Ein Gasgrill in dieser Preisklasse muss heute mehr können als nur Würstchen und Gemüse zuverlässig garen. Genau deshalb ist dieser Erfahrungsbericht zum BURNHARD FRED Deluxe Gasgrill 3-Brenner Series 4 spannend: Das Modell kombiniert klassische Brenner, eine innenliegende Hochtemperaturzone, einen Heckbrenner und ein Seitenkochfeld in einem vergleichsweise kompakten Format. Im Alltag zeigt sich schnell, dass diese Vielseitigkeit echte Vorteile bringt. In der getesteten Konfiguration mit eingesetztem Infrarotbrenner verlangt sie zunächst eine etwas andere Nutzung als bei einem Grill mit drei klassischen Hauptbrennern. Wer überwiegend klassisch grillen möchte, kann den IR-Brenner jedoch gegen einen normalen Brenner austauschen.
Getestet wird die Edelstahl-Ausführung mit Edelstahlrost. Diese Konfiguration kostet regulär ca. 869 EUR, während die Variante mit Gusseisenrost bei ca. 799 EUR startet. Eine passende Abdeckhaube liegt nicht bei und kostet separat ca. 60 EUR. Damit bewegt sich der FRED Deluxe klar in der oberen Mittelklasse und richtet sich an Nutzerinnen und Nutzer, die auf der Terrasse nicht nur grillen, sondern möglichst viele Zubereitungsarten in einem Gerät bündeln möchten.
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- Produktname: BURNHARD FRED Deluxe Gasgrill 3-Brenner Series 4
- Zielgruppe: Ambitionierte Grillfans, die Steaks, klassische Grillgerichte, Beilagen und Rotisserie-Anwendungen mit einem Gerät abdecken möchten
- Empfohlene Gruppengröße: bis zu zehn Personen laut Hersteller, in der Praxis besonders komfortabel für vier bis sechs Personen
- Preis im Test: ca. 869 EUR in der getesteten Edelstahl-Konfiguration mit Edelstahlrost
Die Zielgruppenempfehlung wirkt im Kern realistisch, braucht aber eine Einordnung. Für vier bis sechs Personen ist die Grillfläche angenehm großzügig, ohne dass man ständig umsortieren muss. Bei acht bis zehn Personen funktioniert der Grill ebenfalls, dann allerdings eher mit etwas Planung, mehreren Durchgängen und einer sinnvollen Nutzung des Warmhalterosts.
Technische Daten im Überblick:
- Hauptgrillfläche: 59 × 41,5 cm
- Warmhalterost: 54,6 × 13,5 cm
- Außenmaße geschlossen: 130,4 × 58,4 × 119 cm
- Außenmaße geöffnet: 130,4 × 64,5 × 148,5 cm
- Breite mit heruntergeklappten Seitentischen: 87,4 cm
- Gewicht: 41 kg
- Hauptbrenner: zwei Edelstahl-Stabbrenner mit je 3,75 kW
- Dritte untere Hitzezone: innenliegender Infrarot-Keramikbrenner mit 3,75 kW
- Flexible Brennerkonfiguration: Der innenliegende Infrarot-Keramikbrenner kann je nach geplanter Nutzung gegen einen normalen Brenner ausgetauscht werden
- Heckbrenner: Infrarot-Keramik-Heckbrenner mit 3,2 kW
- Seitenkochfeld: 3 kW
- Addierte Nennleistung: 17,45 kW
- Material Brennkammer: Edelstahl
- Seitenteile Brennkammer: Aluminium-Druckguss
- Deckelseiten: Aluminium-Druckguss
- Deckel: doppelwandig
- Flammenverteiler: drei W-förmige Edelstahl-Flammenverteiler
- Grillrost: massive parallele Edelstahlstäbe
- Fettablaufblech und Fettauffangschale: Edelstahl
- Seitentische: beidseitig klappbar, je bis 20 kg belastbar
- Rollen: vier gummierte Lenkrollen mit Feststellbremsen
- Gasflaschen im Unterschrank: 5, 8 oder 11 kg
- Gasart: Butan G30 und Propan G31 bei 50 mbar
Besondere Eigenschaften im Praxischeck:
- Innenliegende 900-Grad-Zone: ideal zum scharfen Anbraten und bei Bedarf gegen einen normalen Brenner austauschbar
- Heckbrenner: sinnvoll für Rotisserie und rückseitige Hitze, allerdings nur mit separat erhältlichem Drehspieß nutzbar
- Seitenkochfeld: praktisch für Saucen, Pfannen und Beilagen direkt am Grillplatz
- Klappbare Seitentische: hilfreich bei engem Stellplatz, reduzieren die Breite auf unter 90 cm
- Schneidebrett aus Akazienholz mit GN-Behälter: im Alltag eine der nützlichsten Ausstattungen
- Quick-Release- und Quick-Connect-System: Seitentische lassen sich modular montieren
- Edelstahlrost: pflegeleicht und alltagstauglich, dafür mit etwas zurückhaltenderen Grillmarkierungen als schweres Gusseisen
- Analoge Bedienung: kein App-Zwang, keine Elektronik, keine digitale Temperatursteuerung
Schon an diesen Punkten zeigt sich, was den Grill von vielen Wettbewerbern unterscheidet. In der getesteten Konfiguration ist er weniger als klassischer Drei-Brenner gedacht, sondern eher als kompakte Multifunktionsstation. Genau das macht ihn interessant. Die Hochtemperaturzone liegt innerhalb der Hauptfläche und nicht separat außen. Da sich der IR-Brenner gegen einen normalen Brenner austauschen lässt, kann die Brenneraufteilung jedoch an den eigenen Grillstil angepasst werden.
