Ein Erdbeben der Stärke 4,7 schreckt die Menschen nahe der italienischen Metropole Neapel auf. Viele fliehen aus ihren Häusern, auch der Zugverkehr wird eingestellt. Experten führen die Erschütterungen auf die Aktivität eines riesigen unterirdischen Vulkangebiets zurück. Wie die Menschen auf das Beben reagieren, seht ihr im Video.
Nach dem stärksten Erdbeben seit etwa 40 Jahren rund um die süditalienische Großstadt Neapel hat es in der Nacht mehrere Nachbeben gegeben. Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) registrierte nach dem Erdstoß am Freitagabend mit einer Stärke von 4,7 zahlreiche Nachbeben bis in den Morgen hinein – darunter ein besonders starkes der Stärke 3,8. Das Epizentrum lag in den Phlegräischen Feldern.
Der erste Erdstoß und die weiteren Nachbeben waren vor allem in den Ortschaften rund um die Phlegräischen Felder, aber auch in Neapel sowie auf den Inseln Ischia und Procida sehr deutlich zu spüren. Aus Angst verließen zahlreiche Menschen ihre Häuser und verbrachten die Nacht draußen auf der Straße. Es kam zudem zu Stromausfällen in einigen betroffenen Gegenden.