Ein Walking Pad soll Bewegung in den Alltag bringen, ohne gleich einen eigenen Fitnessraum zu verlangen. Meine Erfahrungen mit dem MERACH UltraWalk W60 Plus zeigen jedoch schnell, dass dieses Modell einen anderen Weg einschlägt: Es ist mit 31,1 Kilogramm vergleichsweise massiv, besitzt eine automatische Steigung und richtet sich damit nicht nur an Menschen, die am Schreibtisch ein paar Schritte sammeln möchten. Im einwöchigen Erfahrungsbericht prüfe ich, wie gut die Kombination aus breiter Lauffläche, Stahlrahmen, bürstenlosem Motor und smarten Zusatzfunktionen im Alltag funktioniert.
Der deutsche Verkaufspreis liegt bei etwa 460 Euro. Dafür erhältst du ein weitgehend vormontiertes Walking Pad mit einer maximalen Geschwindigkeit von 6 km/h, zwölf automatischen Steigungsstufen und einer maximalen Steigung von 8,75 Prozent. Die Zielgruppe sind vor allem Personen, die regelmäßig gehen, die Trainingsintensität über Steigung erhöhen möchten oder das Gerät unter einem höhenverstellbaren Schreibtisch nutzen wollen. Für klassisches Jogging ist die Empfehlung dagegen nur eingeschränkt realistisch, weil weder die Geschwindigkeit noch die Laufflächenlänge auf schnelles Laufen ausgelegt sind.
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Einleitung und Produktdetails
- Produktname: MERACH UltraWalk W60 Plus
- Modellbezeichnung: MR-T27
- Zielgruppe: Personen, die Walking, Homeoffice-Bewegung und moderates Cardiotraining mit automatischer Steigung verbinden möchten
- Herstellerpreis: ca. 460 Euro
- Antrieb: bürstenloser Elektromotor
- Dauerleistung: 1,25 CHP
- Spitzenleistung: 3,5 HP beziehungsweise PS
- Motorsteuerung: integrierter Hall-Sensor
- Geschwindigkeit: 1 bis 6 km/h
- Geschwindigkeitsanpassung: in 0,1-km/h-Schritten
- Distanzanzeige: Auflösung von 0,01 km
- Steigung: automatisch und motorisiert bis 8,75 Prozent
- Steigungsstufen: zwölf
- Lauffläche: 42 × 105 cm
- Maximales Nutzergewicht: 150 kg
- Rahmen: verstärkter Stahlrahmen
- Gerätegewicht: 31,1 kg
- Durchschnittliche Geräuschentwicklung: 53,6 dB laut internen Herstellerangaben
- Laufbandmaterial: geräuscharmes Baumwollgewebe-Laufband
- Transport: 50-mm-Transportrollen
- Netzkabel: 2,5 m
- Bedienung: kabellose Fernbedienung und MERACH-App
- Fernbedienung: magnetische Halterung am Gerät und Handschlaufe
- Display: LED-Anzeige im vorderen Gehäuse
- Lautsprecher: integrierter 5-W-Bluetooth-Lautsprecher
- Beleuchtung: integrierte RGB-Beleuchtung
- App-Anbindung: MERACH-App mit Trainingsanleitungen und Fortschrittsverfolgung
- Synchronisierung: Apple Health und Google Fit
- Sicherheitsfunktion: Kindersicherung gegen unbeabsichtigtes Starten
- Aufbewahrung: flach oder hochkant in einer Ecke
- Montage: weitgehend vormontierte Einheit ohne hohen Handlauf
- Herstellerangabe zur Motorauslegung: bis zu 15.000 Betriebsstunden
Eigenschaften und Praxisnutzen
- Automatische Steigung: Die zwölf Stufen lassen sich während des Gehens verändern. Das ist im Intervalltraining und bei längeren Walking-Einheiten spürbar komfortabler als eine manuelle Verstellung.
- Breite Lauffläche: Mit 42 × 105 cm bietet das Gerät beim normalen Gehen eine angenehme seitliche Reserve. Die Länge bleibt allerdings klar auf Walking und nicht auf lange Laufschritte ausgelegt.
- Schwerer Stahlrahmen: Das hohe Eigengewicht wirkt sich positiv auf die Standruhe aus. Gleichzeitig wird das tägliche Tragen über Treppen dadurch unpraktisch.
- Bürstenloser Motor mit Hall-Sensor: Die Motorsteuerung reagiert gleichmäßig auf Geschwindigkeitsänderungen. Besonders bei kleinen Anpassungen in 0,1-km/h-Schritten ist das im Homeoffice hilfreich.
- Schreibtischtaugliche Bauform: Der fehlende hohe Handlauf lässt sich gut mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch kombinieren. Für Personen mit unsicherem Gleichgewicht bietet die Konstruktion dadurch allerdings keine zusätzliche Haltemöglichkeit.
- Fernbedienung mit Magnetablage: Die Fernbedienung lässt sich am Gehäuse parken und bleibt dadurch griffbereit. Die Handschlaufe verhindert zusätzlich, dass sie beim Gehen leicht herunterfällt.
- App und Gesundheitsplattformen: Die MERACH-App erweitert den Grundbetrieb um Trainingsaufzeichnungen und geführte Einheiten. Apple Health und Google Fit erleichtern die zentrale Dokumentation von Trainingsdaten.
- Audio und RGB: Der 5-W-Lautsprecher und die Beleuchtung sorgen für zusätzliche Unterhaltung. Im Alltag sind sie nett, aber nicht entscheidend für die Trainingsfunktion.
