Sie verkaufen über Ihre Squarespace-Seite einen Kunstdruck und merken bei der Abrechnung: Jeden fünfzigsten Euro behält Squarespace ein, zusätzlich zu den Gebühren Ihres Zahlungsanbieters. So funktioniert das Einstiegspaket Basic.
Die 2 % Transaktionsgebühr entfallen erst mit Core für 18 statt 12 € im Monat. Ab rund 300 € Umsatz im Monat lohnt sich der Wechsel ins teurere Paket, darunter bleibt Basic günstiger. Zwei weitere Punkte fallen erst beim Einrichten auf: Ein E-Mail-Postfach ist in keinem Paket enthalten, und eine dauerhaft kostenlose Version gibt es nicht – nur 14 Tage zum Testen. Wer deshalb eine Squarespace Alternative sucht, hat konkrete Gründe.
Squarespace hat zugleich echte Stärken: Vorlagen, die ohne Nacharbeit professionell aussehen, ein Design, das sich jederzeit umgestalten lässt, und ein Export im WordPress-Format. Dieser Vergleich zeigt acht Alternativen, rechnet vor, was Verkaufen bei jedem Anbieter kostet, und sagt ehrlich, wo Squarespace die bessere Wahl bleibt. Alle Details zum Anbieter selbst lesen Sie im Squarespace-Test. Stand: Oktober 2026.
Warum Nutzer eine Squarespace Alternative suchen
Squarespace richtet sich an alle, die Wert auf Optik legen. Wer seine Seite vor allem als Werkzeug braucht, stößt auf drei Punkte:
- Gebühr im Einstiegspaket: Basic für 12 € im Monat erlaubt Verkäufe, Squarespace behält aber 2 % jedes Umsatzes ein. Gebührenfrei verkaufen Sie erst ab Core für 18 €.
- Kein Postfach: E-Mail-Adressen mit eigener Domain laufen über Google Workspace und kosten zusätzlich.
- Keine kostenlose Version: Nach 14 Tagen Testphase müssen Sie ein Paket buchen, sonst bleibt die Seite offline.
Was dagegen oft falsch behauptet wird: Squarespace bindet Sie nicht an ein Template. In der aktuellen Version lassen sich Farben, Schriften und Abschnitte jederzeit umgestalten, ohne die Seite neu aufzubauen. Fest verbaut ist die Vorlage dagegen ausgerechnet bei Wix.
Die besten Squarespace Alternativen 2026 im Überblick
Die Preise gelten bei jährlicher Zahlung, sofern nicht anders angegeben, in der Währung, die der Anbieter Kunden in Deutschland anzeigt. Webflow und Carrd führen auch hier nur Dollarpreise.
| Anbieter | Am besten für | Preis ab | Kostenlose Version | Verkaufen ab |
|---|---|---|---|---|
| Squarespace | Vergleichsbasis | 12 € | nein, 14 Tage Test | 12 € + 2 % Gebühr |
| Wix | Freie Gestaltung, viele Apps | 16,66 € | ja, mit Werbung | 29,75 € (Core) |
| Webflow | Designer, Agenturen | 15 $ | ja (Starter) | eigene E-Commerce-Pakete |
| Jimdo | Schneller Start, kleine Firmen | 12 € (10 € bei 24 Mon.) | ja, mit Werbung | eigene Shop-Pakete |
| Webador | Kleines Budget | 6,55 € | ja | 11,90 € (10 Produkte) |
| WordPress.com | Blogs, viel Text | 4 € | ja, mit Werbung | 4 € (8 % Gebühr) |
| Carrd | One-Pager | 9 $ pro Jahr | ja | – |
| Canva | Einfache Seiten aus Canva-Designs | 0 € | ja | – |
| Weebly | Kleine Shops mit Square | 18 € (monatl. Zahlung) | ja | laut Paket |
Die 5 besten Squarespace Alternativen im Detail
1. Wix
⭐ 4,8/5 – die vielseitigste Squarespace Alternative
Wix ist das Gegenmodell zu Squarespace: Statt fester Abschnitte platzieren Sie jedes Element frei. Über 900 Vorlagen, ein großer App-Markt für Buchungen, Mitgliederbereiche oder Events und eine kostenlose Version zum Ausprobieren machen Wix zur ersten Wahl, wenn Sie mehr Funktionen brauchen, als Squarespace mitbringt.
