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Esel

Esel sind weltweit verbreitete Haustiere, die gerade in bergigen Regionen als Reit- und Packtiere beliebt sind.

Esel picture alliance / Robert Harding

Der Esel gehört zur Unterklasse der höheren Säugetiere. Die weltweit am weitesten verbreitete Art ist der Hausesel, der vom Afrikanischen Esel abstammt. Der wissenschaftliche Name lautet Equus asinus asinus.

Die Domestikation zum Lasttier durch den Menschen erfolgte bereits 4.000 vor Christus im heutigen Staatsgebiet Ägyptens. Von hier verbreitete sich der Hausesel nach ganz Europa. Die Tiere wurden in erster Linie zum Ziehen von Fuhrwerken genutzt und dienten als Reittiere, bis Pferde an Bedeutung gewannen. Als Packtier konnte sich der Esel aber über Jahrhunderte gegenüber dem Pferd durchsetzen, was vor allem auf die Zähigkeit und die geringere Verletzungsanfälligkeit der Tiere zurückzuführen ist. Zusätzlich ist der Esel deutlich genügsamer als das Pferd, was sich in den benötigten Nahrungs- und Wassermengen zeigt.

Esel erreichen je nach Unterart eine Schulterhöhe von 90 bis 160 cm. Im Gegensatz zu ihren nahen Verwandten, den Pferden, werden Esel bis zu 40 Jahre alt und somit deutlich älter. Ein weiterer Unterschied sind die Hufe des Esels. Diese sind besonders auf die Fortbewegung in steinigen Gegenden und auf unebenen Böden ausgerichtet. Dies ist auf die Herkunft der Esel zurückzuführen. Esel stammen vornehmlich aus trockenen Erdteilen und haben sich diesen Bedingungen angepasst. Die Tiere bewegen sich zumeist deutlich langsamer als Pferde. In Extremsituationen können sie jedoch kurzzeitig eine Geschwindigkeit von knapp 50 km/h erreichen.

Weitere Informationen über Esel erhalten Sie bei RTL.de.