Die besondere Stärke des W60 Plus liegt damit nicht in einem einzelnen Ausstattungsdetail. Entscheidend ist die Kombination aus 150 Kilogramm Belastbarkeit, 42 Zentimetern Breite, automatischer Steigung und dem stabilen 31,1-Kilogramm-Rahmen. Die Konstruktion fühlt sich bewusst eher wie ein kompaktes Laufband als wie ein besonders leichtes Walking Pad an.
Produkttest
Testkriterien
Ich prüfe das MERACH UltraWalk W60 Plus über sieben Tage im normalen Wohnumfeld. Dabei stehen nicht nur die technischen Angaben auf dem Karton im Mittelpunkt, sondern vor allem die Eigenschaften, die im Alltag direkt spürbar sind. Zu den wichtigsten Kriterien gehören Verpackung und Lieferzustand, Materialanmutung, Verarbeitungsqualität, Inbetriebnahme, Bedienbarkeit, Laufgefühl, Steigungsfunktion, Geräuschentwicklung, Stabilität, Transport und digitale Zusatzfunktionen.
- Verpackung und Unboxing: Ich achte auf den Schutz des Geräts, die Übersichtlichkeit des Zubehörs und den ersten Eindruck beim Auspacken.
- Verarbeitung: Geprüft werden Rahmen, Laufplattform, seitliche Profile, Frontgehäuse, Rollen und sichtbare Kabel- beziehungsweise Bauteilübergänge.
- Funktionalität: Ich teste Geschwindigkeit, Steigungsstufen, Start, Pause, Display, Fernbedienung und Kindersicherung.
- Passform und Laufgefühl: Entscheidend sind die nutzbare Breite, die Länge beim normalen Gehen und die Sicherheit ohne hohen Handlauf.
- Stabilität: Ich beobachte das Verhalten auf Laminat bei flacher Position, mittlerer Steigung und höherem Tempo.
- Geräusch: Ich beurteile Motorgeräusch, Laufbandgeräusch und wahrgenommenen Trittschall getrennt voneinander.
- Homeoffice-Tauglichkeit: Getestet werden langsames Gehen, Tippen, Mausbedienung und die Erreichbarkeit der Fernbedienung.
- Transport und Lagerung: Die 50-mm-Rollen und das hochkantige Abstellen werden praktisch ausprobiert.
- App und Bluetooth: Ich prüfe Kopplung, Trainingsdaten, Audiofunktion und die grundsätzliche Bedienbarkeit ohne Smartphone.
- Sicherheit und Pflege: Im Fokus stehen Kindersicherung, freie Lüftungsbereiche, Bandlauf und die Reinigung der Oberfläche.
Ablauf und Testbedingungen
Der Test findet über einen Zeitraum von sieben Tagen mit einer Person statt. Ich nutze das Gerät zunächst in einem Wohnraum auf Laminat und stelle es anschließend unter einen höhenverstellbaren Schreibtisch. Die täglichen Einheiten reichen von kurzen Funktionsprüfungen bis zu längeren Walking-Abschnitten. Dabei verändere ich Geschwindigkeit und Steigung schrittweise, statt sofort mit der höchsten Stufe zu beginnen.
Die Erwartungen sind klar: Das Gerät soll bei langsamen Geschwindigkeiten ruhig genug für konzentriertes Arbeiten bleiben, bei höherem Tempo stabil stehen und die automatische Steigung ohne ruckartige Bewegungen umsetzen. Gleichzeitig soll die Lauffläche ausreichend Sicherheit für normales Gehen bieten. Eine Woche reicht für eine aussagekräftige Beurteilung von Handhabung, Laufgefühl und Alltagstauglichkeit, bestätigt aber keine mehrjährige Haltbarkeit. Die vom Hersteller genannte Auslegung von bis zu 15.000 Betriebsstunden bleibt deshalb eine Herstellerangabe und wird nicht als unabhängiges Langzeitergebnis bewertet.
Unboxing
Das Walking Pad kommt in einem großen, flachen Wellpappkarton. Auf der Außenseite sind MERACH, die Bezeichnung UltraWalk W60 Plus, die Modellkennung MR-T27 und eine Produktzeichnung zu sehen. Der Karton vermittelt den Eindruck einer zweckmäßigen Transportverpackung für ein schweres Fitnessgerät und nicht den einer kleinen Zubehörbox.
Nach dem Öffnen ist das Gerät bereits als weitgehend vormontierte Einheit zu erkennen. Ein hoher Bedienbügel und eine große Rahmenkonstruktion müssen nicht zusammengesetzt werden. Neben dem Walking Pad liegen das Netzkabel, die Funkfernbedienung, die Bedienungsanleitung, weitere Dokumentation und mehrere kleine Zubehörteile in Kunststoffbeuteln. Die Fernbedienung fällt durch ihre Handschlaufe und die klar getrennten Tasten für Start und Pause, Lautstärke beziehungsweise Stummschaltung, Geschwindigkeit und Steigung auf.
Das Unboxing ist dadurch überschaubar. Das Gerät selbst bleibt wegen der 31,1 Kilogramm dennoch eine Aufgabe für zwei Personen, wenn es aus dem Karton gehoben oder über eine längere Strecke getragen werden muss. Für das Auspacken sollte ausreichend Platz vorhanden sein, weil die Frontkonstruktion breit und deutlich massiver als bei einem sehr leichten Walking Pad ausfällt.
