Feuerwehr und Technisches Hilfswerk sind mit schwerem Gerät an der Unglücksstelle. Doch die Suche nach möglichen Überlebenden verzögert sich in der Nacht. Stunde um Stunde. Hohlräume unter den Trümmern des mehr als 100 Jahre alten Gebäudes könnten einstürzen, befürchten die Rettungskräfte.
Lukas Czaja
Anwohner
Es ist spannend und erschreckend zugleich sage ich mal, dass trotz der sehr guten Ausstattung des THW es hier in Deutschland, das doch sehr lange dauert, Personen zu bergen oder auch zu retten.
Als die Feuerwehr am frühen Abend alarmiert wird, ist das Haus bereits nur noch ein Trümmerhaufen. Es gehörte der Stadt Görlitz. Mets und Ferienwohnungen waren darin untergebracht. Obwohl mehrere Menschen als vermisst gemeldet werden, ist die Zahl der tatsächlich Verschütteten den Einsatzkräften zunächst völlig unklar. Suchhunde schlagen an ein Hinweis darauf, dass sich Menschen unter den Trümmern befinden.
Sebastian Schramm
Einsatzleiter Feuerwehr Görlitz
Im Hintergrund sehen sie vielleicht schon schweres Bergungsgerät, was dann zum Einsatz kommen kann. Das bedeutet natürlich Wenn schweres Gerät im Einsatz ist, entstehen Erschütterungen. Das heißt, in der ersten Phase werden wir wohl noch mit Manneskraft und Händen arbeiten müssen, um den Schutt erstmal freizuräumen.
Etwa 72 Stunden lang, so schätzen die Einsatzkräfte, bestehen noch Chancen, Menschen lebend aus den Trümmern zu retten.