Zweieinhalb Stunden dauerte das Treffen zwischen der venezolanischen Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Maria Corina Machado und US Präsident Donald Trump. Dann ist klar, worüber vorab viel spekuliert wurde.
„Ich habe dem Präsidenten der Vereinigten Staaten die Medaille überreicht, den Friedensnobelpreis als Anerkennung für seine einzigartigen Einsatz für unsere Freiheit", erklärt sie weiter.
Das Weiße Haus bestätigt, dass Trump die Medaille behalten will. Schon lange betont er, dass er den Friedensnobelpreis verdient hätte.
Maria Machado wirbt in Washington um die Unterstützung von Trump und der Senatoren im Kongress. Seit der Entführung von Staatschef Maduro schien für Venezuela ein politischer Wandel greifbar. Doch Trump sieht Machado nicht in einer führenden politischen Rolle. Er setzt weiter auf die frühere Vizepräsidentin Rodriguez.
Und während Machado weiter um die Zukunft ihres Landes kämpft, meldet sich das norwegische Nobelinstitut zu Wort. Auch wenn Machado Trump die Goldmedaille übergeben hat, bleibt die Auszeichnung offiziell ihre. Der Preis könne nicht übertragen, geteilt oder aberkannt werden.