Installation und erste Nutzung
Die Inbetriebnahme gelingt ohne aufwendige Montage. Ich stelle das Walking Pad auf den ebenen Boden, entferne die Transportsicherung, schließe das 2,5 Meter lange Netzkabel an und lege die Fernbedienung bereit. Da kein hoher Handlauf montiert werden muss, ist das Gerät nach wenigen Schritten einsatzbereit.
Die erste Steuerung erfolgt über die Fernbedienung. Geschwindigkeit und Steigung lassen sich direkt verändern, sodass für die Grundfunktionen kein Smartphone erforderlich ist. Die magnetische Halterung am Gerät hält die Fernbedienung nach dem Training griffbereit. Anschließend verbinde ich das Walking Pad mit der MERACH-App, um Trainingsdaten und geführte Programme zu prüfen.
Testverlauf und Testergebnis
Tag eins: Aufbau, Verarbeitung und Grundbedienung
Schon beim Aufstellen fällt die breite Frontpartie auf. Die Motoreinheit sitzt vollständig im vorderen Gehäuse, während die seitlichen Profile die Lauffläche klar einfassen. Der Stahlrahmen vermittelt einen stabilen Eindruck, und das Eigengewicht verhindert auf Laminat ein leichtes Verschieben während des Aufsteigens. Die Oberfläche wirkt funktional und auf regelmäßige Nutzung ausgelegt.
Das LED-Display sitzt oben im Frontgehäuse und ist aus der Gehposition gut ablesbar. Die Ziffern zeigen die aktuellen Trainingsdaten deutlich an. Die Bedienung über die Fernbedienung ist nach kurzer Orientierung unkompliziert, weil die Tasten für Geschwindigkeit und Steigung getrennt angeordnet sind. Positiv ist, dass Start, Pause und wichtige Anpassungen ohne App erreichbar bleiben.
Tag zwei: Geschwindigkeit und Lauffläche
Ich beginne bei 1 km/h und erhöhe das Tempo in 0,1-km/h-Schritten. Diese feine Abstufung macht sich vor allem beim Arbeiten am Schreibtisch bemerkbar. Zwischen sehr langsamem Gehen und einem zügigen Bürotempo sind kleine Anpassungen möglich, ohne dass sich die Bewegung plötzlich deutlich verändert.
Die 42 Zentimeter breite Lauffläche geben beim normalen Gehen ein angenehmes Sicherheitsgefühl. Ich muss die Fußposition nicht ständig korrigieren und kann den Blick beim Tippen häufiger auf den Bildschirm richten. Die Länge von 105 Zentimetern reicht für gewöhnliche Gehschritte gut aus. Bei 6 km/h und längeren Schritten wird jedoch deutlich, dass das Gerät auf Walking und nicht auf ausladende Laufbewegungen ausgelegt ist.
Die seitlichen Bereiche helfen bei der Orientierung, ersetzen aber keinen Handlauf. Wer beim Gehen unsicher ist oder sich beim Aufsteigen grundsätzlich festhalten möchte, sollte diesen Punkt in die persönliche Einschätzung einbeziehen. Für erfahrene Nutzerinnen und Nutzer, die bewusst gehen und nicht laufen möchten, ist die offene Bauform dagegen angenehm.
Tag drei: Automatische Steigung
Am dritten Tag prüfe ich die zwölf Steigungsstufen. Die Steigungsbereiche sind in niedrig mit den Stufen eins bis vier, mittel mit den Stufen fünf bis acht und hoch mit den Stufen neun bis zwölf gegliedert. Die Plattform hebt sich vorne über den unter dem Gerät liegenden Steigungsmechanismus an. Der Vorgang ist sichtbar und lässt sich während des Gehens über die Fernbedienung steuern.
Die Änderung der Neigung erweitert das Training spürbar. Bei gleicher Geschwindigkeit steigt die Belastung für Beine und Gesäß, ohne dass ich schneller gehen muss. Für längere Einheiten beginne ich mit einer niedrigen Stufe, wechsle anschließend in den mittleren Bereich und nutze die höheren Stufen nur für kürzere Abschnitte. Die automatische Verstellung ist hier ein echter Praxisvorteil, weil ich nicht absteigen oder das Gerät anhalten muss.
Ein kleiner Nachteil der Konstruktion ist, dass die Steigungsmechanik zusätzliches Gewicht und technische Komplexität mitbringt. Das ist bei diesem Modell jedoch eng mit seiner wichtigsten Funktion verbunden. Wer die Steigung regelmäßig nutzt, profitiert vom Komfort deutlich stärker als Personen, die ausschließlich flach bei etwa 2 km/h gehen.
Tag vier: Geräuschentwicklung und Homeoffice
Bei langsamer Geschwindigkeit wirkt der Motor vergleichsweise zurückhaltend. Der Hersteller nennt durchschnittlich 53,6 dB aus internen Tests. Im praktischen Eindruck bleibt das Laufgeräusch bei langsamem Gehen so moderat, dass konzentriertes Arbeiten grundsätzlich möglich ist. Bei höheren Geschwindigkeiten nehmen vor allem die Schrittgeräusche naturgemäß zu.
Für Telefonate ist nicht allein das Motorgeräusch entscheidend. Schritte, Bodenbeschaffenheit und die Konstruktion des Gebäudes beeinflussen, wie viel Schall weitergeleitet wird. Auf Laminat bleibt deshalb ein Unterschied zwischen wahrgenommener Lautstärke im Raum und möglichem Trittschall in darunterliegenden Räumen. Eine geeignete Bodenschutzmatte kann unter diesen Bedingungen sinnvoll sein.
