Schutzanzüge, Drohnen, ein mobiles Labor - all das ist nötig, um richtig mit dem hochgiftigen Arsen umzugehen. Der Gefahrstoff wurde aus dieser Firma in Osterwieck gestohlen - die hochreine Metalle herstellt.
Teils intakte, teils beschädigte Behälter mit dem geklauten Arsen finden die Ermittler später auf dem Firmengelände und in der angrenzenden Umgebung.“
"Es ist so, dass Sicherheitsverpackungen hier entwendet wurden, geöffnet wurden, Gefahrstoff ausgetreten ist, in pulvriger Form, in Granulatform, aber auch das Arsen III-Chlorid, dass hier in flüssiger Form transportiert wurde."
Rund 200 Einsatzkräfte suchen das Gelände ab - auch auf Gefahrenstufe spezialisierte Teams, Entwarnung gibt es noch nicht. Vier Flaschen mit flüssigem Arsen fehlen nach wie vor.
„Also von dem gefährlichen Stoff wissen wir, dass zwei Liter entwendet wurden, in mehreren kleinen Gebinden.“
Der Stoff ist stark, ätzend, hochgiftig, kann also starke Gesundheitsgefährdung auslösen für die Person, die mit dem Stoff in Kontakt kommen.
Der Landkreis Harz ruft die Bevölkerung auf, verdächtige Behälter umgehend zu melden. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. Wie sie an das Arsen überhaupt gelangen konnten und welchen Hintergrund
der Einbruchsdiebstahl hat, müssen nun die Ermittlungen zeigen.