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OECD

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, kurz OECD, ist eine internationale Organisation zur wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Mitgliedsstaaten.

OECD picture alliance / ZB

Die Abkürzung OECD steht für Organisation for Economic Co-operation and Development und bezeichnet eine international tätige Organisation, die sich die wirtschaftliche Entwicklung der Mitgliedsstaaten zum Ziel gesetzt hat. Obwohl mit Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung auch eine deutsche Bezeichnung existiert, hat sich auch in Deutschland die Abkürzung OECD etabliert.

Die OECD ging 1961 als Nachfolgeorganisation aus der OEED hervor, der Organisation for European Economic Co-operation. Zu den 20 Gründungsmitgliedern zählten neben verschiedenen europäischen Staaten auch die USA, Kanada und die Türkei. 2017 waren insgesamt 35 Staaten aus fast allen Teilen der Welt Mitglied der OECD, darunter Mexiko, Australien, Südkorea und Israel. Lediglich Afrika ist nicht durch einen Staat in der OECD vertreten.

Die OECD hat ihren Sitz im Pariser Schloss La Muette, als wichtigstes Entscheidungsorgan fungiert der Obere Rat, dem neben Vertretern der Mitgliedsstaaten auch die Europäische Kommission angehört. Tagt der Rat auf Botschafterebene, führt der Generalsekretär der OECD den Vorsitz. Der Generalsekretär wird für jeweils fünf Jahre einvernehmlich von den Mitgliedsstaaten ernannt.

Neben dem Ziel, die wirtschaftliche Entwicklung in den Mitgliedsstaaten zu fördern, hat es sich die OECD auch zur Aufgabe gemacht, den Lebensstandard in den Mitgliedsstaaten zu steigern, den Welthandel auszuweiten und die wirtschaftliche Lage in Entwicklungsländern zu verbessern. Hierzu werden – häufig in Sonderorganisationen der OECD – Empfehlungen und Verfahren erarbeitet, gelegentlich verabschiedet die OECD aber auch verbindliche Vorgaben für die Mitgliedsstaaten.

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