Vier Tarife stehen zur Wahl, vom Einstieg für 6,99 € bis zum größten für 19,99 €. Ein E-Mail-Postfach bekommen Sie in allen vieren – auch im teuersten.
Wer als Betrieb Adressen für mehrere Personen braucht, muss also nachkaufen, egal welche Stufe er wählt. Das ist der Punkt, den Sie vor dem Abschluss klären sollten – der Rest des Angebots ist durchaus solide: Server in Deutschland, die verbreitete Standardoberfläche und tägliche Sicherungen.
Wir haben Tarife, Laufzeiten, Leistungsumfang und Datenschutzangaben ausgewertet. Dieser Testbericht zeigt, was zwei Jahre kosten und für wen sich das rechnet.
Was ist DomainFactory und für wen ist es geeignet?
DomainFactory ist ein Anbieter aus München, gegründet 1999, heute Teil einer größeren Unternehmensgruppe. Die Server stehen in Deutschland, angeboten werden Hosting-Pakete, Internetadressen und E-Mail-Dienste. Verwaltet wird über die im Markt verbreitete Standardoberfläche – wer schon einmal bei einem anderen Anbieter gehostet hat, findet sich sofort zurecht.
Die Zielgruppe sind Selbstständige, kleine Unternehmen und Agenturen. Wer viele Postfächer braucht, ist bei Alfahosting oder Mittwald besser aufgehoben – dort sind sie unbegrenzt enthalten.
3,5/5★★★★☆Server in Deutschland, vertraute Oberfläche und tägliche Sicherungen – dafür nur ein Postfach je Tarif und eine Einrichtungsgebühr.- Einzelpersonen, denen ein Postfach reicht
- Wer die verbreitete Standardoberfläche gewohnt ist
- Projekte mit Serverstandort in Deutschland, etwa eine WordPress-Seite
- Alle, die zwei Jahre planen und den Nachlass mitnehmen
- Teams, die mehrere E-Mail-Adressen brauchen
- Wer monatlich kündbar bleiben möchte
- Alle, die den niedrigsten Marktpreis suchen
- Projekte mit sehr hohen Ansprüchen an Tempo – dafür gibt es Spezialisten
Leistung und Verwaltung
Die Einrichtung dauert Minuten: Konto anlegen, Paket wählen, Adresse zuweisen. WordPress und über hundert weitere Anwendungen lassen sich mit einem Klick installieren, ohne dass Sie Dateien übertragen müssen.
Der praktische Vorteil hier ist die vertraute Oberfläche: Der Anbieter setzt auf die Standardsoftware, die viele Wettbewerber ebenfalls verwenden. Wer schon einmal woanders gehostet hat, muss nichts Neues lernen – anders als bei Anbietern mit Eigenentwicklungen, die eine Einarbeitung verlangen.
Die Internetadresse ist im ersten Jahr enthalten. Danach fällt sie unter die üblichen Gebühren – auch das ein Posten, der im Monatspreis noch nicht steckt.
Zwei Jahre Laufzeit bringen 10 Prozent
Der Anbieter bewirbt einen Nachlass von 10 % bei zweijähriger Laufzeit. Beim Einstiegstarif sinkt der Monatsbetrag damit von 6,99 auf 6,29 €. Über die vollen 24 Monate samt Einrichtungsgebühr ergibt das 160,95 € statt 177,75 € – eine Ersparnis von 16,80 €. Dafür binden Sie sich zwei Jahre, und das ist bei diesem Angebot die eigentliche Frage.
DomainFactory im Test: Vor- und Nachteile
- Vertraute Oberfläche: Die verbreitete Standardsoftware, keine Einarbeitung nötig.
- Server in Deutschland: Keine Übermittlung in Drittländer.
- Tägliche Sicherungen: In allen Paketen enthalten.
- Über 125 Anwendungen: WordPress und mehr mit einem Klick.
- Telefonisch erreichbar: Mit deutscher Servicenummer.
- 10 % bei zwei Jahren: Beim Einstieg 16,80 € Ersparnis.
- Nur 1 Postfach: In jedem Tarif, auch im teuersten für 19,99 €.
