In dem Wahlkampf-Werbespot behauptet die Mutter der demokratischen Gouverneurs-Kandidatin für Ohio, über ihre Tochter.
„Es fällt einer Mutter nicht leicht, das zu sagen, aber Amy hat ein ernstes Problem. Sie ist eine Lügnerin. Sie lügt über ihre Vergangenheit. Sie sagt, sie sei in einem Zelt aufgewachsen. Nichts davon stimmt. Sie hat ihr ganzes Leben lang gelogen.“
„Meine Tochter braucht Hilfe, und sie kann euch nicht helfen, wenn sie selbst Hilfe braucht. Wählt nicht die, die lügen. Lasst sie nicht eure Gouverneurin werden.“
Hinter dem Clip steckt der republikanische Gouverneurskandidat Vivek Ramaswamy. Amy Acton weist die Aussagen ihrer Mutter entschieden zurück und sagt, dass sie seit ihrer Kindheit entfremdet seien. Der Clip bringt besonders schmerzhafte Ereignisse aus der Familiengeschichte in den Wahlkampf, so Actons Bruder in einer Stellungnahme. Seine Schwester sei mit zwölf Jahren vom zweiten Ehemann der Mutter sexuell missbraucht worden.
„Nachdem er verhaftet wurde und Amy und ich aus ihrer Obhut genommen wurden, blieb unsere leibliche Mutter mit Amys Vergewaltiger verheiratet, bis er starb. Dieser verzweifelte, widerwärtige Angriff zeigt genau, was Viveka Ramaswamy im Kern ausmacht – Einen erbärmlichen Menschen, der bereit ist, jedem zu schaden, solange er dadurch bekommt, was er will.“
Aus Gerichtsakten geht hervor, dass ihr Stiefvater 1978 verhaftet und wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt wurde. Er kam gegen Kaution frei, floh allerdings und wurde nicht wieder gefasst. Die Wahlwerbung hat heftige Kritik über den Wahlkampf der Republikaner in Ohio entfacht. Obwohl Präsident Trump den Bundesstaat bei Kandidaturen gewann, liegt die Demokratin in aktuellen Umfragen leicht vor Ramaswamy.