Günstiger ist Wix nicht. Light kostet laut Wix 16,66 € im Monat inklusive Mehrwertsteuer und erlaubt keinen Verkauf, dafür brauchen Sie Core für 29,75 €. Eine Entscheidung sollten Sie zudem gut treffen: Die Vorlage lässt sich nach der Veröffentlichung nicht mehr wechseln, das bestätigt Wix im Hilfe-Center. Mehr im Wix-Test.
- Gestaltung: Elemente frei platzierbar statt fester Abschnitte.
- Apps: Großer App-Markt für Buchungen, Events und Mitgliederbereiche.
- Testen: Kostenlose Version ohne Zeitlimit.
- Preis: 16,66 € statt 12 € im Einstieg.
- Verkaufen: Erst ab 29,75 € statt ab 12 €.
- Vorlage: Nach der Veröffentlichung nicht wechselbar.
2. Webflow
⭐ 4,4/5 – für Designer, die mehr Kontrolle wollen
Webflow spricht dieselbe Zielgruppe an wie Squarespace, geht aber viel weiter. Sie gestalten im visuellen Editor jedes Detail, Webflow erzeugt daraus schlanken HTML- und CSS-Code. Mit dem CMS bauen Sie eigene Inhaltstypen wie Projekte, Referenzen oder Immobilien, die sich bei Squarespace nur umständlich abbilden lassen – allerdings erst ab dem Paket Premium. Meta-Daten und strukturierte Daten steuern Sie Seite für Seite.
Webflow führt keine Europreise. Basic kostet 15 $ im Monat bei jährlicher Zahlung und richtet sich laut Webflow an einfache Seiten ohne CMS. Mit CMS zahlen Sie im Paket Premium 25 $, für EU-Kunden kommt jeweils die Mehrwertsteuer hinzu. Der kostenlose Starter eignet sich zum Ausprobieren. Der Preis für die Freiheit ist Einarbeitung: Wer Begriffe wie Flexbox oder Box-Modell nicht kennt, braucht deutlich mehr Zeit als bei Squarespace. Mehr im Webflow-Test.
- Gestaltung: Pixelgenaue Kontrolle bis zu Animationen.
- CMS: Eigene Inhaltstypen mit eigenen Feldern (ab Premium).
- Testen: Kostenloser Starter ohne Zeitlimit.
- Lernkurve: Deutlich anspruchsvoller als Squarespace.
- Währung: Abrechnung nur in US-Dollar.
3. Jimdo
⭐ 4,1/5 – die einfachste Alternative aus Deutschland
Jimdo aus Hamburg setzt auf Tempo statt Gestaltung. Ein Assistent stellt einige Fragen und baut daraus eine fertige Seite, die Sie anschließend anpassen. Start kostet laut aktueller Preisübersicht 12 € im Monat bei zwölf Monaten oder 10 € bei 24 Monaten Laufzeit, eine Domain ist in der ersten Laufzeit enthalten. Praktisch für Selbstständige: Jimdo bietet ein Paket mit laufend aktualisierten Rechtstexten an.
Die Grenzen sind klar: Start erlaubt zehn Unterseiten, Grow fünfzig – bei Squarespace gibt es kein Seitenlimit. Ein eigenes Postfach fehlt auch hier, und wer verkaufen will, bucht eigene Shop-Pakete ab 17 € (24 Monate) beziehungsweise 20 € (12 Monate). Für kleine Firmenseiten ohne Shop ist Jimdo trotzdem eine solide, schnell eingerichtete Wahl. Mehr im Jimdo-Test.
- Tempo: Der Assistent liefert schnell eine fertige Seite.
- Rechtstexte: Eigenes Paket mit aktualisierten Texten.
- Testen: Kostenlose Version Play ohne Zeitlimit.
- Seitenzahl: Zehn Unterseiten im Paket Start.
- Design: Deutlich weniger Gestaltungsspielraum.
- Verkaufen: Nur über eigene Shop-Pakete.
