„Warum postest du meine Tochter online?“
„Weißt du, wie viele Kinder deshalb Suizid begehen?“
Dieses Tiktok-Video sorgt weltweit für Diskussionen, aufgenommen in einer Schule in Auckland, Neuseeland. Sapphire, vierfache Mutter, konfrontiert eine Schülerin. Ihr Vorwurf: Das Mädchen hätte ihre Tochter im Internet gemobbt.
„Warum postest du meine Tochter?”
„Warum bist du jetzt still? Weißt du, wie viele Kinder wegen Cybermobbing sterben?”
Ihre Stimme ist laut, aber nicht aggressiv. Sie will gehört werden, gerade weil die Schule ihre Aussage nach monatelang weggeschaut habe. Ein Lehrer stellt sich zwischen Sapphire und das Mädchen. Damit die Situation nicht eskaliert. Viele im Netz bewundern sie für ihren Mut und kritisieren auch das Bildungssystem.
Auch in Deutschland ist das Thema allgegenwärtig. Laut einer Analyse des Bündnisses Cybermobbing war bereits jedes fünfte Schulkind betroffen. Das sind rund zwei Millionen Kinder und Jugendliche zwischen 27 Jahren.
Sapphire aus Auckland wollte das nicht einfach hinnehmen. Mit ihrem Video macht sie sichtbar, was sonst oft im Verborgenen bleibt.
„Was wollen Sie jetzt tun?”
„Wenn ich nochmal her muss, wird’s nicht schön.“