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Produkttest
Testkriterien
Ich teste den BURNHARD FRED Deluxe Series 4 über sieben Tage auf meiner Terrasse in Halle. Die Testkriterien orientieren sich an dem, was bei einem Gasgrill in dieser Klasse im Alltag wirklich zählt: Verpackung, Vollständigkeit, Aufbau, Materialanmutung, Bedienung, Temperaturverhalten, Vielseitigkeit, Reinigung, Platzbedarf, Mobilität und Sicherheitsaspekte. Zusätzlich achte ich auf die Praxistauglichkeit der Seitentische, des Kochfelds, des Warmhalterosts und der Fettführung.
Weil es sich nicht um ein reines Brennerpaket, sondern um ein multifunktionales Grillsystem handelt, bewerte ich nicht nur die reine Hitzeleistung. Entscheidend ist auch, wie gut sich die unterschiedlichen Zonen im Alltag koordinieren lassen. In der von mir getesteten Konfiguration kombiniert der FRED im Hauptgrill zwei klassische Stabbrenner und eine Infrarot-Keramikzone. Der IR-Brenner lässt sich jedoch gegen einen normalen Brenner austauschen. Damit kann der Grill wahlweise stärker auf das scharfe Anbraten oder auf drei klassische Brennerzonen ausgerichtet werden. Im Test bleibt die Keramikzone durchgehend eingesetzt.
Ablauf
Ich teste den Grill selbst. Als Landschaftsarchitektin verbringe ich viel Zeit im Außenbereich und achte bei Produkten für Terrasse und Garten stark auf Bedienlogik, Materialverhalten und Alltagseinsatz. Der Test findet an sieben aufeinanderfolgenden Tagen statt. Gegrillt werden Würstchen, Gemüse, Burger-Patties, Steaks, Hähnchenteile sowie eine Pfannensauce auf dem Seitenkochfeld. Außerdem simuliere ich typische Situationen wie Vorheizen, Umsetzen des Grillguts, Warmhalten größerer Portionen und die Reinigung nach intensiver Nutzung.
Der Grill steht auf einem festen, waagerechten Terrassenbelag. Während des Betriebs halte ich die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände ein: rund 100 cm zu den Seiten und nach hinten sowie 200 cm Freiraum nach oben. Die Rollen sind beim Grillen festgestellt. Getestet wird ausschließlich im Freien, wie es für Gasgrills in Deutschland vorgeschrieben ist.
Unboxing
Die Lieferung erfolgt in mindestens sechs separaten braunen Transportkartons. Schon das macht deutlich, dass man hier keine kompakte Ein-Paket-Lösung bekommt, sondern ein System aus mehreren Baugruppen. Beschriftet sind unter anderem Deckel, Grillkörper, Seitentisch mit Kochfeld sowie Seitentisch mit GN-Container und Brett. Das hat zwei praktische Effekte: Die einzelnen Kartons sind handhabbarer, gleichzeitig sammelt sich vor dem Aufbau spürbar Verpackungsmaterial auf der Terrasse.
Ich öffne zunächst alle Kartons und sortiere die Teile systematisch. Sichtbar sind der Grillkörper mit Brennkammer, der doppelwandige Deckel mit Thermometer, die drei separaten Rostsegmente, die drei W-förmigen Flammenverteiler, der klappbare Warmhalterost, der Seitentisch mit Akazienholzbrett und GN-Behälter, der Seitentisch mit Kochfeld, Rollen, Türen, Fettauffangschale, Fettablaufblech, Hakenleisten, magnetischer Flaschenöffner, Gasflaschenhalterungen, Hitzeschild, Gasschlauch, 50-mbar-Druckminderer, Montagematerial, Bedienungsanleitungen und die drei Reinigungsnadeln in 0,7, 0,8 und 0,9 mm.
Das Unboxing wirkt sachlich und robust, nicht inszeniert. Es gibt keine dekorative Verkaufsverpackung, sondern funktionale Versandkartons. Mir gefällt, dass sich die Edelstahlteile direkt auf Dellen oder Kratzer prüfen lassen. Im Test kommt alles ohne sichtbare Transportschäden an. Der erste Eindruck ist ordentlich, allerdings fällt die Menge an Kartonmaterial bei einem Produkt dieser Größe naturgemäß spürbar aus.
Installation
Der Aufbau gelingt ohne Überraschungen, verlangt aber Ruhe und etwas Platz. Ein Kreuzschlitzschraubendreher wird benötigt. Einige Teile sind bereits vormontiert, trotzdem müssen Unterbau, Rollen, Türen, Deckel, Grillkammer und Seitentische sauber zusammengesetzt werden. Für das Aufsetzen der schwereren Baugruppen ist eine zweite Person sinnvoll. Allein würde ich diesen Schritt nicht empfehlen.
