Kampfsport ist ihre Leidenschaft auch mit Prothesen an beiden Armen und Beinen. Amiindra: Eine echte Kämpfernatur.
„Ja, ich liebe den Kampfsport. Er gibt ein Selbstbewusstsein. Es ist ein gutes Workout. Vielleicht liegt es auch im Blut. Ich weiß es nicht."
Dass Ami wieder lachen kann, hat sie sich hart erarbeitet. Nach Komplikationen bei einer Influenza Erkrankung vor acht Jahren mussten ihr Hände und Füße amputiert werden. Für sie hieß das.
„Wieder lernen zu laufen, zu greifen. Alles noch mal von vorne. Aber ich war schon immer jemand gewesen. Mensch gewesen, der nie aufgegeben hat."
Und sie zeigt, was alles mit Prothesen geht Pommes essen, Gewichte schieben oder ziehen, Joggen im Park und sogar tanzen.
„Andere ziehen ihre Schuhe an, um einfach rauszugehen. Und ich muss meine Beine anziehen, um unterwegs zu sein."
Und natürlich, um zu kämpfen. Auch sportlich. Jasmin Uygun hilft ihr dabei mit ihrer inklusiven Kampfsportgruppe. Be your own hero Sei dein eigener Held.
„Ami ist so eine Powerfrau. Also sie ist vierfach amputiert. Und das zeigt mir jeder kann das machen."
Es gibt immer eine Möglichkeit. Wenn man es wirklich will, dann kriegt man das auch hin.
Und darf sich als Heldin feiern lassen. Amiindra macht es vor.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Instagram: @wederhandnochfuss