Hier in der Friedberger Metzgerei Meisinger stehen Chefin und Mitarbeiter seit mehreren Wochen unter Schock.
Ihr Kollege Kuldip Singh erlebt gerade das Schlimmste, was einem jungen Familienvater passieren kann. Er und seine Frau haben Drillinge erwartet. Die Mutter und eines der Babys sind kurz nach der Geburt gestorben.
Die Kinder sind zu früh gekommen. Mit In der 24. Woche haben alle drei sehr gekämpft.
Der gelernte Koch ist mittlerweile nach Indien zu seiner Familie gereist, um seine Frau und sein Kind nach den dortigen religiösen Traditionen zu verabschieden und beizusetzen. In Friedberg steht ihm sein Betrieb so gut es geht bei.
Doch nicht nur, dass die Metzgerei hat mittlerweile einen Spendenaufruf gestartet, um den trauernden Familienvater zu entlasten. Die Kundinnen und Kunden zeigen viel Mitgefühl Spenden in der Metzgerei, überweisen auf ein Treuhandkonto und fragen immer wieder nach, wie es den beiden Babys geht. Die Anteilnahme ist riesig.
Noch ist unklar, wie es mit den beiden Babys und ihrem jungen Vater weitergehen wird. Eins steht aber fest Alleine wird Kuldip Singh diesen Weg nicht gehen müssen.