- Einrichtungsgebühr 9,99 €: Viele Wettbewerber verlangen keine.
- Adresse nur im 1. Jahr: Danach fallen Gebühren an.
- Zwei Jahre für den Nachlass: Lange Bindung für 16,80 €.
- Kein Spitzenpreis: Günstigere deutsche Anbieter gibt es.
- Automatische Verlängerung: Kündigungsfrist im Blick behalten.
Was kostet DomainFactory?
Vier Stufen stehen zur Wahl. Zu jedem Paket kommt eine einmalige Einrichtungsgebühr von 9,99 €. Bei zwei Jahren Laufzeit gibt es 10 % Nachlass.
| Tarif | Regulär | Mit Nachlass | Postfächer | Zwei Jahre gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Standard | 6,99 € | 6,29 € | 1 | 160,95 € statt 177,75 € |
| Deluxe | 8,99 € | 8,09 € | 1 | 204,15 € statt 225,75 € |
| Ultimate | 13,99 € | — | 1 | 345,75 € regulär |
| Maximum | 19,99 € | — | 1 | 489,75 € regulär |
- Kreditkarte, Lastschrift und PayPal: Alle gängigen Wege.
- Nachlass nur bei zwei Jahren: Kürzere Laufzeit kostet den vollen Preis.
- Einrichtungsgebühr einplanen: 9,99 € einmalig, in jedem Tarif.
Sicherheit, Datenschutz und Support
- Server in Deutschland: Für eine Seite mit Kontaktformular entfällt damit die Frage nach der Übermittlung personenbezogener Daten in Drittländer.
- Tägliche Sicherungen: Gehören zum Angebot. Prüfen Sie im Kundenbereich, wie weit sie zurückreichen, und spielen Sie einmal probeweise eine zurück – im Ernstfall zählt jede Minute.
- Verschlüsselung enthalten: Für Ihre Adresse ohne Aufpreis. Ohne sie zeigen Browser Ihren Besuchern eine Warnung an.
- Postfach mit 10 GB: Großzügig bemessen – allerdings eben nur eines. Für weitere Adressen fallen Kosten an.
- Telefonisch erreichbar: Der Anbieter nennt eine deutsche Servicenummer und wirbt damit, auch Fragen ohne Fachwissen zu beantworten. Wer rund um die Uhr jemanden braucht, findet das bei Alfahosting.
DomainFactory Erfahrungen und Bewertungen
Die Rückmeldungen teilen sich nach Kundenalter. Vier Punkte wiederholen sich.
- Gelobt wird die Stabilität. Langjährige Kunden berichten von jahrelangem Betrieb ohne nennenswerte Ausfälle.
- Gelobt wird die Betreuung auf Deutsch. Dass eine Telefonnummer existiert und dort auch Grundlagenfragen beantwortet werden, wird hervorgehoben.
- Kritisiert werden die Nebenkosten. Einrichtungsgebühr, zusätzliche Postfächer und die Adresse ab dem zweiten Jahr summieren sich – das überrascht viele erst auf der Rechnung.
- Kritisiert wird der Preis. Im reinen Zahlenvergleich liegen mehrere deutsche Anbieter darunter, teils mit mehr Leistung.
Alternativen zu DomainFactory
- Alfahosting: Unbegrenzte Postfächer, keine Einrichtungsgebühr, Laufzeit wählbar.
- webgo: Adresse dauerhaft enthalten und telefonisch an 365 Tagen erreichbar.
- IONOS: Günstigerer Einstieg bei ähnlichem Zuschnitt, dafür mit steigenden Preisen.
Fazit: Lohnt sich DomainFactory?
Technisch ist das ein ordentliches Angebot. Server in Deutschland, die vertraute Standardoberfläche ohne Einarbeitung, tägliche Sicherungen und eine Telefonnummer, unter der auch Grundlagenfragen beantwortet werden.
Die Ausstattung bei E-Mail ist die Schwachstelle. Ein einziges Postfach in jedem Tarif, auch im teuersten für 19,99 €, ist für einen Betrieb zu wenig. Dazu kommen 9,99 € Einrichtungsgebühr und eine Adresse, die nur im ersten Jahr enthalten ist.
