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Wahltrend

Der Wahltrend gibt Auskunft darüber, wie gut die Arbeit einer Partei bei den potenziellen Wählern ankommt. Der Wahltrend wird über Umfragen bestimmt.

Wahltrend Istockphoto

Der Wahltrend bezeichnet in der Politik die Entwicklung der Unterstützung der politischen Parteien. Meist dient er dazu, einen Anhaltspunkt dafür zu geben, wie die Arbeit der politischen Parteien beim Wahlvolk ankommt und vor allem, wie sich die Meinung seit der letzten Wahl geändert hat.

Wahltrends und die Sonntagsfrage

Zur Bestimmung des Wahltrends werden Umfragen unter den Wahlberechtigten durchgeführt, in denen zum Beispiel gefragt wird, wie zufrieden sie mit der Arbeit der Regierung sind oder welche Partei sie wählen würden, wenn schon am nächsten Sonntag Wahlen wären, die sogenannte Sonntagsfrage.

Im Fokus stehen nicht nur Parteien, sondern auch einzelne Politiker

Beim Wahltrend wird immer wieder auch nach der Beliebtheit einzelner Politiker gefragt. Für die Betroffenen ist er deshalb wichtig, weil er ihnen dabei hilft, ihre Politik wenn nötig zu verändern. Gute Umfragewerte geben zudem im Vorfeld einer Wahl Rückenwind für die jeweiligen Politiker, umgekehrt wirken sich schlechte Umfragewerte negativ für den Stand eines Politikers innerhalb seiner eigenen Partei aus.

Warum werden Wahltrends analysiert?

Anhand des Wahltrends versuchen Wahlforscher, das Ergebnis einer kommenden Wahl vorauszusagen oder zumindest die aktuelle politische Stimmung im Land festzuhalten. Kritisiert wird der Wahltrend immer wieder wegen seiner vermeintlichen Auswirkung auf den kommenden Urnengang. Studien haben gezeigt, dass sich ein Teil der Wähler von ihm beeinflussen lässt und dann seiner bevorzugten Partei nicht die Stimme gibt, wenn diese in den Umfragen zum Beispiel unter der Fünf-Prozent-Hürde liegt.

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