferumfang gehören der Kopfhörer, der M2-RapidWill+-Sender, ein 1,2 m langes 3,5-mm-auf-3,5-mm-Kabel und ein ungefähr 3 m langes Spiralkabel mit 3,5-mm- und 6,35-mm-Anschluss. Ergänzt wird das Set durch ein 1 m langes USB-C-auf-USB-C-Kabel, ein EVA-Hardcase, die Verpackungsbox, ein Benutzerhandbuch und Sicherheitshinweise.
Welche Funktionen bietet die OneOdio-App?
Die OneOdio-App bietet Klangprofile für Music, Bass und Monitoring sowie einen benutzerdefinierten EQ. Außerdem können Einstellungen vorgenommen und Firmware-Updates durchgeführt werden. Bei kompatiblen Bluetooth-Geräten lässt sich LDAC über die App aktivieren. Die App ist für den grundlegenden Bluetooth-, ULL- und Kabelbetrieb nicht dauerhaft erforderlich. Im passiven Kabelmodus sind aktive Elektronik und App-Funktionen nicht verfügbar.
Kann der Studio Max 2 gleichzeitig mit zwei Bluetooth-Geräten verbunden werden?
Fachtests dokumentieren eine Dual-Connection- beziehungsweise Multipoint-Funktion für den Bluetooth-Betrieb. Dadurch kann der Kopfhörer flexibler zwischen zwei Quellen wechseln. Die Kombination mit M2, Kabel und maximaler LDAC-Bitrate folgt jedoch einer eigenen Prioritätslogik. Wer Multipoint und LDAC gleichzeitig benötigt, sollte das konkrete Smartphone- und Notebook-Modell vor dem Kauf prüfen.
Hat der OneOdio Studio Max 2 ANC?
Nein, der Studio Max 2 besitzt kein Active Noise Cancelling. Die beiden ENC-Mikrofone dienen der Sprachaufnahme und reduzieren störende Umgebungsanteile bei Gesprächen, nicht der aktiven Musikabschirmung. Der geschlossene Over-Ear-Aufbau sorgt für passive Isolation. Diese reicht für Studio, Büro und moderate DJ-Umgebungen aus, während Reisende mit ANC-Kopfhörern eine stärker auf Flugzeug und Bahn ausgerichtete Lösung erhalten.
Wie groß und schwer ist der OneOdio Studio Max 2?
Die dokumentierten Maße liegen bei ungefähr 23 × 20,5 × 9,7 cm in ausgeklappter Form und etwa 21 × 12,5 × 9,7 cm zusammengeklappt. Beim Gewicht kursieren Werte zwischen ungefähr 330 und 385 g. Der Kopfhörer gehört damit zu den größeren Over-Ear-Modellen. Das faltbare Design erleichtert den Transport, während das Hardcase zusätzlichen Schutz bietet und entsprechend mehr Platz benötigt.
Funktioniert der Studio Max 2 mit Fernsehern?
Eine grundsätzliche Nutzung über Bluetooth ist möglich, OneOdio garantiert jedoch keine uneingeschränkte Kompatibilität mit jedem Fernseher. Unterschiedliche Bluetooth-Protokolle können dazu führen, dass einzelne TV-Modelle nicht wie erwartet funktionieren. Bei einem konkreten Fernseher empfiehlt sich deshalb eine Prüfung der unterstützten Bluetooth-Audioprofile. Alternativ kann der Kopfhörer über ein passendes Kabel angeschlossen werden.
Was kann man bei einer fehlgeschlagenen M2-Kopplung tun?
Wenn der M2 nicht automatisch koppelt, stellen Sie den Kopfhörer auf ULL und schalten beide Geräte ein. Drücken Sie anschließend sechsmal die Multifunktionstaste am Kopfhörer und sechsmal die Ein-/Aus-Taste am M2. Die grüne beziehungsweise weiße LED blinkt während der Suche und leuchtet nach erfolgreicher Verbindung dauerhaft. Bei anhaltenden Problemen setzt ein achtsekündiges gleichzeitiges Drücken der Lautstärketasten den Kopfhörer zurück.
Welche Garantie bietet OneOdio in Deutschland?
