Zeugin bricht ihr Schweigen: Freundin von Gina H. schildert die Horror-Szene am Tümpel
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Eine frühere Freundin, ein toter Junge und Aussagen, die unter die Haut gehen: Im Mordprozess um den achtjährigen Fabian belastet Heike M. die Angeklagte Gina H. schwer – und beschreibt, wie sie an den Tümpel geführt wurde, an dem Fabians Leiche lag. Wie sie reagiert und ob sie seht ihr im Video.
Im Prozess um Gina H. kommen immer mehr bizarre Details ans Tageslicht.
Auch Heike M. hat gegen Gina H. ausgesagt.
Sie war eine gute Freundin, mit der die Angeklagte viel unternommen hat.
Nach sieben langen Monaten bricht sie ihr Schweigen.
Über den 14. Oktober zu sprechen, fällt ihr immer noch schwer.
An diesem Morgen bekommt sie einen Anruf..."
"Und dann hat Gina gesagt, wir haben ihn gefunden er ist tot... Und das war. Als wenn dich einer erschlägt."
Gemeinsam fahren sie zum Tümpel nach Klein Upahl.
Gina H. wollte es offenbar so aussehen lassen, als würden die Hunde dort Fabians Leiche erstmals finden.
Und dann fragt sie auch noch, ob sie für ihre Freundin, die wegen ihres Rollators oberhalb stehen geblieben ist, ein Foto des toten Jungen machen soll.
"Ein Kind. das so zugerichtet dort liegt, auch noch fotografieren zu wollen und das jemand anderen zu zeigen. Entschuldigung, aber in dem Moment war bei mir irgendwie komplett alles aus. Ich denke okay, wenn sie dich das fragt, dann liegt der zu 100 % unten."
Heike M. ist zu diesem Zeitpunkt bereits die
3. Person die Gina H. zum Tümpel führt.
In der Nacht zuvor war die Angeklagte schon zu unterschiedlichen Zeiten mit zwei Männern am Fundort.
Heike M. drängt ihre Freundin endlich die Polizei zu rufen.
Als die Einsatzkräfte eintreffen verhält sich Gina H. irgendwie merkwürdig.
"In seiner Aussage hat der Polizist Dennis K. beschrieben, dass Gina H. meinte
der Tümpel würde „sich anbieten, jemanden dort bewusst zu entsorgen“, Außerdem habe ihn gewundert, dass Gina H. sagte, dass Fabians Mutter selbst schuld sei. Auch ihr Handy wollte sie nur widerwillig abgeben. Anders als Heike M., die immer wieder geweint habe, sei die Angeklagte still und ruhig gewesen."
Heike M. fühlt sich von Gina H. benutzt.
Sie glaubt heute nicht mehr an ihre Unschuld.
"Alle kleinen Brocken so zusammengesammelt. Nein, sie ist nicht unschuldig."
Außerdem habe
Gina H. ihr verboten, der Polizei zu erzählen, dass sie nicht zum ersten Mal bei Fabians Leiche gewesen ist. Bei dieser Lüge macht die 52-Jährige nicht mit.
"Es wird noch eine Zeit dauern, wenn es überhaupt irgendwann so was kann nicht ganz heilen. Aber ich weiß, ich habe es richtig gemacht. Ich habe den Mund aufgemacht. Ich würde es immer wieder machen, egal wie schwer das ist und kann ich nur jedem empfehlen. Mund auf-machen, nicht schweigen."
Als mögliches Motiv sieht sie Eifersucht.
Fabians Vater habe nicht genug Zeit mit Gina H. verbracht und er müsse Unterhalt für den achtjährigen zahlen. Wäre der Junge nicht mehr da, wären diese bei-den Probleme eben-falls gelöst.
Frühestens Anfang August will sich Gina H. dann selbst vor Gericht zu den Vorwürfen äußern.