Unser praktischer Rat: Zählen Sie, wie viele E-Mail-Adressen Sie brauchen, und klären Sie vor dem Abschluss den Preis je weiterem Postfach. Bei einer Person ist das Angebot in Ordnung – dann nehmen Sie den Standardtarif mit zwei Jahren Laufzeit und zahlen 160,95 €. Ab drei Personen lohnt der Blick zu einem Anbieter mit unbegrenzten Postfächern; dort entfällt dieser Posten vollständig.
Häufig gestellte Fragen zu DomainFactory
Genau eines – und zwar in allen vier Tarifen, auch im teuersten für 19,99 €. Es hat 10 GB Speicher. Wer Adressen für mehrere Personen braucht, muss zusätzliche Postfächer buchen. Klären Sie deren Preis vor dem Abschluss und rechnen Sie ihn auf zwei Jahre hoch.
Die vier Stufen liegen bei 6,99, 8,99, 13,99 und 19,99 € im Monat. Dazu kommt eine einmalige Einrichtungsgebühr von 9,99 €. Bei zwei Jahren Laufzeit gibt es 10 % Nachlass: Der Einstieg kostet dann 6,29 € im Monat, über 24 Monate samt Gebühr 160,95 €.
Sie bringt 10 % Nachlass, beim Einstiegstarif also 16,80 € über die gesamten zwei Jahre. Dafür binden Sie sich 24 Monate. Bei einem Projekt, das ohnehin bleibt, ist das vertretbar; bei unsicherem Verlauf sind knapp 17 € ein niedriger Preis für Beweglichkeit.
Ja, 9,99 € einmalig, und zwar in jedem Tarif. Mehrere Wettbewerber verlangen das nicht – bei Alfahosting und webgo entfällt die Gebühr. Rechnen Sie sie mit ein, wenn Sie Angebote vergleichen; sie steht nicht im beworbenen Monatspreis.
Im ersten Jahr ja. Danach fällt sie unter die üblichen Gebühren. Das ist ein Unterschied zu Anbietern, bei denen die Adresse dauerhaft zum Paket gehört – rechnen Sie diesen Posten ab dem zweiten Jahr mit ein.
Über die im Markt verbreitete Standardoberfläche. Das ist ein echter Vorteil: Wer schon einmal bei einem anderen Anbieter gehostet hat, findet sich sofort zurecht – anders als bei Anbietern mit Eigenentwicklungen, die eine Einarbeitung verlangen.
Ja, WordPress und über 125 weitere Anwendungen lassen sich mit einem Klick installieren, ohne dass Sie Dateien übertragen müssen. Für Seiten mit sehr hohen Ansprüchen an Geschwindigkeit sind spezialisierte Anbieter die bessere Wahl.
Ja, tägliche Sicherungen gehören zum Angebot. Prüfen Sie im Kundenbereich, wie weit sie zurückreichen, und spielen Sie einmal probeweise eine zurück, solange Ihre Seite klein ist – dann wissen Sie im Ernstfall, wie es geht.
In Deutschland. Für eine Seite mit Kontaktformular oder Kundendaten entfällt damit die Frage nach der Übermittlung personenbezogener Daten in Drittländer, die bei amerikanischen Anbietern aufkommt und dort zusätzliche Verträge erfordert.
Ja, der Anbieter nennt eine deutsche Servicenummer und wirbt ausdrücklich damit, auch Fragen ohne Fachwissen zu beantworten. Wer rund um die Uhr jemanden erreichen muss, sollte einen Anbieter mit durchgehender Erreichbarkeit wählen.
Das entscheidet Ihr Speicherbedarf, nicht die E-Mail-Ausstattung – die ist in allen vier Stufen identisch. Für eine normale Website reicht der Einstieg. Die höheren Stufen bringen mehr Platz und Adressen, aber kein zusätzliches Postfach.
Für Einzelpersonen, denen ein Postfach reicht und die Wert auf deutschen Serverstandort und vertraute Bedienung legen. Wer Adressen für ein Team braucht, ist bei Alfahosting oder webgo besser aufgehoben – dort sind Postfächer unbegrenzt enthalten und es fällt keine Einrichtungsgebühr an.