4. Webador
⭐ 3,8/5 – die günstigste Alternative mit Postfach
Webador aus den Niederlanden ist deutlich günstiger als Squarespace und löst zwei seiner Lücken. Lite kostet 6,55 € im Monat inklusive Mehrwertsteuer, erlaubt unbegrenzt viele Seiten und enthält eine Domain für das erste Jahr. Werbefrei ist die Seite laut Webador allerdings erst ab Pro für 11,90 €. Bis Ende Oktober 2026 halbiert Webador den Preis im ersten Jahr zusätzlich.
Im Paket Pro für 11,90 € kommen ein eigenes E-Mail-Postfach und ein Shop hinzu – also weniger als Squarespace Basic kostet. Allerdings ist der Shop dort auf zehn Produkte begrenzt, unbegrenzt viele gibt es ab Business für 23,80 €. Die Auswahl an rund 50 Vorlagen ist kleiner und schlichter als bei Squarespace. Webador bietet kostenlosen deutschsprachigen Support. Mehr im Webador-Test.
- Preis: 6,55 € statt 12 € im Einstieg.
- E-Mail: Eigenes Postfach ab Pro.
- Support: Kostenloser deutschsprachiger Support.
- Shop-Grenze: Im Pro-Paket nur zehn Produkte.
- Design: Kleinere, schlichtere Vorlagenauswahl.
- Domain: Ab dem zweiten Jahr kostenpflichtig.
5. WordPress.com
⭐ 3,5/5 – für alle, die viel veröffentlichen
WordPress.com ist die gehostete Version des weltweit meistgenutzten Redaktionssystems und für Blogs, Magazine und Vereinsnachrichten besser gerüstet als Squarespace. Kategorien, Schlagwörter, Autorenrollen und geplante Beiträge gehören zur Grundausstattung. Ein praktischer Vorteil beim Umzug: Squarespace exportiert Seiten und Blogbeiträge im WordPress-Format, die Sie dort importieren können.
Persönlich kostet 4 € im Monat bei jährlicher Zahlung. Seit April 2026 lassen sich in allen bezahlten Paketen Plugins wie Yoast SEO oder WooCommerce installieren. Beim Verkaufen behält WordPress.com allerdings je nach Paket bis zu 8 % ein, erst im Paket Commerce für 45 € nichts mehr. Der Block-Editor ist mächtig, aber weniger elegant als der Squarespace-Editor, und die Themes wirken ohne Anpassung schlichter. Weitere Anbieter zeigt der Vergleich der WordPress-Anbieter.
- Umzug: Squarespace-Export lässt sich direkt importieren.
- Blog: Ausgereiftes Redaktionssystem.
- Preis: 4 € statt 12 € im Einstieg.
- Editor: Weniger elegant als Squarespace.
- Design: Themes ohne Anpassung schlichter.
- Verkaufsgebühr: Bis zu 8 % pro Verkauf unterhalb von Commerce.
Weitere Squarespace Alternativen im Kurzüberblick
6. Carrd
Carrd baut ausschließlich einseitige Websites: digitale Visitenkarte, Portfolio-Teaser oder Link-in-Bio. Pro Lite kostet 9 $ im Jahr. Unterseiten, Shop oder Blog gibt es nicht. Passt Ihr Vorhaben auf eine Seite, zahlen Sie 9 $ statt 144 € im Jahr für Squarespace Basic.
7. Canva
Canva kennen viele als Grafikwerkzeug. Aus einem Canva-Design lässt sich direkt eine einfache Website machen und kostenlos unter einer Canva-Adresse veröffentlichen. Für Kreative, die ohnehin in Canva arbeiten, ist das der schnellste Weg zu einer ansprechenden Seite. Für Shop, Blog oder umfangreiche Firmenauftritte reicht es nicht.
8. Weebly
Weebly gehört zum Zahlungsanbieter Square und lohnt sich vor allem für Händler, die Square bereits als Kassensystem nutzen. Es gibt eine kostenlose Version, bezahlte Pakete beginnen in Deutschland bei 18 € im Monat bei monatlicher Zahlung. Die Server stehen in den USA.