Unter dem Schreibtisch bewährt sich die Geschwindigkeitsspanne von 1 bis 3 km/h. Tippen und Mausbedienung funktionieren in diesem Bereich gut, während höhere Geschwindigkeiten die Konzentration stärker beanspruchen. Das 2,5 Meter lange Netzkabel erleichtert die Platzierung, muss unter dem Tisch aber so geführt werden, dass es nicht in den Gehbereich ragt.
Tag fünf: Stabilität, Motor und längere Nutzung
Das hohe Eigengewicht macht sich bei jeder längeren Einheit positiv bemerkbar. Das Walking Pad bleibt auf dem ebenen Laminat ruhig stehen und vermittelt auch bei mittlerem Tempo ein stabiles Gefühl. Der verstärkte Stahlrahmen unterstützt diesen Eindruck. Die Konstruktion wirkt nicht darauf ausgelegt, möglichst leicht angehoben zu werden, sondern möglichst sicher am vorgesehenen Platz zu stehen.
Nach längerer Nutzung achte ich auf ungewöhnliche Geräusche, den Lauf des Bandes und die Wärmeentwicklung am Frontgehäuse. Der Motor sitzt vollständig im breiten vorderen Bereich und wird durch einen doppelt belüfteten Konvektionsluftstrom unterstützt. Die Lüftungsbereiche sollten frei bleiben, damit die Wärmeabfuhr nicht beeinträchtigt wird. Im einwöchigen Test zeigen sich keine auffälligen Laufgeräusche oder sichtbaren Probleme am Band.
Die angegebene Belastbarkeit von 150 kg passt zur massiven Bauweise. Sie sollte dennoch nicht mit einer über Jahre unabhängig geprüften Dauerbelastbarkeit gleichgesetzt werden. Nutzerinnen und Nutzer nahe dieser Grenze sollten den Bandlauf, die Motortemperatur und die Steigungsfunktion besonders aufmerksam beobachten.
Tag sechs: Fernbedienung, App, Lautsprecher und RGB
Die Fernbedienung ist im Alltag wichtiger als die zusätzlichen Smart-Funktionen. Mit ihr lassen sich Geschwindigkeit und Steigung anpassen, das Training starten oder pausieren und Audiofunktionen bedienen. Die Handschlaufe ist ein kleines, aber praktisches Detail, weil sie beim Gehen für zusätzlichen Halt sorgt. Nach dem Training findet die Fernbedienung in der magnetischen Halterung direkt am Gerät ihren Platz.
Die MERACH-App ergänzt die Grundbedienung um Trainingsanleitungen, geführte beziehungsweise spielerische Workouts, Trainingshistorie und Fortschrittsdarstellung. Die Verbindung erweitert den Funktionsumfang, ist für normales Gehen aber nicht zwingend nötig. Das gefällt mir, weil das Walking Pad auch dann nutzbar bleibt, wenn das Smartphone gerade nicht zur Hand ist.
Über Bluetooth kann der integrierte 5-W-Lautsprecher Musik oder Podcasts wiedergeben. Die Lautstärke reicht für den persönlichen Gebrauch im Raum aus. Einen besonders kräftigen Klang darfst du von der kleinen Einheit jedoch nicht erwarten. Der Lautsprecher ist eine sinnvolle Ergänzung für Trainingsanleitungen und Hintergrundmusik, ersetzt aber keine hochwertige Audioanlage.
Die RGB-Beleuchtung ist an der Vorderseite beziehungsweise unterhalb des Frontbereichs sichtbar. Sie kann die Trainingsatmosphäre verändern, trägt aber nicht zur eigentlichen Gehfunktion bei. Ich ordne sie deshalb als unterhaltsames Zusatzfeature ein. Für die Kaufentscheidung sind Steigung, Lauffläche und Stabilität deutlich wichtiger.
Tag sieben: Transport, Lagerung und Pflege
Die 50-mm-Transportrollen erleichtern das Verschieben auf ebenem Hartboden. Das Gerät lässt sich innerhalb eines Raumes rollen, ohne dass die gesamten 31,1 Kilogramm angehoben werden müssen. Bei Teppich, Türschwellen oder Treppen nimmt der Vorteil jedoch deutlich ab. Für den täglichen Transport zwischen mehreren Etagen ist das Walking Pad wegen seines Gewichts nicht besonders praktisch.
Die hochkantige Aufbewahrung in einer schmalen Ecke funktioniert grundsätzlich und spart Bodenfläche. Das fehlende Handlaufgestell erleichtert diese Lagerung. Wegen des hohen Gewichts sollte das Gerät dennoch sicher stehen und nicht dort abgestellt werden, wo es umkippen kann. Die Kindersicherung verhindert ein unbeabsichtigtes Starten des Motors, ersetzt aber keine sichere Aufstellung.
Nach der Nutzung wische ich Laufbandoberfläche, Frontgehäuse und seitliche Trittflächen ab. Staub, Schweiß und Abrieb sollten regelmäßig entfernt werden. Vor Pflegearbeiten wird die Stromversorgung getrennt. Außerdem bleibt der Blick auf einen mittigen Lauf des Bandes wichtig. Schleifen, seitliches Wandern oder ungewöhnliche Geräusche wären Hinweise, die Bandführung und Pflege genauer zu kontrollieren.
