Was für ein Albtraum! Unter ihrem Hotelbett versteckte sich ein fremder Mann.
Natali Khomenko will eigentlich nur ihren 32. Geburtstag feiern – allein in Tokio. Sightseeing, gutes Essen, ein bisschen Auszeit vom Alltag. Doch ihr Urlaub endet in einer Katastrophe.
„Ich schloss wie üblich meine Zimmertür auf, zog mich aus, legte mich auf das Bett und bemerkte dann einen seltsamen Geruch. Zuerst dachte ich, er käme von meinen Haaren oder von den Bettlaken, aber dann wurde mir klar, es ist etwas unter dem Bett."
Sie schaut unter das Bett – und dann der Schock: Zwei fremde Augen starren sie an: „Ich dachte, er würde mich erwürgen oder vergewaltigen.“
In Panik ruft sie Hilfe, der Unbekannte kriecht hervor und blockiert der 32. Jähirgen zunächst den Weg zur Tür. Doch dann flieht er.
„Ich schrie um Hilfe, woraufhin die Hotelverwaltung kam und die Polizei rief. Sie fanden eine Powerbank und ein USB-Kabel unter meinem Bett. Ich fragte beim Hotel immer wieder nach, wie das passieren konnte, aber sie hatten keine Antworten für mich."
Die Polizei nimmt den Vorfall auf – aber verfolgt ihn nicht weiter. Der Mann wird nicht gefunden. Der Fall? Einfach fallen gelassen. Traumatisiert reist Natali zurück nach Hause. Mit Angstzuständen – und vielen Fragen. Doch sie schweigt nicht. Auf Instagram erzählt sie ihre Geschichte: „Alles, was ich will, ist Gerechtigkeit und ein Bewusstsein dafür schaffen, dass so etwas niemandem passieren darf. Frauen müssen sich ohnehin schon zu viele Sorgen um ihre Sicherheit machen.“
Doch auch wenn der Täter bislang nicht gefasst wurde. Natali gibt nicht auf. Sie bleibt weiterhin laut, für sich und für andere Frauen. Damit niemand mehr wegschaut und solche Erlebnisse nicht länger unter den Teppich gekehrt werden.