Squarespace vs. Alternativen: Was Verkaufen wirklich kostet
Für Shops reicht der Paketpreis als Vergleich nicht. Entscheidend ist, wie viel Sie bei Ihrem Umsatz insgesamt zahlen. Die Rechnung zeigt die monatlichen Kosten bei 200 € und bei 1.000 € Umsatz – Gebühren der Zahlungsanbieter wie PayPal oder Stripe kommen überall hinzu.
| Anbieter | Paket | Bei 200 € Umsatz | Bei 1.000 € Umsatz | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Squarespace | Basic | 16 € | 32 € | 12 € + 2 % Gebühr |
| Squarespace | Core | 18 € | 18 € | keine Transaktionsgebühr |
| Webador | Pro | 11,90 € | 11,90 € | max. 10 Produkte |
| WordPress.com | Business | 29 € | 45 € | 25 € + 2 % Gebühr |
| Wix | Core | 29,75 € | 29,75 € | großer App-Markt |
Bis etwa 300 € Monatsumsatz ist Squarespace Basic die günstigere Squarespace-Variante, darüber Core. Mit wenigen Produkten verkaufen Sie bei Webador am günstigsten. Wix ist für reine Shops die teuerste Option, punktet aber mit Apps für Buchungen und Termine. Einen breiten Überblick bietet der große Vergleich der Website-Baukästen.
Welche Squarespace Alternative passt zu Ihnen?
- Sie brauchen mehr Funktionen: Wix mit App-Markt für Buchungen, Events und Mitgliederbereiche.
- Sie gestalten professionell: Webflow mit voller Kontrolle, CMS ab 25 $ im Monat.
- Sie wollen schnell fertig sein: Jimdo mit Website-Assistent und Rechtstexte-Paket.
- Sie wollen sparen und ein Postfach: Webador im Paket Pro für 11,90 €.
- Sie veröffentlichen viel: WordPress.com – der Squarespace-Export lässt sich direkt importieren.
- Sie betreiben einen Verein: Passende Anbieter zeigt der Vergleich für Vereine.
So wechseln Sie von Squarespace ohne Ranking-Verlust
Ein Umzug ist an ein bis zwei Arbeitstagen machbar, wenn Sie strukturiert vorgehen:
Fazit: Wechseln lohnt sich, wenn Ihnen Funktionen fehlen
- Rechnen Sie den Shop: Bis rund 300 € Monatsumsatz reicht Squarespace Basic, darüber lohnt Core.
- Denken Sie an E-Mail: Squarespace enthält kein Postfach, Webador ab Pro schon.
- Vergleichen Sie fair: Wix bietet mehr Funktionen, kostet aber mehr als Squarespace.
- Nutzen Sie den Export: Seiten und Blogbeiträge ziehen Sie per WordPress-Format um.
- Bleiben Sie, wenn es passt: Für bildstarke Seiten ist Squarespace weiterhin eine der besten Wahlen.
Häufig gestellte Fragen zu Squarespace Alternativen
Für die meisten Nutzer ist Wix die beste Squarespace Alternative: freie Gestaltung, über 900 Vorlagen, ein großer App-Markt und eine kostenlose Version. Wix kostet mit 16,66 Euro im Monat allerdings mehr. Wer sparen will, wählt Webador ab 6,55 Euro, wer viel veröffentlicht, WordPress.com ab 4 Euro im Monat. Bleiben Sie bei Squarespace, wenn Ihnen Optik wichtiger ist als Zusatzfunktionen.
Basic kostet 12 Euro und Core 18 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung. Im Basic-Paket behält Squarespace 2 Prozent jedes Verkaufs ein, ab Core entfällt diese Gebühr. Eine kostenlose Version gibt es nicht, nur eine 14-tägige Testphase. E-Mail-Postfächer kosten über Google Workspace zusätzlich. Bei monatlicher Zahlung liegen die Preise höher.
Ja. Wix, Jimdo, Webador, WordPress.com, Webflow, Carrd, Canva und Weebly bieten kostenlose Versionen an. Sie laufen auf einer Adresse des Anbieters und zeigen Werbung oder einen Hinweis. Für eine eigene Domain brauchen Sie in der Regel ein bezahltes Paket. Squarespace selbst hat nur eine Testphase von 14 Tagen. Zum Ausprobieren reichen die Gratis-Versionen aber völlig aus.
