Ach, man hat sie doch vermisst, diese typischen kloppschen Pressekonferenzen. Launig, unterhaltsam, aber auch ernst. Denn er ist ja nur deshalb da, weil es in Fußballdeutschland schon lange nicht mehr rund läuft.
„Krise als Chance? So bewerte ich es auf jeden Fall, wenn Sie nicht als Krise sehen. Aber es ist immer so Wenn etwas nicht funktioniert, dann guckt man genauer drauf und dann versucht man, Veränderungen herbeizuführen. Da sind wir jetzt dran."
Klopp Geht es vor allem darum, die besten Versionen der Spieler aus den Vereinen in die Nationalmannschaft zu bekommen. Und so hat er auch nominiert. Vor allem bei den Neulingen.
„Alle diese Spieler, die bei uns dabei sind, haben in ihren Vereinen relativ häufig überperformt. Jetzt könnte man die Frage stellen Wann ist das letzte Mal bei der Nationalmannschaft passiert?"
Über sich hinauswachsen sollen die Spieler in diesen neuen Trikots. Für die konnte Klopp zwar keinen fangerechten Preis nennen, aber Werbung machen.
„Es ist fantastisches Material. Vielleicht fangen wir mal so rum an Farbe? Toll. Ich glaube auch nicht. Das kann man zigmal waschen. Es bleibt genauso."
Gegen Holland werden die neuen Trikots und Spieler direkt einem echten Härtetest unterzogen. Klopp hätte sich aber vermutlich auch über einen leichteren Gegner zum Auftakt nicht beschwert.
„Wenn wir überhaupt eine Chance haben wollen, dann müssen wir es wirklich als richtiges. Also, wenn man so will. Wir sind ja nun mal Nachbarländer. Kann man ja auch als Derby sehen, als Derby annehmen."
Das letzte Spiel gegen die Niederlande gewann Deutschland vor zwei Jahren mit eins zu null. Ein Ergebnis, mit dem Klopp sicher gut leben könnte.
„Ja."
Den können die Kollegen von RTL morgen fragen. Jürgen, ich entlasse dich in den nächsten Interviews und wir freuen uns. Entschuldigung.