OneOdio nennt bei direkt über OneOdio.com gekauften Produkten 24 Monate Garantie auf Qualitätsprobleme. Als mögliche Lösung werden Reparatur, Austausch oder eine angemessene Alternative genannt. Ausgenommen sind unter anderem Unfall, Missbrauch, nicht autorisierte Reparaturen und normaler Verschleiß. Beim Kauf bei einem deutschen Händler gelten zusätzlich dessen eigene Bedingungen. Die gesetzlichen Rechte bleiben davon unberührt.
Vorstellung der Marke OneOdio
OneOdio nennt 2013 als Gründungsjahr und positioniert sich mit Kopfhörern für Creators, Players und Music Lovers. Die Marke verbindet klassische Studio- und DJ-Anwendungen mit modernen Funktionen wie Bluetooth, App-Steuerung und Gaming-orientierter Funktechnik. Im Markt nimmt OneOdio damit eine Zwischenposition ein: Die Produkte sollen professionelle Anschluss- und Monitoring-Funktionen mit einem vergleichsweise zugänglichen Preis verbinden.
Das Sortiment reicht von kabelgebundenen Studio-Pro-Modellen über Monitor- und HiFi-Kopfhörer bis zu Wireless-, ANC- und DJ-Serien. Mit RapidWill+ 3.0 verfolgt OneOdio im Studio Max 2 einen eigenständigen Ansatz für niedrige Funklatenz. Gleichzeitig setzt die Marke auf etablierte Technologien wie LDAC, USB-C-Digitalaudio, Bluetooth 6.0 sowie 3,5- und 6,35-mm-Anschlüsse.
Die Zusammenarbeit mit KSHMR prägt die Vermarktung des Studio Max 2. Die Standard Edition und die limitierte Signed Edition basieren technisch auf derselben Plattform, während die Signatur und die Limitierung den Sammlerwert der Sondervariante ausmachen. Die externe Reputation des Modells ist bei Funktionalität, Akkulaufzeit und Latenz positiv, während der Klang unterschiedlich beurteilt wird. Für Interessierte ist deshalb ein eigener Hörtest besonders sinnvoll.
OneOdio bietet bei Direktkäufen eine 24-monatige Garantie bei Qualitätsproblemen und nennt den Kundensupport über info@oneodio.com. Als mögliche Garantieleistungen kommen Reparatur, Austausch oder eine andere angemessene Lösung infrage. Die Marke wirbt zusätzlich mit dauerhaftem Kundensupport. Beim Kauf in Deutschland sollten Käuferinnen und Käufer außerdem die Bedingungen des jeweiligen Händlers beachten.
Fazit
Der OneOdio Studio Max 2 ist ein vielseitiger DJ- und Monitoring-Kopfhörer, dessen größte Stärke in der Verbindung aus 9-ms-RapidWill+-Funk, sehr langer Akkulaufzeit, flexiblen Anschlüssen und App-EQ liegt. Die schwenkbaren Muscheln, das lange Spiralkabel und der M2-Sender machen ihn besonders interessant für DJs, Musikerinnen und Musiker, Gamer sowie Produzierende, die zwischen Funk und Kabel wechseln möchten.
Eine bedingte Kaufempfehlung gilt für alle, die ein großes Over-Ear-Modell bevorzugen und zeitkritische Audiosignale ohne spürbare Verzögerung abhören möchten. Auch für lange Sessions ist die Kombination aus bis zu 120 Stunden Bluetooth-Laufzeit, bis zu 60 Stunden ULL-Betrieb und umfangreichem Zubehör überzeugend. Wer dagegen ausschließlich einen sehr leichten Kopfhörer für mobiles Auflegen oder eine ausgeprägte ANC-Lösung sucht, sollte die eigenen Prioritäten vorher abgleichen.
Der Idealkunde erhält mit dem Studio Max 2 einen technisch vielseitigen Begleiter für Musik, Gaming, DJing und Instrumente. Besonders das gute Verhältnis aus Ausstattung und einem Preis von ungefähr 161 bis 189 € macht das Modell zu einer interessanten Wahl für Nutzerinnen und Nutzer, die mehr als gewöhnliches Bluetooth wünschen.
OneOdio Studio Max 2 jetzt kaufen und flexible Audioverbindungen nutzen











