In einem weißen Anzug mit Kapuze führen die Polizisten den Tatverdächtigen ab. Über drei Stunden verschanzte er sich in der Bank, nachdem er offenbar mit einem Messer auf einen Mann eingestochen hatte.
Uns hat eine Einsatzmeldung am frühen Nachmittag erreicht, dass eine Person in einer Bankfiliale im Regensburger Westen mit einem Messer angegriffen worden ist, schwer verletzt worden ist. Die Person ist mittlerweile leider ihren Verletzungen im Krankenhaus erlegen.
Die Polizei rückt mit einem Großaufgebot in der Stromerstraße im Regensburger Westen an, zum Schutz vor Messerstichen, teilweise in Kettenhemden gekleidet. Das Gelände um die Bank wird weiträumig abgesperrt. Kurze Zeit später gelingt es, eine Frau und einen Mann aus dem Gebäude zu führen. Gegen 18:00 lässt sich der 20-jährige Tatverdächtige dann widerstandslos festnehmen. Auch er bleibt beim Zugriff unverletzt.
Der Tatverdächtige soll vor dem Angriff gezielt in der Bank nach seinem Opfer gefragt haben. Die Beamten hier vor Ort bestätigen das nicht. Die Ermittlungen zum Motiv ständen erst ganz am Anfang.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen eines Tötungsdeliktes und Raubüberfalls.