In meinem Fall dauert der komplette Aufbau inklusive Sortieren, Kontrolle und Gasanschluss knapp zwei Stunden. Das liegt ziemlich genau in dem Bereich, den ich für realistisch halte. Anschließend schließe ich eine Propanflasche mit 50 mbar an, sichere sie im Unterschrank und führe die Dichtigkeitsprüfung mit Seifenwasser im Verhältnis ein Teil Seife zu drei Teilen Wasser durch. Das ist kein lästiger Formalismus, sondern bei einem Gasgrill Pflicht. Alle Verbindungen bleiben blasenfrei.
Vor dem ersten Grillen wische ich Roste, Innenraum und zugängliche Flächen feucht ab. Danach brenne ich den Hauptgrill etwa 20 Minuten auf hoher Leistung aus. Auch die Keramikzone und das Seitenkochfeld laufen jeweils leer an. Dabei steigt anfangs leichter Geruch auf, was bei einem fabrikneuen Grill normal ist. Nach dem Ausbrennen wirkt alles betriebsbereit.
Testverlauf und Testergebnis
Tag eins: Verarbeitung, Materialanmutung und erste Bedienung
Direkt nach dem Aufbau fällt auf, dass der Grill in der Edelstahlversion optisch präsent ist. Der Korpus ist sichtbar mit Edelstahl verkleidet, die Brennkammer besteht ebenfalls aus Edelstahl, und die Seitenteile aus Aluminium-Druckguss vermitteln einen stabilen Eindruck. Der Deckel schließt satt, ohne schwerfällig zu wirken. Dass er doppelwandig aufgebaut ist und zusätzlich mit einer Art Ofenband arbeitet, merkt man vor allem daran, dass die Hitze beim Vorheizen recht kontrolliert im Garraum bleibt.
Die Drehregler laufen mechanisch sauber und mit angenehmem Widerstand. Die Zündung ist in die Regler integriert und lässt sich ohne Umwege bedienen. Ein Vorteil dieser rein analogen Lösung ist ihre Direktheit: Kein Display, keine App, kein Koppeln. Gleichzeitig muss man sich darauf einlassen, Temperaturen klassisch über Reglerstellung, Deckelthermometer und Erfahrung zu steuern. Ich empfinde das nicht als Rückschritt, sondern als bewusst einfache Bedienphilosophie.
Tag zwei: Vorheizen und klassisches Grillen
Für das erste normale Grillen nutze ich nur die beiden Edelstahl-Stabbrenner. Das Vorheizen dauert etwa zehn bis 15 Minuten, was im Alltag gut passt. Die Hauptgrillfläche von knapp 2.450 cm² reicht für ein gemischtes Essen mit Würstchen, Gemüsespießen und Hähnchenteilen bequem aus. Besonders angenehm ist dabei, dass der Warmhalterost nicht nur für fertige Stücke taugt, sondern auch zum Nachziehen von Brot oder Buns.
Die Hitzeverteilung wirkt auf den beiden klassischen Zonen ordentlich. Die W-förmigen Edelstahl-Flammenverteiler erledigen ihre Aufgabe sichtbar sinnvoll: Es gibt keine wilden Flammenbilder oder auffälligen Tropfstellen direkt über den Brennern. Mit eingesetztem Infrarotbrenner stehen für indirekte Setups zwei normale Hauptbrenner zur Verfügung. Das funktioniert, verlangt aber etwas mehr Planung als bei drei identischen Hauptzonen. Diese Einschränkung ist allerdings nicht dauerhaft: Wer überwiegend klassisch oder indirekt grillt, kann den IR-Brenner gegen einen normalen Brenner austauschen und den FRED mit drei klassischen Brennerzonen nutzen.
Tag drei: Die innenliegende Keramikzone im Steak-Test
Am dritten Tag konzentriere ich mich auf die Infrarot-Keramikzone. Sie ist der technische Kern dieses Modells und erreicht laut Konzeption bis zu 900 °C. Im Praxisgefühl ist vor allem eines sofort klar: Diese Zone ist keine Spielerei. Schon nach kurzer Vorheizzeit entwickelt sie sehr aggressive direkte Hitze. Ein Steak bekommt hier schnell Farbe und Röstaromen, deutlich schneller als über den normalen Brennern.
Die Kehrseite zeigt sich ebenfalls sofort. Empfindlicheres Grillgut hat dort nichts verloren. Alles mit Zucker, viel Marinade oder feiner Struktur droht sehr schnell zu dunkel zu werden. Das ist keine Schwäche des Brenners selbst, sondern eher eine Frage des richtigen Einsatzes. Wer die Zone bewusst für Steaks, Patties oder Koteletts nutzt, profitiert stark. Wer dort wahllos alles ablegt, erlebt schnell zu viel Hitze.
Die innenliegende Platzierung hat einen handfesten Vorteil: Das Umsetzen vom scharfen Anbraten auf eine normale Zone gelingt ohne Wege und ohne zusätzliche Außenstation. Solange der Keramikbrenner eingesetzt ist, belegt er allerdings eine der drei unteren Grillzonen. Das ist keine feste Einschränkung, denn je nach geplanter Nutzung lässt er sich gegen einen normalen Brenner austauschen. Steakfans können damit die 900-Grad-Zone dauerhaft einsetzen, während sich der Grill für häufiges klassisches oder indirektes Grillen auch mit drei normalen Brennern konfigurieren lässt.
