Dieser Straßenhund kämpft um sein Leben – und wird gleichzeitig zum landesweiten Medienereignis.
Heftige Regenfälle haben den Río Mapocho in der chilenischen Hauptstadt Santiago anschwellen lassen. Für Morocho wird der steigende Wasserstand zur Falle. Auf einer Betonstruktur sitzt er fest – mitten in der Strömung.
Zahlreiche chilenische Sender berichten live über die dramatische Rettungsaktion. Allein die Morgensendung „Mucho Gusto“ erreicht laut Página 7 einen Peak von mehr als 600.000 Zuschauern. Menschen im ganzen Land bangen um das Schicksal des Hundes.
Morocho versucht immer wieder, ans Ufer zu kommen. Doch er schafft es nicht – die Strömung reißt ihn mit.
Stundenlang versuche Helfer ihn in Sicherheit zu bringen, scheitern aber.
Doch Morocho gibt nicht auf. Er kämpft weiter gegen die Strömung und kommt dem Ufer Stück für Stück näher.
Am Ende kann sich Morocho selbstständig aus den reißenden Fluten befreien und schafft es ans Ufer. Doch die Gefahr ist noch nicht vorbei, den Morocho läuft plötzlich auf eine Autobahn. Dann aber können die Retter und die Zuschauer vor dem Fernseher aufatmen:
Morocho wird tierärztlich untersucht und kommt mit leichten Verletzungen davon. Laut CNN sucht jetzt eine Tierschutzgruppe eine Familie für ihn, damit er nach diesem Abenteuer nicht zurück auf die Straße muss.