Vermissen sie die Formel 1?
„Natürlich. Ich meine, es wäre gelogen, wenn ich sage, dass ich mich nicht auch manchmal an die Formel-1-Zeiten zurückversetze und einfach daran denke, wie es war. Damals zu fahren, das war natürlich eine andere Zeit. Aber wie gesagt: Die Formel 1 wäre noch immer eine Option. Wenn sich die Gelegenheit ergeben würde, würde ich natürlich nicht nein sagen. Das ist auf jeden Fall so!"
Wie gefällt es Ihnen in Amerika, vermissen sie Ihre Heimat?
„Im Endeffekt ist es ja wirklich so: Amerika ist der Ort, an dem ich meine Arbeit gefunden habe, an dem ich Rennen fahren kann. Entsprechend muss ich hier bleiben, denn wenn ich ständig hin- und herfliegen würde, wäre es relativ anstrengend. Aber ich muss sagen, dass mir Europa fehlt. Ich mag Europa, ich mag die Schweiz, ich mag Deutschland und die Orte, die wir immer besuchen können. Die USA sind halt die USA: viel Land. Hier wird viel gefahren und man muss immer weit fahren. Aber es hat natürlich auch seinen Reiz und wenn man draußen ist, ist es natürlich sehr schön, auch mal allein zu sein. Aber wie gesagt, mir fehlt die Schweiz schon."
Wie viel Spaß macht es Ihnen, IndyCar zu fahren?
„Ja, IndyCar ist eine große Änderung zu dem, was ich bislang im Motorsport erlebt habe. Vor allem, weil die Leute hier einfach ganz anders arbeiten. Es ist ein neues Umfeld, an das man sich gewöhnen muss. Aber ja, es macht auf jeden Fall Spaß, und ich glaube, das macht am meisten Spaß. Natürlich, Rennen zu fahren und in meinem eigenen Auto zu fahren. Wir haben schon ein paar schöne Rennstrecken gesehen, zuletzt in Long Beach vor ein paar Tagen. Es war natürlich alles sehr spannend. Alles ist sehr neu für mich und dementsprechend bin ich noch am Eingewöhnen in dieser Serie."
Sie fahren mit bis zu 380 Km/h durch die Gegend. Haben Sie keine Angst?
„Wenn ich Angst hätte, wäre ich wahrscheinlich im falschen Sport. Von daher: Nein."