„Es ist eine Folter für mich. Ich komme hierher und sehe, wie meine Tochter an einem Beatmungsgerät atmet, aber sie ist nicht da.“
Adriana wurde für hirntot erklärt, doch in ihr wächst neues Leben, denn sie ist in der 21. Woche schwanger. Doch genau das zerreißt ihre Familie.
„Sie ist schwanger mit meinem Enkel. Aber mein Enkel könnte blind sein, kann möglicherweise nicht laufen und wäre an den Rollstuhl gebunden. Wir wissen nicht, ob er überhaupt überleben wird.“
In der neunten Woche ihrer Schwangerschaft muss die 30-jährige Adriana Smith wegen Kopfschmerzen ins Krankenhaus. Doch woher sie kommen, ist nicht direkt klar. Nachdem sich ihr Zustand verschlechtert, ergeben neue Untersuchungen: sie hat Blutgerinnsel im Kopf.
„Also hatten sie mich gefragt, ob sie einen Eingriff durchführen könnten, um sie zu entlasten und ich sagte ja. Und dann riefen sie mich zurück und sagten, dass sie es nicht machen könnten.“
Sie wird für hirntot erklärt. Trotz unfassbar harter Umstände für eine Schwangerschaft: Adrianas Körper muss ihr Baby zur Welt bringen.
„Ich sage nicht, dass wir uns dafür entschieden hätten, ihre Schwangerschaft abzubrechen, aber ich sage, wir hätten die Wahl haben sollen. Wir hätten die Wahl haben sollen.“
Denn in Georgia gibt es ein Abtreibungsverbot und damit wird ihrer Familie jegliche Entscheidung genommen.