Ab etwa 300 Euro Umsatz im Monat. Basic kostet 12 Euro plus 2 Prozent Gebühr, Core 18 Euro ohne Gebühr. Bei 300 Euro Umsatz zahlen Sie in beiden Paketen 18 Euro, darüber ist Core günstiger. Gebühren von PayPal, Stripe oder anderen Zahlungsanbietern kommen in beiden Fällen hinzu. Rechnen Sie mit Ihrem realistischen Jahresumsatz, nicht mit einem guten Monat.
Ja. In der aktuellen Version 7.1 bauen alle Vorlagen auf demselben System auf. Farben, Schriften und Abschnitte lassen sich jederzeit umgestalten, ohne die Inhalte neu anzulegen. Bei Wix ist das anders: Dort lässt sich die Vorlage nach der Veröffentlichung nicht mehr wechseln. Wer sein Design häufiger auffrischen möchte, ist bei Squarespace daher gut aufgehoben.
Teilweise. Squarespace exportiert Seiten und Blogbeiträge im WordPress-Format, das Sie bei WordPress.com importieren können. Produkte, Formulare, Layouts und Bilder überträgt der Export nicht vollständig. Bei anderen Baukästen übernehmen Sie die Inhalte von Hand. Planen Sie dafür ein bis zwei Arbeitstage ein. Sichern Sie Bilder vorher separat in Originalgröße, damit beim Umzug nichts verloren geht.
Nein. E-Mail-Adressen mit Ihrer Domain laufen über Google Workspace und werden zusätzlich berechnet. Bei Webador ist ab dem Paket Pro für 11,90 Euro ein eigenes Postfach enthalten. Bei Wix, Jimdo und WordPress.com kostet ein Postfach ebenfalls extra. Rechnen Sie diese Kosten beim Vergleich mit ein, denn bei mehreren Mitarbeitenden summiert sich der Betrag schnell. Wer nur eine Adresse braucht, kann alternativ ein günstiges Postfach bei einem Mailanbieter buchen und mit der Domain verbinden.
WordPress.com startet bei 4 Euro, Webador bei 6,55 Euro im Monat. Carrd kostet nur 9 Dollar im Jahr, baut aber ausschließlich einseitige Websites. Canva ist kostenlos, eignet sich aber nur für einfache Seiten. Wix ist mit 16,66 Euro teurer als Squarespace, bietet dafür mehr Funktionen. Achten Sie neben dem Preis auf Seitenlimits und Shop-Grenzen.
Webflow bietet die feinste Kontrolle über Meta-Daten, strukturierte Daten und Seitenadressen. WordPress.com wird mit Plugins wie Yoast SEO, die seit April 2026 in allen bezahlten Paketen erlaubt sind, sehr stark. Wix hat ebenfalls umfangreiche SEO-Einstellungen. Squarespace selbst deckt die Grundlagen gut ab und reicht für die meisten kleinen Websites. Entscheidend für gute Rankings bleiben aber hilfreiche Inhalte und eine klare Seitenstruktur.
Ja. Fordern Sie in den Domain-Einstellungen von Squarespace den Auth-Code an und heben Sie die Transfersperre auf. Den Code geben Sie beim neuen Anbieter ein. Der Transfer dauert meist nur wenige Tage, die Domain bleibt dabei Ihre und in der Regel erreichbar. Achten Sie darauf, dass die Domain nicht kurz vor Ablauf steht.
Wenn Sie jede alte Adresse per 301-Weiterleitung auf die passende neue Seite umleiten, bleiben Rankings in der Regel erhalten. Kurzfristige Schwankungen sind normal. Prüfen Sie nach dem Umzug in der Google Search Console, ob Fehlerseiten auftauchen, und beheben Sie diese zügig. Behalten Sie wenn möglich die bisherigen Seitenadressen bei, dann sind kaum Weiterleitungen nötig.
Wenn Ihre Website vor allem durch Bilder wirkt und Sie keine Zusatzfunktionen wie Buchungen oder Mitgliederbereiche brauchen. Die Vorlagen sehen ohne Nacharbeit professionell aus, und das Design lässt sich jederzeit ändern. Ein Wechsel lohnt vor allem, wenn Ihnen Funktionen, ein Postfach oder ein günstigerer Shop fehlen. Rechnen Sie den Aufwand eines Umzugs ehrlich gegen die Ersparnis.