Zum MERACH UltraWalk W60 Plus auf der deutschen Herstellerseite
Persönlicher Eindruck
Mein stärkster Eindruck ist die stabile, ruhige Grundkonstruktion. Das MERACH UltraWalk W60 Plus fühlt sich nicht wie ein Gerät an, das ausschließlich unter einem Schreibtisch verschwinden soll. Es besitzt genügend Masse, um bei normalen Gehgeschwindigkeiten sicher zu stehen, und die 42 Zentimeter breite Lauffläche geben auch bei abgelenktem Gehen eine angenehme Reserve.
„Die automatische Steigung verändert das Training tatsächlich, ohne dass ich schneller laufen muss.“
Besonders gut gefällt mir, dass die Steigung direkt während des Trainings angepasst werden kann. Die zwölf Stufen erlauben kleine Veränderungen, sodass ich nicht zwischen flach und sehr anspruchsvoll wählen muss. Die Kritik fällt an dieser Stelle eher individuell aus: Wer die Neigung nur selten verwendet, trägt das zusätzliche Gewicht und die höhere Komplexität dennoch bei jeder Nutzung mit.
„Für das Homeoffice ist die Fernbedienung wichtiger als die RGB-Beleuchtung, weil ich das Smartphone nicht jedes Mal öffnen muss.“
Die RGB-Beleuchtung bleibt für mich ein nettes Extra ohne wesentlichen Trainingsnutzen. Auch der Lautsprecher ist funktional, aber klanglich kein Hauptargument. Positiver fällt die App auf, wenn Trainingsdaten, geführte Einheiten und Fortschritte gewünscht sind. Gleichzeitig bleibt der Grundbetrieb angenehm unabhängig von der App.
Eine echte Einschränkung ist die Kombination aus 31,1 Kilogramm Gewicht und fehlendem Handlauf. Das Gerät lässt sich rollen, aber nicht bequem über Treppen tragen. Der fehlende Handlauf ist unter einem höhenverstellbaren Schreibtisch praktisch, bietet beim Aufsteigen und bei Gleichgewichtsproblemen jedoch keine zusätzliche Sicherheit. Diese Punkte beeinflussen die persönliche Eignung, ohne die solide Walking-Funktion grundsätzlich zu schmälern.
Externe Erfahrungszusammenfassung
Im vorliegenden Informationsstand gibt es bereits einzelne externe Erfahrungen und Testeindrücke, aber noch keine breite, belastbare Langzeitbasis über mehrere Jahre. Externe Erfahrungsberichte bestätigen überwiegend den stabilen Eindruck, die fein abgestufte Geschwindigkeitsregelung und den praktischen Nutzen der automatischen Steigung. Auch die breitere Lauffläche wird wiederholt als angenehm beschrieben.
Weitere Erfahrungen beziehen sich auf den ruhigen Lauf bei höheren Geschwindigkeiten und die Nutzung der App mit geführten Trainingseinheiten. Gleichzeitig stammen einzelne Berichte von bereitgestellten oder gesponserten Geräten. Sie sind deshalb als zusätzliche Praxiseindrücke einzuordnen und nicht als unabhängige Langzeitbestätigung der Motorlebensdauer oder der maximalen Belastbarkeit.
In deutschen Diskussionen zu Walking Pads werden häufig Geräuschübertragung, Bandzentrierung bei Steigung, Laufflächenbreite und die Eignung für Telefonate angesprochen. Diese Themen sind bei dem MERACH-Modell sinnvolle Prüfbereiche, stellen aber nicht automatisch dokumentierte Produktmängel dar. Der aktuelle Erfahrungsbericht kommt deshalb zu einer überwiegend positiven, zugleich vorsichtigen Einschätzung: Die Konstruktion wirkt durchdacht, die langfristige Haltbarkeit lässt sich nach einer kurzen Testphase jedoch nicht abschließend bewerten.
Alternativprodukte
UREVO CyberPad for Office
Das UREVO CyberPad for Office kostet je nach Angebot etwa 400 bis 500 Euro und bietet eine automatische Steigung bis 14 Prozent, eine Lauffläche von 100 × 42 cm und eine Belastbarkeit von bis zu 181 kg. Es ist mit 28,6 Kilogramm etwas leichter und erreicht ungefähr 6 bis 6,4 km/h. Ein Nachteil ist die fünf Zentimeter kürzere Lauffläche. Das MERACH bietet dafür 105 Zentimeter Länge, zwölf Steigungsstufen und einen 3,5-PS-Spitzenwert.
Sportstech sPad500
Das Sportstech sPad500 liegt je nach Aktion bei etwa 290 bis 350 Euro, erreicht bis zu 8 km/h und bietet eine automatische Steigung bis 15 Prozent. Es trägt bis zu 180 Kilogramm und besitzt eine 100 × 40 cm große Lauffläche. Der Nachteil gegenüber dem getesteten Gerät liegt in der geringeren Breite und Länge sowie den fünf statt zwölf Steigungsstufen. Das MERACH punktet außerdem mit bürstenlosem Motor, Hall-Sensor, Lautsprecher und RGB-Beleuchtung.
Toputure TP3
Das Toputure TP3 kostet ungefähr 279 Euro, wiegt rund 19 Kilogramm und erreicht bis zu 10 km/h. Die Lauffläche misst 102 × 41 cm, die Belastbarkeit liegt bei etwa 136 Kilogramm. Der zentrale Nachteil ist die manuelle Steigung bis 9 Prozent. Das MERACH ist deutlich schwerer und teurer, verändert die Steigung aber automatisch während des Trainings, trägt bis zu 150 Kilogramm und besitzt die etwas breitere Lauffläche.
