In kleinen Zahlen niedlich, zu Millionen allerdings eine regelrechte Invasion!
Die englische Küstenstadt Weston-super-Mare wird derzeit von unzähligen Marienkäfern in ein rot-schwarzes Krabbelmeer verwandelt. Immer wieder werden Touristen gebissen. Das passiert vor allem dann, wenn sich die Käfer bedroht fühlen.
Die Invasion der fliegenden Punkte-Biester ist dabei nicht nur ein optisches Spektakel, sondern auch eine Konsequenz des ungewöhnlich heißen und trockenen Sommers. Da Marienkäfer Blattläuse fressen, steht ihnen Nahrung im Überfluss zur Verfügung - dadurch vermehren sie sich schneller.
„Ich wohne direkt am Meer gegenüber dem Pier. Und die Marienkäfer waren einfach überall. Es gab eine wahre Plage am Strand. Das Geschrei war sehr laut.“
Ökologin Prof. Helen Roy beruhig, die Käfer seien nicht gefährlich – im Gegenteil, sie seien natürliche Schädlingsbekämpfer.
Wie lange die gepunktete Invasion noch dauern wird, ist unklar. Die Badegäste sollten sich also wohl darauf einstellen, ihr Strandhandtuch noch eine Weile teilen zu müssen.