Rissige und trockene Hände, aber wie viel Handcreme ist zu viel?
In der kalten Jahreszeit ist sie Ramonas ständige Begleiterin: die Handcreme!
„Ich creme mir die Hände nach jedem…“„…entzündete Stellen.“
Durch die Kälte sind ihre Hände rissig und trocken. Monatlich gibt Ramona deswegen 10-15€ für Handcremes aus.
00:27„Ich hab derzeit…“„…Reparaturhandcreme.“
Wie genau diese Reparatur funktioniert, schauen wir uns mal genauer an:Die Haut besteht aus 3 Schichten; der Oberhaut, Lederhaut und Unterhaut. Cremes dringen in die oberste Hautschicht ein und vermischen sich dort mit den hauteigenen Fetten. Dadurch bleiben die Hände geschmeidig und Risse werden vermindert. Ramona ist kein Einzelfall, im Jahr 2021 gaben in Deutschland 37% der Frauen an, min. einmal täglich Handcreme zu verwenden. Ob in diesem Fall viel auch viel hilft, fragen wir Dermatologin Dr. Yael Adler.
„Wenn man oben…“„…wenn man zu viel cremt.“
Im Gegenteil: Die richtige Creme kann dabei helfen, die natürliche Schutzbarriere der Haut wieder aufzubauen.
„Wenn die Hautbarriere…“„…wird also trockener.“
01:50Aber nicht jede Creme ist gleich gut, entscheidend sind vor allem die Inhaltsstoffe.
„Wenn man trockene Hände hat, sollte man…“„…ein trockenes Spannungsgefühl.“
Bei Ramona reicht eine herkömmliche Creme jedoch nicht mehr aus, laut Dr. Adler ist hier eine cortisonhaltige Creme nötig, um die Entzündungen zu bekämpfen.
„Hier, wo die Haut…“„…man arbeitet dagegen, aber die Entzündung schwelt.“
Natürlich braucht nicht jeder direkt eine cortisonhaltige Creme wie Ramona, aber falls alles nichts hilft ist der Gang zum Hautarzt oder Apotheker eine gute Entscheidung.Allgemein gilt: Wer im Winter unter trockenen Händen leidet, darf ruhig viel cremen.