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Rechtsschutzversicherung

Alles, was Sie über Rechtsschutzversicherungen wissen müssen. Hier mehr über Kosten, Selbstbehalt und verschiedene Versicherungsarten erfahren.

Was ist eine Rechtsschutzversicherung?

Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt bei einem Rechtsstreit Anwalts- und Gerichtskosten. Der Grundgedanke ist, dass Recht haben nicht automatisch bedeutet, dass man auch Recht bekommt. Viele Menschen müssen auf ihr Recht verzichten, weil sie nicht die finanziellen Mittel haben, um einen teuren Rechtsstreit zu führen. Eine Rechtsschutzversicherung soll hier für Gleichheit sorgen.

Welche Arten von Rechtsschutzversicherungen gibt es?

Eine der häufigsten Rechtsschutzversicherungen ist der Verkehrsrechtsschutz. Er springt ein, wenn nach einem Unfall um die Schuldfrage gestritten wird. Ebenso kann er hilfreich sein, wenn es um den Kaufvertrag eines Autos oder Verkehrsverstöße geht. Der Arbeitsrechtsschutz greift bei Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber. Hier reicht das Spektrum von Abmahnungen und Kündigungen bis hin zu Streitigkeiten um Urlaubstage oder Gehaltsabrechnungen. Der Privatrechtsschutz beinhaltet Streitigkeiten mit Nachbarn, aber auch Probleme mit Kaufverträgen. Hinzu kommen Spezialprodukte wie der Internetrechtsschutz, Vermieterrechtsschutz sowie maßgeschneiderte Verträge für Unternehmen und Selbstständige.

Was bedeutet Rechtsschutzversicherung mit Selbstbeteiligung?

Bei der Selbstbeteiligung erklärt der Kunde sich bereit, einen Teil der anfallenden Kosten selbst zu tragen. Im Gegenzug erhält er einen Preisnachlass. In der Regel besteht die Wahl zwischen 150, 250 und 500 Euro Selbstbehalt.

Welche Besonderheiten gibt es bei der Rechtsschutzversicherung?

In der Regel lehnen die Versicherer die Leistung ab, wenn es um Straftaten geht, die nur vorsätzlich begangen werden können. Dazu zählen Banküberfälle, Mordanschläge und andere Verbrechen. Hier reicht es bereits, wenn der Vorwurf einer solchen Straftat im Raum steht. Allerdings übernehmen viele Versicherer im Nachhinein die Kosten, wenn sich herausstellt, dass ihr Kunde unschuldig war. Manche Unternehmen bieten gegen Aufpreis von Anfang an finanziellen Schutz. Allerdings gilt dies meist für Unternehmen und nicht Privatpersonen. Ebenso genießen die Versicherer große Freiheit bei der Vertragsgestaltung. So kann eine Berufsrechtsschutzversicherung Streitigkeiten wegen Kündigungen vom Schutz ausschließen. Manche Versicherer trennen sich zudem schnell von Kunden, die regelmäßig Rechtsstreitigkeiten verursachen.