Spanisches Königshaus

Das spanische Königshaus repräsentiert die parlamentarische Monarchie Spaniens. Seit 2014 ist König Felipe VI. das Staatsoberhaupt. Als Thronfolgerin steht Prinzessin Leonor, die Tochter von Felipe VI. und seiner Ehefrau Königin Letizia, besonders im Mittelpunkt der Zukunft der spanischen Monarchie.
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Die spanische Königsfamilie und ihre Aufgaben
König Felipe VI. übernahm am 19. Juni 2014 den Thron von seinem Vater Juan Carlos I. In dieser Funktion vertritt er Spanien bei offiziellen Anlässen und nimmt verfassungsmäßige Aufgaben wahr. Königin Letizia begleitet ihn bei zahlreichen repräsentativen Terminen.
Nach dem Ende der Franco-Diktatur wurde Juan Carlos I. 1975 zum König proklamiert. Mit der Verfassung von 1978 wurde Spanien zur parlamentarischen Monarchie. Der König nimmt eine überparteiliche Rolle ein, während die politische Regierungsführung bei den demokratisch gewählten Institutionen liegt.
Juan Carlos I. und die Krisen der Monarchie
Die Berichterstattung über das spanische Königshaus ist auch von Kontroversen um Altkönig Juan Carlos I. geprägt. Im März 2020 kündigte Felipe VI. an, auf ein mögliches Erbe seines Vaters verzichten zu wollen. Zudem entzog er Juan Carlos I. die bisherigen Zuwendungen aus dem Haushalt des Königshauses. Hintergrund waren Medienberichte über mutmaßlich undurchsichtige Finanzgeschäfte und ausländische Stiftungen. Juan Carlos verlegte seinen Wohnsitz im August 2020 nach Abu Dhabi.
















