Das iranische Staatsfernsehen verkündet den Tod des religiösen Oberhaupts und Staatslenkers Ajatollah Ali Chamenei. Tausende Anhänger trauern auf den Straßen Teherans, skandieren Tod den Vereinigten Staaten und Tod Israel. Auch der Generalstabschef der Streitkräfte wurde getötet, und Irans Revolutionsgarden kündigen Vergeltung an. Die heftigste Offensive in der Geschichte der iranischen Streitkräfte werde jeden Moment beginnen, erklären sie auf Telegram.
„Ich sage es Trump und Netanjahu, diesen beiden abscheulichen Verbrechern und ihren Handlangern ganz offen und unmissverständlich. Ihr habt unsere rote Linie überschritten und müsst die Konsequenzen tragen."
Vergeltungsschläge, das sollten sie besser nicht tun, schreibt US-Präsident Trump in Großbuchstaben auf der Plattform Truth Social und droht Teheran mit so wörtlich beispielloser Gewalt. Iran setzt derweil den massiven Raketenbeschuss auf Israel und andere Staaten fort. Die Jerusalem Post spricht von mehr als 200 Raketen, die allein auf Israel abgefeuert wurden. Dennoch feiern die USA und Israel ihre gemeinsam koordinierte Angriffswelle auf den Iran als Erfolg.
„Dreieinhalb Jahrzehnte hat dieser Tyrann Terrorismus über die Welt gesandt, sein eigenes Volk elend gemacht und dauerhaft und unermüdlich daran gearbeitet, den Staat Israel auszulöschen."
Diesen Plan gibt es nicht mehr, so die Hoffnung Israels und der USA, nachdem sie Chameneis Amtssitz in Teheran in Schutt und Asche legten. Iranische Insider berichteten der Nachrichtenagentur Reuters, Chamenei habe sich mit hochrangigen Beratern getroffen. Laut iranischen Medien wurden auch mehrere Verwandte des 86-jährigen sowie hochrangige Militärs der iranischen Revolutionsgarden bei den Angriffen getötet. Welchen Weg der Iran nach dem laufenden Krieg geht? Ungewiss. Ein Trio um den iranischen Präsidenten Peseschkian soll in der Übergangsphase die Führung im Land übernehmen, berichtet das Staatsfernsehen. Viele Iraner sind froh, dass Trump Fakten schafft, wenn auch mit militärischer Gewalt statt mit weiteren diplomatischen Versuchen. Mit der Tötung Chameneis ist wohl der Moment gekommen, auf den auch viele Exiliraner im Ausland jahrzehntelang gewartet haben.