Tag vier: Seitenkochfeld und Arbeitsflächen im Alltag
Am vierten Tag nutze ich den Grill wie eine kleine Außenküche. Auf dem rechten Seitentisch läuft eine Sauce im Topf, später eine Gemüsepfanne. Das Kochfeld mit 3 kW ersetzt keine große Indoor-Kochstelle, aber es spart Wege und hält Beilagen dort, wo sie hingehören: direkt am Grillplatz. Töpfe und Pfannen im Bereich von etwa 12 bis 30 cm passen praxisgerecht.
Richtig gelungen finde ich den linken Seitentisch. Das Akazienholz-Schneidebrett ist nicht nur Dekoration, sondern sinnvoll dimensioniert. Darunter sitzt der herausnehmbare GN-Food-Container, in dem vorbereitete Zutaten, mariniertes Gemüse oder auch Schnittreste landen. Im Test erweist sich genau diese Kombination als eine der alltagstauglichsten Ausstattungen des gesamten Grills. Gerade wenn man mehrere Komponenten parallel vorbereitet, wirkt das deutlich durchdachter als einfache leere Ablageflächen.
Hilfreich sind auch die Hakenleisten unterhalb der Seitentische und der magnetische Flaschenöffner an der Front. Das sind kleine Details, die den Grill nicht besser garen lassen, aber den Arbeitsplatz angenehmer machen. Beide Seitentische tragen laut Aufbau und Nutzung einen stabilen Eindruck, und die Klappfunktion läuft sauber. Mit heruntergeklappten Tischen schrumpft die Breite auf 87,4 cm, was auf kleineren Terrassen tatsächlich relevant ist.
Tag fünf: Reinigung und Pflege
Nach mehreren Einsätzen folgt die erste gründlichere Reinigung. Die Edelstahlroste lassen sich nach kurzem Ausbrennen gut abbürsten. Dass sie laut Vorgabe sogar in die Spülmaschine dürfen, ist für viele sicher ein Pluspunkt, auch wenn das bei drei Rostsegmenten eine Frage des verfügbaren Platzes bleibt. Im Alltag ist die Kombination aus Ausbrennen, Bürsten und gelegentlichem Einweichen wahrscheinlich der realistischste Weg.
Bei den Außenflächen zeigt sich die typische Edelstahlseite der Medaille. Fingerabdrücke, Fettspuren und Wasserflecken sind vergleichsweise schnell sichtbar. Das wirkt nie billig, verlangt aber regelmäßiges Nachwischen entlang der Schliffrichtung. Das ist im Test ein kleiner Kritikpunkt, wird durch die ansprechende Optik jedoch teilweise aufgewogen. Wer eine makellose Front möchte, muss bei Edelstahl einfach etwas häufiger zum Tuch greifen.
Wichtig ist die Pflege des Keramikbrenners. Er darf nicht mit Wasser, Reiniger, Schwamm oder Bürste behandelt werden. Stattdessen werden Rückstände durch Ausbrennen entfernt. Das funktioniert im Test gut, setzt aber voraus, dass man diese Eigenheit respektiert. Auch das Akazienbrett braucht etwas Aufmerksamkeit, denn es darf weder eingeweicht noch in die Spülmaschine gegeben werden. Der GN-Behälter dagegen ist pflegeleicht und darf in die Spülmaschine.
Tag sechs: Mobilität, Stauraum und Sicherheitsaspekte
Mit 41 kg ist der Grill kein Leichtgewicht, aber auf seinen vier gummierten Lenkrollen gut bewegbar, solange der Untergrund fest ist. Auf Terrassenplatten oder glattem Pflaster lässt er sich sauber schieben und exakt ausrichten. Alle vier Rollen haben Feststellbremsen, was beim Betrieb ein gutes Gefühl gibt. Über Stufen oder auf unbefestigtem Untergrund möchte ich ihn allerdings nicht allein transportieren.
Im Unterschrank findet die Gasflasche aufrecht Platz und wird mit Halterungen gegen Verrutschen gesichert. Dass sogar 5-, 8- und 11-kg-Flaschen passen, ist im Alltag praktisch. Bei einer großen 11-kg-Flasche schrumpft der zusätzliche Stauraum allerdings deutlich. Das ist kein Mangel, sondern eher die logische Folge des kompakten Formats. Für Zubehör, Handschuhe oder Reinigungsutensilien bleibt dann weniger Raum.
Zu den wichtigen Sicherheitsaspekten gehört im Betrieb auch der Heckbrenner. Er ist für Rotisserie gedacht, darf aber nicht gemeinsam mit Haupt- und Keramikbrenner laufen. Im Alltag sollte man sich diese Regel wirklich einprägen. Sie schränkt nicht die Funktion ein, sondern schützt die Konstruktion vor unnötiger Extrembelastung. Ein Drehspieß gehört allerdings nicht zum Lieferumfang, was man bei der Kaufentscheidung im Hinterkopf haben sollte.
Tag sieben: Gesamtbild nach einer Woche
Nach sieben Tagen verdichtet sich der Eindruck: Der BURNHARD FRED Deluxe Gasgrill 3-Brenner Series 4 ist kein Grill für Leute, die einfach nur drei identische Hauptbrenner suchen. Er ist ein vielseitiges Grillsystem, das klassische Hitze, Steakzone, Heckbrenner und Seitenkochfeld in ein stimmiges Paket bringt. Seine Stärke liegt klar in der Bandbreite der Anwendungen. Wer gerne unterschiedlich grillt und dabei möglichst wenig Zusatzgeräte aufstellen möchte, bekommt hier ein gut durchdachtes Konzept.