Antworten auf häufig gestellte Fragen zum MERACH UltraWalk W60 Plus im Test
Ist das MERACH UltraWalk W60 Plus für das Homeoffice geeignet?
Ja, das MERACH UltraWalk W60 Plus eignet sich grundsätzlich für das Homeoffice, weil es keinen hohen Handlauf besitzt und Geschwindigkeiten ab 1 km/h erlaubt. Die Anpassung in 0,1-km/h-Schritten erleichtert langsames Gehen beim Tippen oder bei der Mausbedienung. Die 42 × 105 cm große Lauffläche bietet dabei ausreichend Reserve für normale Schritte. Für Telefonate sollte zusätzlich der Trittschall auf dem jeweiligen Boden berücksichtigt werden.
Wie schnell ist das MERACH UltraWalk W60 Plus?
Das MERACH UltraWalk W60 Plus erreicht auf der deutschen Version Geschwindigkeiten von 1 bis 6 km/h. Die Geschwindigkeit lässt sich in 0,1-km/h-Schritten anpassen, wodurch sowohl langsames Gehen als auch zügiges Walking möglich sind. Der Bereich ist für Bürobewegung, Ausdauertraining und intensives Gehen ausgelegt. Für regelmäßiges Jogging oder schnelles Laufen reicht die Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h in der Regel nicht aus.
Welche Steigung bietet das MERACH UltraWalk W60 Plus?
Das MERACH UltraWalk W60 Plus besitzt eine automatische Steigung bis 8,75 Prozent und zwölf Steigungsstufen. Die Neigung lässt sich während des Trainings per Fernbedienung oder MERACH-App verändern. Die Stufen eins bis vier sind für niedrige Belastung vorgesehen, fünf bis acht für mittleres Cardiotraining und neun bis zwölf für anspruchsvollere Einheiten. Dadurch kann die Trainingsintensität erhöht werden, ohne das Gehtempo stark zu steigern.
Wie groß ist die Lauffläche des MERACH UltraWalk W60 Plus?
Die Lauffläche des MERACH UltraWalk W60 Plus misst 42 × 105 cm. Die Breite vermittelt beim normalen Gehen ein vergleichsweise großzügiges Gefühl und reduziert den Zwang, exakt mittig aufzutreten. Die Länge ist für Walking und Schreibtischnutzung ausgelegt. Bei sehr großen Personen, langen Schritten oder einer Geschwindigkeit nahe 6 km/h sollte die persönliche Schrittlänge berücksichtigt werden, weil 105 cm weniger Reserve als ein klassisches Laufband bietet.
Wie hoch ist die Belastbarkeit des MERACH UltraWalk W60 Plus?
Die deutsche Version des MERACH UltraWalk W60 Plus ist laut Hersteller für ein maximales Nutzergewicht von 150 kg ausgelegt. Der verstärkte Stahlrahmen und das Gerätegewicht von 31,1 kg unterstützen den stabilen Eindruck während des Gehens. Die Belastbarkeitsangabe ist jedoch keine Garantie für eine gleichbleibende Leistung über viele Jahre. Personen nahe der Obergrenze sollten Laufband, Motor und Steigungsmechanismus besonders regelmäßig kontrollieren.
Ist das MERACH UltraWalk W60 Plus laut?
MERACH nennt für das UltraWalk W60 Plus eine durchschnittliche Geräuschentwicklung von 53,6 dB aus internen Tests. Im Alltag wirkt das Motorgeräusch bei langsamem Gehen zurückhaltend. Bei höherem Tempo nehmen die Schrittgeräusche zu, und der Boden beeinflusst den Trittschall. Für Mietwohnungen ist deshalb zwischen Geräusch im eigenen Raum und Schallübertragung in andere Räume zu unterscheiden. Eine Bodenschutzmatte kann die Übertragung auf Hartboden reduzieren.
Kann man das MERACH UltraWalk W60 Plus ohne App nutzen?
Ja, die Grundfunktionen des MERACH UltraWalk W60 Plus lassen sich ohne App über die kabellose Fernbedienung bedienen. Geschwindigkeit, Steigung, Start und Pause sind direkt erreichbar. Die MERACH-App ergänzt Trainingsanleitungen, Fortschrittsaufzeichnung und geführte Workouts, ist für normales Walking aber nicht zwingend erforderlich. Dadurch eignet sich das Gerät sowohl für Personen, die digitale Trainingsdaten wünschen, als auch für Nutzerinnen und Nutzer, die lieber manuell trainieren.
Wie wird die Steigung beim MERACH UltraWalk W60 Plus verändert?
Die Steigung des MERACH UltraWalk W60 Plus wird elektrisch und automatisch verändert. Über die Fernbedienung oder die MERACH-App lassen sich zwölf Stufen auswählen, während das Training weiterläuft. Der vordere Bereich der Laufplattform wird dabei mechanisch angehoben. Das ist besonders bei Intervallen praktisch, weil du nicht absteigen musst. Die automatische Mechanik erhöht allerdings Gewicht und technische Komplexität des Walking Pads.
Ist das MERACH UltraWalk W60 Plus für Jogging geeignet?
