Lola Weippert lebt aktuell in Angst. Seit Jahren wird die Moderatorin immer wieder belästigt und es scheint kein Ende zu nehmen. Jetzt verfolgt sie ein fremder Mann, der sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befindet und sogar einen Schritt weitergeht.
„Ich habe einen Stalker. Der stand schon nachts vor meiner Tür. Der denkt, wir wären in einer Beziehung. Ich habe ihn davor noch nie in meinem Leben gesehen. Bis er nachts vor meiner Tür stand und meinte, wir seien in einer Beziehung. Sie müssen jetzt mal reden. Woraufhin ich die Polizei gerufen habe und die meinten Ja, es ist ja nichts passiert. Sagen Sie ihm, er soll gehen. Und ich denke mir so, das ist fatal. Das Erste, was passieren muss.“
In Deutschland ist Stalking zwar strafbar, aber erst, wenn eine starke Beeinträchtigung der Lebensgestaltung feststellbar ist. Gerichte sehen oft erst dann einen Straftatbestand, wenn das Opfer zum Beispiel umziehen oder den Job wechseln muss. Deshalb führen nur etwa ein bis drei Prozent der Stalking Anzeigen tatsächlich zu einer Verurteilung. Viele Fälle werden von Polizei und Staatsanwaltschaft stattdessen als Nötigung, Beleidigung oder Sachbeschädigung eingestuft. Lola Weippert versucht, mit der Situation umzugehen und appelliert an ihre Fans.
„Er hat eine Nacht im Park geschlafen. Der ist locker zehn Stunden nach Berlin gefahren, um mich zu treffen. Hat meine Adresse rausgefunden. Auch da der wichtige Hinweis: Lasst eure Adressen sperren.“
Die Adresssperre können Betroffene kostenfrei beim Einwohnermeldeamt beantragen. Sie verhindert, dass andere Personen die Meldeadresse einfach abfragen können.
Gott sei Dank.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Instagram: @lolaweippert