„Vielleicht war ich nicht gut genug als Mama": Nach Tod ihres Babys Xavi! Diese Vorwürfe lassen Lisa Straube nicht los
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Realitystar Lisa Straube und ihr Mann Furkan „Akka“ Akkaya verlieren im Februar ihren fünf Monate alten Sohn Xavi. Ein harter Schicksalsschlag, den die jungen Eltern nur schwer verkraften. Wie sie den schlimmsten Tag ihres Lebens erlebte und was sie zum Weitermachen animiert, seht ihr im Video. Das Video mit Lisa Straube findet ihr in voller Länge auf STERN.de.
„Mein Name ist Lisa Marie Akaya, ehemalige Straube. Ich bin 25 Jahre alt. Man kennt mich ja von Social Media, würde ich sagen. Also von Instagram oder halt aus dem Reality-TV. Wir leben hier in Dortmund. Mit wir meine ich meinen Ehemann Akka oder Furkan Akkaya mit unserem ersten Sohn Emilio und unser zweiter Sohn, unser verstorbener Sohn Xavi."
"Wir wollten morgens einkaufen gehen, als die Kinder noch geschlafen haben, dachten wir, es war halt sehr früh morgens. Also es war nicht außergewöhnlich, dass sie noch sehr ruhig geschlafen haben. Und ich weiß noch, wie ich gesagt habe: Komm, dann lass uns einfach einkaufen gehen. Hol du schon mal, Xavi. Ich lege den Kindern die Sachen hier unten raus. Und wenn Xavi fertig ist, holen wir Emilio. Akka ist dann hochgegangen und kam halt alleine wieder runter. Es war genau hier im Wohnzimmer und steht auf einmal in der Tür und hat mich nur so richtig angeguckt und hat so vor sich hin genuschelt, so mehrfach gesagt: Xavi ist tot, Xavi ist tot und ich dachte: Was redest du? Der schläft. Und dann sind wir die Treppen hoch gesprintet. Ich bin so oft hingefallen, weil mein Kopf…Ich habe…alles war schwarz. Es war alles. Mir war richtig schwindelig. Ich hatte meinen ganzen Körper nicht mehr im Griff, weil irgendwas hat mir gesagt: Das stimmt."
„Also man spürt das irgendwie. Ja, und so war es dann. Wir haben natürlich direkt den Notruf gewählt. Akka hat versucht, ihn noch wiederzubeleben, hier auf dem Sofa. Und ich habe aber schon gesehen, das bringt nichts mehr. Der ist nicht erst seit gerade tot."
„Der Todestag war am 9. Februar und er ist fast fünf Monate geworden. Also, es war kurz bevor er fünf Monate alt wurde. Er hat vermutlich, das wurde bei der Obduktion festgestellt, sein Herz ist einfach stehen geblieben. Ich werde das Gefühl nie vergessen, wie er sich angefühlt hat. Wie kalt und einfach nicht wie ein Mensch."
„Ich als Mama schaffe es einfach nicht, zu diesem Grab zu gehen. Aber es geht nicht. Ich gehe dahin und das sind so Momente, wo es viel zu real für mich ist. Und ich breche jedes Mal zusammen und dann bin ich die nächsten drei Tage einfach nicht zu gebrauchen. Es geht nicht. Seit Februar, würde ich sagen, sind wir einfach im Überlebensmodus. Unbewusst."
„Also der Körper macht wirklich nur noch das, was er braucht zum Überleben, aber nicht mehr. Also wir wissen auch, wenn Emilio nicht da wäre, wenn Xavi zum Beispiel unser einziges Kind gewesen wäre, hätten wir das nicht überlebt.
Auf gar keinen Fall. Weil du hast gar nicht so diesen Sinn dahinter. Weil wenn es nur um dich selber geht, ist dir alles egal. Wir wissen beide, dass wir eigentlich nichts. Dafür können wir nichts ändern. Das ist ein stiller Tod. Ein plötzlicher Kindstod."
„Aber dennoch hat Akka zum Beispiel auch sehr, sehr, sehr mit Schuldgefühlen zu kämpfen, weil er sich natürlich denkt, ich habe Xavi ins Bett gelegt. Hätte ich irgendwas ja sehen können, merken können? Habe ich irgendwas übersehen? Weil das sind schon so die schlimmsten Gedanken, die man haben kann. Wenn dein Kind tot ist und du dir denkst, vielleicht war ich nicht, also vielleicht war ich einfach nicht gut genug als Mama. Ja.“
Verwendete Quellen: STERN.de