Das MERACH UltraWalk W60 Plus ist in erster Linie für Walking und intensives Gehen geeignet. Die deutsche Version erreicht maximal 6 km/h, und die Lauffläche ist mit 105 cm Länge auf normale Gehschritte ausgelegt. Die automatische Steigung erhöht die Belastung, ohne ein höheres Lauftempo zu verlangen. Für klassisches Jogging bei deutlich mehr als 6 km/h und längeren Laufschritten ist das Gerät daher nur eingeschränkt geeignet.
Wie schwer ist das MERACH UltraWalk W60 Plus?
Das MERACH UltraWalk W60 Plus wiegt 31,1 kg. Dieses hohe Eigengewicht unterstützt die Standruhe und passt zum verstärkten Stahlrahmen. Für das Verschieben innerhalb eines Raums stehen 50-mm-Transportrollen zur Verfügung. Auf ebenem Hartboden ist das Rollen praktikabel, während Treppen, Schwellen und Teppich den Transport erschweren. Das Modell eignet sich daher eher zum Rollen im selben Raum als zum täglichen Tragen zwischen mehreren Etagen.
Kann das MERACH UltraWalk W60 Plus hochkant gelagert werden?
Ja, MERACH sieht eine platzsparende Aufbewahrung des UltraWalk W60 Plus hochkant in einer Ecke vor. Der fehlende hohe Handlauf erleichtert das vertikale Abstellen. Die 50-mm-Transportrollen helfen beim Positionieren auf ebenem Boden. Wegen des Gewichts von 31,1 kg sollte das Gerät sicher stehen und nicht an einem Ort gelagert werden, an dem es umkippen kann. Vor dem Verstauen wird das Netzkabel getrennt und ordentlich aufgenommen.
Welche Funktionen hat die Fernbedienung?
Mit der Fernbedienung des MERACH UltraWalk W60 Plus lassen sich Geschwindigkeit und Steigung anpassen. Außerdem stehen Start- und Pausenfunktion sowie Tasten für Lautstärke beziehungsweise Stummschaltung zur Verfügung. Die Handschlaufe sichert die Fernbedienung beim Gehen am Handgelenk. Nach der Nutzung lässt sie sich magnetisch am Gerät befestigen. Dadurch bleiben die wichtigsten Trainingsfunktionen erreichbar, ohne dass während des Trainings ein Smartphone benötigt wird.
Unterstützt das MERACH UltraWalk W60 Plus Apple Health und Google Fit?
Ja, die MERACH-App kann Trainingsdaten mit Apple Health und Google Fit synchronisieren. Dadurch lassen sich Aktivität und Fortschritt in den jeweiligen Gesundheitsplattformen zusammenführen. Die App bietet zusätzlich Trainingsanleitungen, geführte Einheiten und eine Trainingshistorie. Für die grundlegende Nutzung des Walking Pads ist die Synchronisierung nicht erforderlich. Sie ist vor allem für Personen interessant, die ihre Bewegung regelmäßig digital dokumentieren möchten.
Besitzt das MERACH UltraWalk W60 Plus einen Lautsprecher?
Das MERACH UltraWalk W60 Plus besitzt einen integrierten 5-W-Bluetooth-Lautsprecher. Über die Bluetooth-Funktion können Musik, Podcasts oder Trainingsanleitungen wiedergegeben werden. Die Lautstärke ist für den persönlichen Gebrauch im Raum ausreichend. Der Lautsprecher ersetzt jedoch keine hochwertige externe Audiolösung, weil die Baugröße keinen besonders kräftigen Klang erwarten lässt. Sein größter Vorteil liegt in der zusätzlichen Unterhaltung während längerer Walking-Einheiten.
Wozu dient die RGB-Beleuchtung?
Die integrierte RGB-Beleuchtung des MERACH UltraWalk W60 Plus dient vor allem der optischen Gestaltung des Geräts. Sie ist an der Vorderseite beziehungsweise unterhalb des Frontbereichs sichtbar und kann in unterschiedlichen Farben leuchten. Einen direkten Einfluss auf Geschwindigkeit, Steigung oder Trainingssicherheit hat sie nicht. Für die Kaufentscheidung ist sie daher ein Zusatzfeature. Wer Wert auf eine stimmungsvolle Trainingsumgebung legt, kann darin dennoch einen kleinen Mehrwert sehen.
Wie funktioniert die Kindersicherung?
Die Kindersicherung des MERACH UltraWalk W60 Plus soll ein unbeabsichtigtes Starten des Motors verhindern. Der aktivierte Sperrzustand wird im Display angezeigt. Diese Funktion ist besonders sinnvoll, wenn das Walking Pad offen in einem Wohnraum steht. Sie ersetzt jedoch keine sichere Aufbewahrung und schützt nicht vor dem Umkippen des Geräts. Vor unbeaufsichtigter Nutzung sollte das Walking Pad deshalb zusätzlich ausgeschaltet und vom Strom getrennt werden.
Wie wird das MERACH UltraWalk W60 Plus gereinigt?
Für die Pflege werden Laufbandoberfläche, seitliche Trittflächen und Frontgehäuse regelmäßig von Staub, Schweiß und Abrieb befreit. Vor der Reinigung sollte das Netzkabel gezogen werden. Wichtig ist außerdem, den Lauf des Bandes zu beobachten und auf Schleifen oder seitliches Wandern zu achten. Die Lüftungsbereiche am Frontgehäuse müssen frei bleiben, damit die Wärmeabfuhr des Motors nicht behindert wird. Schmiermittel sollte nur nach der Anleitung verwendet werden.
Wie lang ist das Netzkabel?
