Sie wedeln, sprühen und flüchten in die kühlen Gebäude, ja in Spanien hat die Hitze Touristen und Einheimische fest im Griff.
„Ich schwitz einfach nur die ganze Zeit."
„Ich schütte mir Wasser über den Kopf und versuche, dass ich nicht ohnmächtig werde.”
Inzwischen sind solche Hitzewellen in Spanien keine Ausnahme mehr. Extrem ist das neue Normal. So ist es auch nicht der erste Sommer, in dem die Gemeinde Deia auf Mallorca wegen der Trockenheit das Wasser abstellen muss. Immer montags, mittwochs und freitags.
„Du wachst morgens auf, willst duschen, aber es kommt kein Wasser. Du gehst auf die Toilette und spülst, aber es läuft kein Wasser in den Spülkasten nach."
Touristische Hotspots wie die Playa de Palma sind von SO einem Wassermangel aber aktuell nicht betroffen.
Währenddessen fressen sich im Süden Frankreichs noch immer die Flammen durch die trockene Natur. Es ist das größte Feuer in diesem Sommer in Frankreich. Mehrere Campingplätze in der Nähe von Narbonne wurden bereits geräumt, Straßen gesperrt.
Und auch in Südspanien brennt es. In Andalusien bei Tarifa, einem beliebten Badeort, wurden schon sieben Hotels und zwei Campingplätze geräumt. Dieser Urlauber filmt die Rauchschwaden, die dem Strand bedrohlich nah kommen.
Währenddessen kämpfen die Rettungskräfte unermüdlich gegen die Flammen. Aber weil es weiter heiß bleibt, gibt es immer noch keine Entwarnung …