Zwei Tage lang durchkämmen Ermittler diese Wald- und Wiesenfläche nahe Kadenzhofen in Bayern. Die menschlichen Überreste, die sie hier finden, können sie nun zuordnen.
„Wir haben DNA-Untersuchungen durchgeführt. Und das Ergebnis dieser DNA-Untersuchungen ist, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit – das ist der Stand von heute – um die Knochen von Frau Langley handelt.“
Im Sommer 2007 meldet ihr Bruder die damals 39-Jährige als vermisst. Zu diesem Zeitpunkt lebt sie mit ihrem Partner in Regensburg, etwa eine Autostunde vom späteren Fundort entfernt.
In der gemeinsamen Wohnung soll Langley erwürgt worden sein. Das gesteht nach mehr als 19 Jahren eine heute 56-jährige Frau. Im Sommer sucht sie die Polizei auf.
„Sie möchte ein Geständnis ablegen. Sie kann mit der Belastung dieser Tat nicht mehr leben und möchte jetzt reinen Tisch machen.“
Die Frau führt die Ermittler auch zum späteren Fundort. Die Tatverdächtige gesteht den Ermittlern, die 39-Jährige gemeinsam mit zwei Männern getötet zu haben: einem Bekannten und ihrem Ex-Mann. Dieser war gleichzeitig der damalige Partner von Kerstin Langley.
Nach Einschätzung der Ermittler sollen alle drei einen Groll gegen die 39-Jährige gehegt und die Tat gemeinsam geplant haben. Die Ermittlungen zum konkreten Motiv dauern an.