Das Netzkabel des MERACH UltraWalk W60 Plus ist 2,5 Meter lang. Diese Länge erleichtert die Aufstellung unter einem höhenverstellbaren Schreibtisch, weil die Steckdose nicht direkt neben dem Frontgehäuse liegen muss. Trotzdem sollte das Kabel so verlegt werden, dass es nicht in den Gehbereich ragt. Beim Hochkantverstauen wird das Kabel getrennt und ordentlich aufgenommen, damit es weder geknickt noch zur Stolperfalle wird.
Wie lange gilt die Garantie für das MERACH UltraWalk W60 Plus?
MERACH nennt für Laufbänder eine Standardgarantie von zwölf Monaten. Über eine kostenlose Garantieerweiterung für Abonnentinnen und Abonnenten kann sich die Laufzeit laut Hersteller um weitere zwölf Monate auf insgesamt 24 Monate verlängern. Für die Abwicklung werden Kaufnachweis und Seriennummer benötigt. Nicht autorisierte Demontage, unsachgemäße Installation, Fehlbedienung und normaler Verschleiß sind von der Garantie ausgeschlossen.
Ist das MERACH UltraWalk W60 Plus für längere Walking-Einheiten geeignet?
Ja, das MERACH UltraWalk W60 Plus eignet sich für längere Walking-Einheiten, wenn die Geschwindigkeit und Steigung an den persönlichen Trainingszustand angepasst werden. Die zwölf Steigungsstufen ermöglichen eine schrittweise Belastungssteuerung. Für längere Einheiten bieten niedrige bis mittlere Stufen einen praktikablen Ausgangspunkt. Bei höherem Körpergewicht oder intensiver Steigung sollten Laufband, Motor und Geräuschentwicklung regelmäßig beobachtet werden.
Welche Daten zeigt das Display an?
Das LED-Display im vorderen Gehäuse zeigt Trainingsdaten direkt am Gerät an. Die Distanzanzeige arbeitet laut Hersteller mit einer Auflösung von 0,01 km. Geschwindigkeit und weitere Trainingsinformationen lassen sich während des Gehens ablesen, ohne die App öffnen zu müssen. Die Position oben im breiten Frontgehäuse ist aus normaler Gehposition gut erreichbar. Für detaillierte Trainingshistorien bietet die MERACH-App zusätzliche Auswertungen.
Vorstellung der Marke MERACH
MERACH beschreibt sich als globale Marke für intelligente Heimfitnessgeräte. Die Unternehmensgeschichte führt laut eigener Darstellung auf eine Gründung im Jahr 2018 durch Michel zurück. Die Marke möchte Fitness stärker mit Unterhaltung, Technologie und einer an Outdoor-Aktivitäten orientierten Trainingserfahrung verbinden.
Die Produktpalette umfasst Rudergeräte, Heimtrainer, Laufbänder, Walking Pads, Crosstrainer und weitere Fitnessgeräte. Ergänzt wird das Angebot durch App-basierte Trainingsangebote. Beim UltraWalk W60 Plus zeigt sich diese Philosophie in der Verbindung aus automatischer Steigung, Hall-Sensor-Steuerung, Bluetooth-Audio, RGB-Beleuchtung und digitaler Trainingsaufzeichnung.
Die Marke setzt damit auf eine Mischung aus mechanischer Stabilität und digitaler Vernetzung. Kritisch einzuordnen ist, dass zusätzliche Funktionen wie App, Lautsprecher und Beleuchtung nicht für alle Nutzerinnen und Nutzer relevant sind. Positiv bleibt, dass der Grundbetrieb über die Fernbedienung möglich ist und nicht vollständig von der App abhängt.
Die Standardgarantie beträgt zwölf Monate. Für Abonnentinnen und Abonnenten ist laut MERACH eine kostenlose Verlängerung um weitere zwölf Monate auf insgesamt 24 Monate möglich. Die Garantie gilt für Material- und Verarbeitungsfehler bei bestimmungsgemäßer Nutzung. Bei Rückgaben aus persönlichen Gründen können Originalverpackung und ein unbenutzter Zustand erforderlich sein, wobei die Transportkosten beim Käufer liegen können.
Fazit
Das MERACH UltraWalk W60 Plus ist ein durchdachtes Walking Pad für Menschen, die mehr als nur langsames Gehen am Schreibtisch erwarten. Die Kombination aus 42 × 105 cm großer Lauffläche, 150 Kilogramm Belastbarkeit, verstärktem Stahlrahmen, bürstenlosem Motor und zwölf automatischen Steigungsstufen vermittelt im Alltag einen stabilen und vielseitigen Eindruck.
Besonders gut passt das Gerät zu Personen, die regelmäßig gehen, ihre Trainingsintensität über Steigung steuern oder Bewegung in den Homeoffice-Tag integrieren möchten. Auch digital orientierte Nutzerinnen und Nutzer profitieren von App, Trainingshistorie, Apple Health, Google Fit und Bluetooth-Audio. Die Kaufempfehlung gilt daher vor allem dann, wenn die automatische Steigung und die stabile Konstruktion tatsächlich genutzt werden.
Für intensives Walking, kontrollierte Steigungseinheiten und längere Bewegung im Alltag bietet das Modell eine überzeugende Kombination aus Komfort, Bedienbarkeit und Standfestigkeit.
MERACH UltraWalk W60 Plus jetzt entdecken und die eigene Walking-Routine erweitern