Die leicht kritischen Punkte bleiben dabei überschaubar. Mit eingesetztem Keramikbrenner steht zunächst eine normale Hauptzone weniger zur Verfügung. Da sich der IR-Brenner austauschen lässt, kann diese Aufteilung jedoch an die geplante Nutzung angepasst werden. Edelstahlflächen zeigen Gebrauchsspuren schneller als dunkle Oberflächen. Der Drehspieß fehlt trotz Heckbrenner im Lieferumfang. Im Kontext des Gesamtkonzepts sind das aber eher Abwägungen als harte Schwächen. In meinen Erfahrungen wiegt die Vielseitigkeit am Ende stärker.
Persönlicher Eindruck
Mein persönlicher Eindruck nach einer Woche ist klar positiv. Der Grill fühlt sich im Alltag erwachsen an. Besonders gefallen mir die Kombination aus kraftvoller Steakzone, sinnvoll nutzbarem Seitenkochfeld und den überraschend praktischen Arbeitsflächen. Selten bleibt bei einem Grill gerade das Schneidebrett-GN-Modul so präsent im Gedächtnis. Hier ist es tatsächlich ein Mehrwert und nicht nur ein Ausstattungsdetail für die Produktseite.
An die Flächenlogik mit eingesetztem IR-Brenner muss ich mich zunächst etwas gewöhnen. Wer von einem klassischen Drei-Brenner kommt, merkt schnell, dass in dieser Konfiguration zwei Zonen für normales direktes oder indirektes Grillen zur Verfügung stehen. Gerade bei gemischten Menüs mit empfindlichem Grillgut hilft es, die 900-Grad-Zone bewusst als Spezialwerkzeug zu sehen. Wer diese Aufteilung dauerhaft nicht benötigt, kann den Keramikbrenner gegen einen normalen Brenner austauschen.
Die Steakzone ist beeindruckend direkt, aber sie verzeiht wirklich keine Unaufmerksamkeit.
Das Schneidebrett mit GN-Behälter ist im Alltag fast so nützlich wie ein zusätzlicher halber Seitentisch.
Auch das Seitenkochfeld erweist sich als echter Komfortgewinn. Eine Sauce parallel erwärmen oder Gemüse direkt am Grillplatz schwenken zu können, spart Wege und hält den Ablauf ruhig. Der Grill wirkt insgesamt so, als sei er nicht nur für ein einzelnes Highlight entwickelt worden, sondern für einen vollständigen Grillabend mit mehreren Arbeitsschritten.
Alternativprodukte
Wer sich in diesem Preisbereich umsieht, stößt schnell auf mehrere ernstzunehmende Alternativen. Besonders relevant sind Modelle, die ebenfalls mit Heckbrenner, Seitenkocher oder Hochtemperaturzone arbeiten, aber einen anderen Schwerpunkt setzen.
Enders Monroe Pro 3 SIKR Turbo
Der Enders Monroe Pro 3 SIKR Turbo liegt mit ca. 599 EUR deutlich unter dem Preis des getesteten FRED. Er bietet drei untere Brennerzonen, davon eine Turbo-Zone mit 4 kW, dazu einen 3,5-kW-Heckbrenner und einen 2,9-kW-Seitenkocher. Der Nachteil gegenüber dem FRED liegt vor allem in der weniger wertigen Edelstahlanmutung und in der etwas konventionelleren Arbeitsplatzgestaltung.
Rösle Videro G3-S Vario+
Der Rösle Videro G3-S Vario+ kostet ca. 899 EUR und liegt damit praktisch auf Augenhöhe. Er setzt serienmäßig auf drei klassische Hauptbrenner, eine außenliegende Primezone und einen Seitenbrenner. Auch der FRED lässt sich mit drei normalen Brennern nutzen, allerdings steht seine innenliegende Hochtemperaturzone dann nicht gleichzeitig zur Verfügung. Die Hauptgrillfläche von 60 × 45 cm ist etwas tiefer und damit für größere Mengen komfortabler. Im direkten Vergleich fehlt ihm allerdings der Heckbrenner. Wer regelmäßig mit Drehspieß oder gezielter Rückhitze arbeitet, bekommt beim FRED die vielseitigere Lösung. Der Nachteil des Rösle gegenüber dem getesteten Produkt ist also seine geringere Eignung für echte Rotisserie-Anwendungen.
Napoleon Rogue PRO-S 425 RSIB Edelstahl
Der Napoleon Rogue PRO-S 425 RSIB Edelstahl spielt mit ca. 1.449 EUR preislich in einer höheren Liga. Er bietet drei Hauptbrenner, einen großen Infrarot-Seitenbrenner, einen Heckbrenner und eine größere Grillfläche von 60 × 46 cm. Dazu kommt eine eingeschränkte 15-Jahres-Garantie. Technisch ist das Paket stark, auch die Edelstahlroste wirken sehr robust. Gegenüber dem BURNHARD fällt aber auf, dass der Napoleon deutlich teurer ist und weniger praktische Vorbereitungsdetails an Bord hat. Das Schneidebrett mit GN-Behälter fehlt, ebenso die spezifische modulare Alltagshilfe des FRED. Der größte Nachteil dieser Alternative gegenüber dem getesteten Grill ist deshalb der deutlich höhere Preis bei weniger cleverer Arbeitsplatzintegration.
