Ein Soldat erzählt von einer Flucht, die Hollywood nicht spektakulärer hätte schreiben können.
Der Ukrainer mit dem Codenamen Tank ist sitzt an der Frontlinie bei Sewersk in einem Schützengraben fest eingekesselt und verletzt ist er der letzte Überlebende seiner Einheit. Sie kamen vom ersten Tag an dorthin und begannen, uns zu bombardieren.
Sie warfen ständig Bomben ab. Zwei seiner Kameraden seien gefallen. Tagelang habe der Soldat ausgeharrt, ohne Essen, ohne Versorgung, bis Rettung aus der Luft naht. Ein E-Bike, geliefert per Kampfdrohne.
Laut der ukrainischen Nationalgarde brauchte es drei Anläufe, um das knapp 40 Kilo schwere E-Bike an die Stellung zu bringen. Zwei Drohnen seien dabei verloren gegangen, die dritte erreicht schließlich ihr Ziel.
„Ich war etwas verwirrt. Die Drähte in den Rädern waren verheddert. Es ging zuerst nichts. Aber mit Gottes Hilfe bin ich los.“
Doch auf dem Rückweg soll er auf eine Mine gefahren sein. Das E-Bike sei zerstört worden. Tank ist habe sich schwer verletzt in eine nahe Stellung gerettet. Eine weitere Drohne habe ihm ein zweites E-Bike gebracht. Und diesmal gelingt die Flucht.
„Ich bin angekommen. Allerdings bin ich mit dem Vorderrad in ein Loch gefahren. Das Rad ist abgegangen und die Gabel ist gebrochen. Ich bin gestürzt und konnte nicht mehr aufstehen. Mein Bein tat sehr weh. Da kamen die Jungs angerannt, haben mich aufgehoben und weggezogen. Ich bin ihnen sehr dankbar.“
Die Rettungsaktion soll rund 15.000 Dollar gekostet haben und von Spenden finanziert worden sein. Ob die Geschichte sich tatsächlich so zugetragen hat, lässt sich nicht unabhängig überprüfen.