Nehmen Sie sich nicht zu viel vor!

In der Fastenzeit durchhalten: 5 Tipps, um wirklich zu verzichten

Es ist gar nicht so einfach mit dem Durchhalten beim Fasten.
© iStockphoto, Milenko Bokan

26. Februar 2020 - 11:18 Uhr

So klappt es mit dem Detox

Mit dem Aschermittwoch wird die Fastenzeit eingeläutet. Während dieser Zeit verzichten viele auf bestimmte Speisen oder Getränke. Aber es gibt noch mehr Arten des Fastens. Ob Autofahren, Plastik vermeiden oder Digital Detox - der Verzicht auf bestimmte Genussmittel oder Angewohnheiten wird immer beliebter. Laut einer Studie der Krankenkasse DAK Gesundheit kann sich jeder Zweite vorstellen, für eine gewisse Zeit auf Genussmittel oder Konsumgüter zu verzichten. Aber was also tun gegen kleine Krisen und große Gelüste beim Fasten? Hier gibt es die fünf besten Tipps.

Positiv einstimmen

Die Fastenzeit beginnt im Kopf! Wir alle haben Angewohnheiten, mit denen wir uns selbst am meisten auf die Nerven gehen. Sei es beim Essen oder im Umgang mit dem Smartphone. Am besten macht man sich eine Liste mit allem, was man gerne ändern würde. Und notiert auch, was man sich davon verspricht - das motiviert. Damit man täglich daran erinnert wird, hängt man seine persönlichen Vorsätze am besten gut sichtbar irgendwo auf!

Realistische Ziele setzen

Die wichtigste Regel für einen erfolgreichen Verzicht: realistische Ziele setzen! Es muss ja nicht gleich das klassische Heilfasten oder eine auf Säften und Suppen basierende Detox-Kur sein. Vielmehr gilt es, mit ein paar unliebsamen Gewohnheiten zu brechen und wieder zu einem gesunden Maß zurückzufinden.

Ernährung um- statt einstellen

Was die Ernährung betrifft, so tut man sich schon etwas Gutes, wenn man für die nächsten 40 Tage Zucker, Fertigprodukte und Alkohol vom Speiseplan streicht. Wem das nicht reicht, der kann noch den Kaffee weglassen - das macht vor allem dann Sinn, wenn der Konsum die morgendliche Tasse weit überschreitet. Besonders populär ist es auch, auf Milch- und Weizenprodukte zu Verzichten. Doch sofern keine Unverträglichkeiten vorhanden sind, spricht im Grunde nichts gegen den Verzehr - als Alternative kann man bei Nudeln, Brot & Co. einfach zur Vollkornvariante greifen.

Mit Gewohnheiten brechen

Der sogenannte Digital-Detox liegt voll im Trend. Und wenn man bedenkt, wieviel Zeit wir vor dem Smartphone, Computer oder Fernseher verbringen, macht das durchaus Sinn. Dennoch ein schwieriges Unterfangen, sofern man nicht gerade einen Urlaub auf einer einsamen Insel plant. Unser Tipp: Wer sich seine Automatismen bewusst macht und dafür sorgt, Smartphone-freie Zonen in seinem Zuhause zu schaffen, erreicht schon viel. Wer sich seine Zeit vor sämtlichen Bildschirmen ganz gezielt einplant, wird schnell merken, wie gut es tut, einfach mal offline zu sein. Erst recht, wenn man feststellt, wie wenig man dabei verpasst!

Sich austauschen

Zusammen fastet es sich leichter, heißt es so schön. Am besten plant man den Verzicht mit einem Freund oder Freundin, dann kann man sich gegenseitig austauschen und motivieren. Außerdem hält man eher, was man einmal kommuniziert hat - also sollte man den Verzicht ruhig groß ankündigen. Das erzeugt den nötigen Druck, den man manchmal zum Durchhalten braucht!

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