Auf dem Weg zur UnabhängigkeitAutarkes Leben: Fünf Tipps für den Einstieg in die Selbstversorgung

Es muss nicht gleich ein radikaler Ausstieg sein – auch kleine Schritte führen zu mehr Unabhängigkeit.
Menschen, die autark leben möchten, streben danach, sich selbst zu versorgen und unabhängig von äußeren Einflüssen zu sein. Die Lebensweise erstreckt sich über verschiedene Bereiche wie Wohnen, Ernährung, Energieversorgung, Kleidung und den bewussten Umgang mit Ressourcen. Das passiert nicht von heute auf morgen. Wir zeigen euch fünf Tipps, mit denen ihr in das autarke Leben einsteigen könnt.
1. Eigenen Strom erzeugen für mehr Unabhängigkeit
Um autark zu leben, ist eine Solaranlage auf dem Dach oder Balkon eine gute Möglichkeit, eigenen Strom zu produzieren. Dann seid ihr nicht auf den Strom aus dem öffentlichen Netz angewiesen. Kleines Kraftwerk hat verschiedene Photovoltaik-Anlagen im Portfolio – vom Balkonkraftwerk über PV-Anlagen für den Garten bis zu Solarmodulen für verschiedene Dächer.
Das Ziegeldach Duo Komplettpaket* enthält zwei bifaziale Solarmodule mit einer Leistung von jeweils 440 bis 550 Watt Peak. Der inkludierte 800-Watt-Wechselrichter verfügt über eine WLAN-Funktion, sodass ihr eure Stromproduktion über die App beobachten könnt.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Wenn ihr etwas mehr Geld investieren wollt und könnt, empfiehlt sich eine PV-Anlage mit Speicher*. Damit speichert ihr überschüssigen Strom und könnt ihn zu einem späteren Zeitpunkt verwenden. Bei Dunkelheit oder an bedeckten und regnerischen Tagen produziert eine PV-Anlage nämlich keine Energie und ihr müsst dann auf den Strom aus dem öffentlichen Netz zurückgreifen.
Lese-Tipp: Balkonkraftwerke mit Speicher – das sind die Vorteile
2. Tipp auf dem Weg in die Selbstversorgung: Gemüse anbauen
Der Klassiker in der Selbstversorgung ist ein eigener Garten für Obst und Gemüse. Je nachdem, wie groß euer Platz ist und wie viel Zeit ihr dafür aufbringen könnt, lässt sich dieses Projekt im großen Stil aufziehen oder in kleineren Schritten umsetzen. Entweder ihr legt in eurem Garten ein Beet für Kartoffeln, Kürbisse und Co. an oder ihr bepflanzt ein Hochbeet* – da sind euren Ideen keine Grenzen gesetzt. Ihr werdet mit der Zeit immer mehr dazulernen und feststellen: Selbst angebautes Obst und Gemüse macht euch nicht nur unabhängig, es schmeckt auch viel besser als das aus dem Supermarkt.
Aber auch in einer Wohnung könnt ihr autarker leben, indem ihr auf dem Balkon Gemüse, Obst und Kräuter anpflanzt. Dafür eignen sich Balkonkästen* oder Hängetöpfe, die ihr an das Geländer hängt. Schon bald könnt ihr dann zum Beispiel eure eigenen Erdbeeren, Paprika oder Basilikum ernten.
3. Autark leben: Lebensmittel selbst herstellen und haltbar machen
Wenn wir gerade schon beim Essen sind: Ein einfacher Schritt in die Selbstversorgung ist, eure Lebensmittel selbst herzustellen und sie haltbar zu machen. Nicht alles könnt ihr nur im Supermarkt kaufen, vieles könnt ihr ganz leicht selbst machen. Hier sind einige Beispiele:
Getrocknete Kräuter: Wenn ihr eigene Kräuter anpflanzt, könnt ihr diese an der Luft trocknen und nach circa zwei Wochen in ein luftdichtes Glas füllen. So seid ihr nicht auf die getrockneten Kräuter aus dem Supermarkt angewiesen.
Gemüsebrühe selbst machen: Aus Knoblauch, Zwiebel, Kräutern und Suppengrün lässt sich ganz einfach eine Gemüsebrühe selbst herstellen. So wisst ihr auch genau, was drinsteckt.
Brot backen: Es geht nichts über ein selbstgebackenes Brot. Es duftet nicht nur köstlich, es schmeckt auch um Längen besser als ein gekauftes. Wer sich bisher nicht getraut hat, sollte es unbedingt einmal ausprobieren. Ihr müsst ja nicht direkt mit einem selbst angesetzten Sauerteig starten – es gibt viele Rezepte etwa mit Hefe, Mehl, Wasser und Salz, die so gut wie immer funktionieren.
Pesto selbst machen: Pesto aus dem Supermarkt enthält oft viele Aromen und Konservierungsstoffe. Dabei braucht ein frisches Pesto gar nicht viele Zutaten: Olivenöl, Basilikumblätter, Knoblauch, Pinienkerne, Parmesan und Salz schmeißt ihr in euren Mixer*, und schon habt ihr ein leckeres Pesto, das sich locker drei Wochen im Kühlschrank hält.
Lebensmittel einkochen: Ob Obst, Marmeladen oder eingelegtes Gemüse – viele Lebensmittel könnt ihr haltbar machen, indem ihr sie einkocht. So füllt ihr eure Vorratsschränke mit dem auf, was ihr im Sommer geerntet habt. Wichtig ist, dass ihr Einmachgläser verwendet, die sich mit Gummiringen und Klammern luftdicht verschließen lassen.
4. Tipp zur Selbstversorgung: Regenwassernutzung
Regenwasser solltet ihr nicht als Trinkwasser benutzen. Aber es eignet sich beispielsweise als Toilettenspülung oder um eure Pflanzen zu bewässern. Fangt das Regenwasser in einer Regentonne auf und werdet damit ein Stück unabhängiger in eurem Alltag.
5. Kaputte Gegenstände reparieren
Warum immer neu kaufen, wenn ihr viele Sachen mit wenigen Handgriffen selbst reparieren könnt. Es muss nicht gleich eine neue Jacke sein, nur weil der Reißverschluss kaputt oder ein Loch im Ärmel ist. Wenn ihr jetzt denkt, ihr habt aber gar nicht die Fertigkeiten, um diese Dinge zu reparieren: Es gibt jede Menge Tutorials im Internet, die euch Schritt für Schritt erklären, wie ihr vorzugehen habt. Probiert es einfach mal aus – mit der Zeit werdet ihr immer geschickter und dadurch auch unabhängiger.
Lese-Tipp: Fliegengitter in einfachen Schritten reparieren – so geht's
Autark leben ist nicht nur ein Trend
Für viele stellt die Umstellung auf die Selbstversorgung eine große Hürde dar, der Wunsch nach Unabhängigkeit ist jedoch groß. Ihr müsst euer Leben nicht von jetzt auf gleich umkrempeln. Mit diesen fünf Tipps gelingt es euch auch als Einsteiger, einen oder mehrere Schritte in Richtung Unabhängigkeit zu gehen.
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