„Let’s Dance”-Star über seine Kindheit in Fran: Früher wurde Milano für seine Musik ausgelacht
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Bei jemandem mit so viel Bühnenerfahrung, wie Sänger Milano sie hat, erwartet man eines nicht: ein Black Out. Und trotzdem ist es am vergangenen Freitag (17. April) in „Let’s Dance”-Show 6 passiert. Mitten im Chachacha vergisst der Sänger seine nächsten Moves. Der Grund: Trotz seiner Bühnenerfahrung plagen den Sänger Ängste. Milanos Black Out und was er über seine Kindheit berichtet, seht ihr im Video erzählt.
ER steht vor mehreren tausend Fans auf der Bühne, tanzt jede Woche live bei Lets Dance vor einem Millionen-Publikum – unglaublich aber wahr: Milano sagt selbst: Ich bin schüchtern.
„Ich bin so, seitdem ich ein kleines Kind bin und habe ich bestimmt von meinen Eltern, glaube ich. Also nicht von meinem Papa, sondern von meiner Mama. Die ist auch sehr, immer sehr reserviert, sehr schüchtern.“
Und auch seine Schulzeit hat ihn zu dem gemacht, der er heute ist: „Kinder können manchmal sehr, sehr böse sein.“
Sänger Milano hat bereits Platin gewonnen, seine Songs wurden über 450 Millionen Mal gestreamt. Auch Sarah Connor hat schon mit ihm gearbeitet.
1,4 Millionen Menschen folgen ihm bei TikTok. Erst 2018 kommt er von Frankreich nach Deutschland. Ohne auch nur ein Wort Deutsch zu sprechen. Die Sprache eignet er sich komplett selbst an.
„Irgendwie habe ich es geschafft, durch Musik. Ich habe mich sofort mit Leuten verstanden, die auch dieselben Ziele wie ich hatten, dieselben Hobbys und was auch sehr wichtig.“
Mit 27 ist er gerade auf dem Höhepunkt seiner Karriere, tanzt sich aktuell bei „Lets Dance“ in die Herzen der Zuschauer.
Aber dann in Show 6 hat ihn die Aufregung so im Griff, dass er einen Blackout hat. Rechts die Proben und links die Live-Show.
Aber warum ist Milano so dermaßen aufgeregt, obwohl er so viel Bühnenerfahrung hat? Ein Grund dafür könnte seine Schulzeit sein: „Als kleines Kind habe ich schon damals sehr viel Kunst gemacht. Ich habe sehr viel getanzt und gesungen und ich weiß noch, mein erstes Video Musikvideo habe ich damals mit elf oder zwölf auf Facebook gepostet. Und am nächsten Tag hat mich die ganze Schule irgendwie ausgelacht.“
Und dabei ist es nicht geblieben. Milano, heute 1,74m, wurde auch für seine Größe gehänselt und sogar mal verprügelt.
„Aber irgendwann habe ich das kompensiert mit anderen Sachen wie Ich war immer sehr nett, sehr lustig und man hat auch sehr gerne mit mir Spaß gehabt und gespielt.“
Heute ist Milano ein erfolgreicher Musiker, aber manchmal spürt er die alte Unsicherheit noch. Damit andere Kinder so etwas nicht erleben müssen, setzt er seine Bekanntheit gegen Mobbing ein – so wie Anfang der Woche in einer Bochumer Grundschule. Spielerisch sollen die Drittklässler dort mit ihm und Entertainer Tom Lehel etwas mitnehmen.
Wichtigste Frage: Was ist Mobbing überhaupt? „Zum Beispiel wenn jemand ein Kind sagt zu ihm Kann ich mit euch spielen und er sagt Nein, du bist schlecht.“ Damit die Kinder lernen mehr auf ihre Mitschüler zu achten, trainieren sie mit Milano sich besser zu fokussieren.
„Das heißt, wenn die auf den Schulhof gehen in der großen Pause. Dass sie nicht nur einfach so rumlaufen, orientierungslos, sondern eine Verantwortung entwickeln. Ein Fokus darauf: Wie geht es meinen Freunden?“
Milano macht dafür den Michael Jackson und die Schüler tanzen ihm nach. Obwohl er bei unserem Dreh zuerst sehr nervös war, sitzen die Schritte.
Heute Abend tanzt er unter anderem diesen schnellen Jive von Dancing Star Rúrik. Mit Profitänzerin Marta hat Milano viel gesprochen und hart trainiert, um diesmal einen Blackout zu vermeiden
„Also natürlich kann alles passieren. Aber wir haben wirklich auch ein bisschen dagegen trainiert, damit sowas nie wieder passiert. Aber sowas, das ist halt live. Entweder es funktioniert oder es funktioniert nicht. Kann man leider nicht kontrollieren.
Diese Probebilder machen Hoffnung, dass Milano in der Liveshow abliefert.