Broil King Signet 390
Der Broil King Signet 390 liegt mit ca. 869 EUR fast exakt auf dem Niveau des getesteten FRED. Er bringt drei normale Hauptbrenner, einen starken Heckbrenner und einen Seitenkocher mit. Auffällig ist, dass der Drehspieß bei vielen Angeboten bereits enthalten ist. Auf der anderen Seite fehlt eine separate Hochtemperatur-Steakzone. Wer gerne sehr heiß und sehr kurz angrillt, bekommt beim FRED die flexiblere Lösung. Der Nachteil des Signet 390 gegenüber dem getesteten Produkt liegt somit beim Thema schnelles scharfes Anbraten und bei den weniger vielseitigen Arbeitsflächen.
Antworten auf häufig gestellte Fragen zum BURNHARD FRED Deluxe Gasgrill 3-Brenner Series 4 im Test
Reicht der BURNHARD FRED Deluxe 3-Brenner Series 4 für eine Familie und Grillabende mit acht bis zehn Personen?
Ja, für eine Familie und normale Grillabende reicht der BURNHARD FRED Deluxe Series 4 gut aus. Für vier bis sechs Personen bietet die Hauptgrillfläche von 59 × 41,5 cm komfortabel Platz, während acht bis zehn Personen mit etwas Planung ebenfalls machbar sind. In größeren Runden helfen der Warmhalterost und das parallele Arbeiten mit dem Seitenkochfeld. Wer sehr häufig viele Gäste gleichzeitig versorgt, fährt mit einer größeren Vier-Brenner-Station allerdings entspannter.
Ist der innenliegende 900-Grad-Keramikbrenner besser als eine außenliegende Sizzle Zone?
Das hängt stark vom Grillstil ab. Der innenliegende Keramikbrenner ist praktisch, weil das Grillgut ohne Wege direkt innerhalb der Hauptkammer scharf angebraten und anschließend umgesetzt werden kann. Solange er eingesetzt ist, stehen daneben zwei klassische Hauptbrenner zur Verfügung. Bei Bedarf lässt sich der IR-Brenner jedoch gegen einen normalen Brenner austauschen. Eine außenliegende Sizzle Zone hat den Vorteil, dass sie jederzeit zusätzlich zu drei Hauptbrennern verfügbar bleibt. Dafür kann der FRED flexibel zwischen einer integrierten Hochtemperaturzone und drei klassischen Brennerzonen wechseln.
Darf der Heckbrenner gleichzeitig mit den Hauptbrennern verwendet werden?
Nein, der Heckbrenner sollte nicht gleichzeitig mit Hauptbrennern und Keramikbrenner betrieben werden. Diese Vorgabe ist wichtig, weil zu hohe Gesamtwärme Bauteile unnötig stark belastet. In der Praxis wird der Heckbrenner vor allem für Rotisserie-Anwendungen genutzt, also als eigenständige Hitzequelle für Drehspießgerichte. Wer sich an diese Betriebslogik hält, nutzt den Grill sicher und passend zum Konzept.
Lohnt sich der Aufpreis für den Edelstahlrost?
Ja, der Aufpreis kann sich lohnen, wenn Pflegeleichtigkeit wichtiger ist als maximale Grillstreifen. Der Edelstahlrost kostet ca. 70 EUR mehr, ist korrosionsärmer, muss nicht eingebrannt werden und darf bei ausreichendem Platz sogar in die Spülmaschine. Gusseisen speichert Hitze meist stärker und erzeugt markantere Branding-Spuren. Im Alltag ist Edelstahl jedoch unkomplizierter und für viele Nutzerinnen und Nutzer die pflegeleichtere Wahl.
Wie viel Platz braucht der FRED Deluxe auf der Terrasse?
Der Grill braucht mehr Platz, als die reine Gerätebreite vermuten lässt. Geschlossen misst er 130,4 × 58,4 × 119 cm, mit heruntergeklappten Seitentischen sinkt die Breite auf 87,4 cm. Zusätzlich müssen rund 100 cm Abstand nach hinten und zu den Seiten sowie 200 cm Freiraum nach oben eingehalten werden. Auf kleinen Terrassen funktioniert das nur, wenn der Aufstellort sorgfältig geplant ist.
Wie schwierig ist der Aufbau des FRED Deluxe Series 4?
Der Aufbau ist gut machbar, aber nicht in wenigen Minuten erledigt. Realistisch sind etwa 1,5 bis 2,5 Stunden, je nach Erfahrung und Helferzahl. Weil der Grill in mehreren Kartons kommt und rund 41 kg wiegt, ist eine zweite Person besonders beim Aufsetzen größerer Baugruppen sinnvoll. Wichtig ist außerdem die anschließende Dichtigkeitsprüfung aller Gasverbindungen, bevor der Grill zum ersten Mal gezündet wird.
Kann eine 11-kg-Gasflasche im Unterschrank bleiben?
Ja, eine 11-kg-Gasflasche kann im Unterschrank des FRED Deluxe während des Betriebs bleiben. Sie wird dort aufrecht positioniert und mit Halterungen gegen Verrutschen gesichert. Wichtig ist, dass die Lüftungsbereiche frei bleiben und keine Ersatzflasche zusätzlich im Unterschrank gelagert wird. Bei einer großen Flasche steht allerdings weniger Stauraum für weiteres Zubehör zur Verfügung.
Wie aufwendig ist die Reinigung mit Edelstahlrost und Keramikbrenner?
