Es fühlt sich fast an wie ein Sieg. Paderborn feiert ein Unentschieden im Relegations-Hinspiel in Wolfsburg. Eine optimale Ausgangslage für das Rückspiel.
„Dadurch, dass es 0:0 ausging und dadurch, dass es weitestgehend in irgendeiner Form jetzt nicht so war, dass Wolfsburg heute fünf Großchancen hatte, bin ich sehr zufrieden mit den Jungs, vor allem was das Thema Einsatz angeht."
Und der stimmt bei den Paderbornern, geht aber auch einmal etwas zu weit. Sticker foult hier seinen Gegenspieler und fliegt dafür mit Gelb-Rot vom Platz. Kurz vor Spielende ist es der größte Aufreger in einem überschaubaren Spiel mit wenig Torchancen. Die besten haben die Wolfsburger erst durch Eriksen, dann durch Daghim. Beide scheitern am starken Paderborner Torwart Seimen. Am Ende haben die Paderborner selbst noch die Chance zum Sieg. Wolfsburg rettet.
„Ich habe vor dem Spiel gesagt: zwei enge Spiele. Es ist genauso gekommen. Und ja, wir werden uns noch mal auf 90, 120 Minuten, vielleicht Elfmeterschießen einstellen müssen. Von daher: Ich bin nicht entspannt. Aufgrund des Ergebnisses jetzt gerne gewonnen, aber jetzt ist es so und wir werden es sehen."
Wolfsburg enttäuscht über das Unentschieden. Paderborn träumt dagegen umso mehr.
„Unser Ziel war, dass wir wirklich nach Paderborn fahren und da einfach eine realistische Chance haben, das Ding zu drehen oder zu Ende zu bringen. Wie auch immer."
Es fehlt ein Sieg im Rückspiel in Paderborn. Und dann wollen Sie gemeinsam den dritten Bundesligaaufstieg der Vereinsgeschichte feiern.