Die Reinigung ist insgesamt gut beherrschbar. Edelstahlroste lassen sich ausbrennen, abbürsten und bei Bedarf in der Spülmaschine reinigen. Die Fettauffangschale und das Fettablaufblech sind herausnehmbar. Etwas spezieller ist der Keramikbrenner, denn er darf nicht nass gereinigt werden und wird stattdessen durch 15 bis 30 Minuten Ausbrennen gesäubert. Wer diese Pflegehinweise beachtet, kommt im Alltag gut zurecht.
Eignet sich der FRED Deluxe für indirektes Grillen und Low-and-Slow?
Ja, indirektes Grillen und Low-and-Slow sind möglich. Mit eingesetztem IR-Brenner stehen zwei klassische Stabbrenner zur Verfügung, die sich getrennt regeln lassen. Wer regelmäßig größere indirekte Zonen oder drei gleichartige Brenner benötigt, kann den Keramikbrenner gegen einen normalen Brenner austauschen. Dadurch lässt sich der FRED gezielt auf klassisches und länger dauerndes Grillen ausrichten. Der doppelwandige Deckel unterstützt dabei eine gleichmäßige Wärmespeicherung.
Ist die FRED Series 4 langlebiger als die ältere Series 3?
Die neue Series 4 wirkt konstruktiv verbessert. Edelstahl-Brennkammer, Aluminium-Druckgussteile, stärkere Seitentische und die überarbeitete Deckelisolierung sprechen für eine robustere Auslegung. Ein belastbares Langzeiturteil über viele Jahre lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht ableiten. Im kurzen Praxiseindruck hinterlässt die Series 4 jedenfalls einen soliden und durchdachten Eindruck.
Was unterscheidet FRED Base, Deluxe und Deluxe+ Series 4?
Die Unterschiede liegen vor allem in Ausstattung und Zonenlogik. Die Base-Version konzentriert sich auf klassisches Grillen mit einfacheren Seitentischen. Die Deluxe-Version ergänzt den innenliegenden Keramikbrenner, den Heckbrenner, das Seitenkochfeld sowie das Schneidebrett mit GN-Behälter. Die Deluxe+-Modelle setzen je nach Ausführung auf andere Brennerkonzepte und weitere Seitentischfunktionen. Wer das ausgewogenste Paket aus Preis und Funktionsbreite sucht, landet schnell bei Deluxe.
Passt Zubehör der FRED Series 3 auch auf Series 4?
Viele Zubehörteile der FRED Series 3 lassen sich weiterhin mit der Series 4 kombinieren. Das ist praktisch für Nutzerinnen und Nutzer, die bereits Plancha, Drehspieß oder andere Einsätze besitzen oder zukaufen möchten. Wichtig bleibt trotzdem, die konkrete Grillgröße zu prüfen, weil sich FRED, Big FRED und andere Varianten in der Breite unterscheiden. Bei sicherheitsrelevanten Teilen sollte passgenaues Originalzubehör bevorzugt werden.
Kann der FRED Deluxe später aufgerüstet werden?
Ja, der FRED Deluxe ist in Teilen modular gedacht. Seitentischmodule und diverses Zubehör lassen sich ergänzen oder austauschen, was das System flexibel macht. Nicht jedes Merkmal einer Deluxe+-Version lässt sich wirtschaftlich nachbauen, aber beim Zubehör bleibt man erstaunlich offen. Besonders praktisch ist das, wenn sich die Nutzung später von klassischem Grillen stärker in Richtung Plancha, Rotisserie oder Outdoor-Küche entwickelt.
Wie heiß wird der FRED Deluxe und wie lange muss er vorheizen?
Die Keramikzone arbeitet mit sehr hoher direkter Hitze und ist für das schnelle Anbraten ausgelegt. Für normales Grillen sind zehn bis 15 Minuten Vorheizen meist ausreichend, während die Hauptbrenner einen praxisgerechten Garraum zügig auf Temperatur bringen. Als sinnvoller normaler Grillbereich gelten etwa 250 bis 370 °C. Die 900 °C der Keramikzone sind dabei als spezielle Hochtemperatur-Anwendung zu verstehen, nicht als Garraumwert.
Wie hoch ist der Gasverbrauch des FRED Deluxe?
Der Verbrauch hängt stark von der genutzten Brennerkombination ab. Jeder 3,75-kW-Brenner liegt bei ungefähr 273 g Gas pro Stunde, der Heckbrenner bei etwa 233 g/h und das Seitenkochfeld bei rund 218 g/h. Diese Werte gelten für Volllast. Im normalen Alltag wird meist mit reduzierter Leistung gearbeitet, sodass eine Gasflasche deutlich länger hält als unter dauerhaft maximalem Betrieb.
Welche Maße und welches Gewicht hat der Grill genau?
Geschlossen misst der FRED Deluxe 130,4 × 58,4 × 119 cm. Bei geöffnetem Deckel wächst er auf 130,4 × 64,5 × 148,5 cm. Mit eingeklappten Seitentischen reduziert sich die Breite auf 87,4 cm. Die Hauptgrillfläche beträgt 59 × 41,5 cm, der Warmhalterost 54,6 × 13,5 cm. Das Gewicht liegt bei 41 kg, was ihn mobil, aber nicht leicht macht.
Ist ein Drehspieß im Lieferumfang enthalten?
Nein, ein Drehspieß gehört beim normalen FRED Deluxe nicht zum Standardumfang. Der Heckbrenner ist zwar bereits fest integriert, die eigentliche Rotisserie-Ausrüstung muss aber separat gekauft werden. Das sollte man im Preisvergleich berücksichtigen, wenn Rotisserie-Gerichte ein zentraler Kaufgrund sind. Für gelegentliche Nutzung ist das verschmerzbar, für regelmäßige Nutzung gehört der Zusatzkauf fest zur Kalkulation.
Welche Abdeckhaube passt zum FRED Deluxe Series 4?
Passend ist die separate Abdeckhaube aus der FRED-Serie für die entsprechende Grillgröße. Sie kostet aktuell ca. 60 EUR und sollte möglichst exakt zum Modell gewählt werden, damit sie weder spannt noch zu locker sitzt. Wichtig ist außerdem, den Grill vor dem Abdecken vollständig auskühlen und trocknen zu lassen. So reduziert sich die Gefahr, dass sich Feuchtigkeit unter der Haube staut.
Welche Garantie und welchen Support bietet BURNHARD?
Für den FRED Deluxe gilt die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren. Eine darüber hinausgehende lange Herstellergarantie wie bei manchen Premiummarken wird hier nicht in den Vordergrund gestellt. Positiv ist, dass BURNHARD telefonischen Support, ein Reklamationsportal, einen Ersatzteilbereich und ein 30-tägiges Rückgaberecht im Onlineshop anbietet. Damit ist die Betreuung ordentlich, wenn auch nicht außergewöhnlich lang abgesichert.
Was sind typische Ursachen, wenn ein Brenner nicht zündet?
Häufige Ursachen sind eine leere oder geschlossene Gasflasche, ein geknickter Schlauch, Feuchtigkeit im Zündsystem oder ein nicht korrekt eingesetzter Brenner. Auch Verschmutzungen an Düsen oder Zündelektroden können das Starten verhindern. Im Alltag lohnt sich ein systematischer Blick auf Gasversorgung, Brennersitz und Elektrodenabstand. Bei Gasgeruch sollte der Grill sofort außer Betrieb bleiben und die Verbindung geprüft werden.
Vorstellung der Marke BURNHARD
BURNHARD stammt aus Düsseldorf und hat sich im Grillmarkt als direkt vertriebene Marke mit klarer Ausstattungsorientierung etabliert. Der Ansatz ist erkennbar: möglichst viele Funktionen, moderne Gestaltung und eine gewisse Nähe zur Community, ohne die Preisregion klassischer Premiumhersteller vollständig zu erreichen. Das macht die Marke interessant, bringt aber auch die Erwartung mit sich, dass Ausstattung und Konstruktion im Alltag wirklich zusammenpassen müssen.
Die Geschichte beginnt laut Markenprofil in einer kleinen Grillgarage, aus der heraus zunächst Produkte anderer Hersteller verkauft wurden. Daraus entwickelt sich später mit dem FRED der erste eigene Gasgrill. Inzwischen reicht das Sortiment von kompakten Grills über größere Gasgrillserien bis hin zu Pizzaöfen, Zubehör, Reinigungsprodukten und Outdoorküchen-Modulen. Die Philosophie wirkt dabei klar auf Praxisnähe, Nahbarkeit und Ausstattungstiefe ausgerichtet.
Typisch für BURNHARD sind Lösungen wie Infrarot-Keramikbrenner, Heckbrenner, W-förmige Flammenverteiler, modulare Seitentische und Zubehörkompatibilität über mehrere Generationen. Gerade beim FRED Deluxe sieht man gut, dass die Marke eher in Nutzungsszenarien denkt als nur in nackten Leistungswerten.
Beim Support bietet BURNHARD telefonische Beratung, Reklamationsportal, Ersatzteilbereich und ein 30-tägiges Rückgaberecht im Onlineshop. Die Gewährleistung bewegt sich im gesetzlichen Rahmen. Das ist solide, aber kein außergewöhnliches Alleinstellungsmerkmal. Interessant bleibt vor allem, wie viel Ausstattung die Marke in die mittlere Preisklasse legt.
Fazit
Der BURNHARD FRED Deluxe Gasgrill 3-Brenner Series 4 ist ein durchdachter Gasgrill für alle, die auf der Terrasse mehr wollen als eine klassische Drei-Brenner-Standardlösung. Seine Kombination aus normaler Grillhitze, innenliegender Hochtemperaturzone, Heckbrenner und Seitenkochfeld macht ihn vielseitig und im Alltag angenehm flexibel. Zusätzlich kann der innenliegende IR-Brenner gegen einen normalen Brenner ausgetauscht werden. Dadurch lässt sich der Grill wahlweise mit einer spezialisierten Hochtemperaturzone oder mit drei klassischen Brennern betreiben. Dazu kommen die praktischen Arbeitsflächen, der modulare Ansatz und die pflegeleichten Edelstahlroste.
Besonders gut passt das Modell zu Nutzerinnen und Nutzern, die gerne unterschiedlich grillen, Steaks scharf angrillen, Beilagen parallel zubereiten und den Grillplatz als kleine Außenküche nutzen möchten. Für vier bis sechs Personen ist er im Alltag besonders stimmig, mit etwas Organisation klappt auch mehr. Wer genau dieses Nutzungsspektrum sucht, bekommt hier eine überzeugende und insgesamt sehr gelungene Lösung.
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