Na ja, wir haben vielleicht vor drei Jahren unterschätzt, wie die Welt sich verändern wird. Wenn wir diese Veränderungen nicht gehabt hätten, dann würden wir in einer Dimension heute uns bewegen, die wir in der Vergangenheit nie im Volkswagenkonzern gesehen haben. Wir müssen aber der Realität ins Auge schauen. Und ich glaube, wir haben jetzt viele Sachen in Ordnung gebracht, auf die wir aufsetzen können. Wir kommen jetzt aus einer Position der Stärke, die wir haben. Wir sehen, wo unsere Produkte stehen, wir sehen, wo unsere Technologien stehen. Wir sehen, wie wir uns strategisch aufgestellt haben. Und das ist jetzt die Möglichkeit, die nächste Stufe der Transformation dort anzugehen.
Kann Volkswagen noch scheitern?
Also es gibt immer die Möglichkeit, natürlich zu scheitern. Wir haben das in vielen Industrien gesehen, wo große Transformationen stattgefunden haben, bei den Mobiltelefonen, in der Fotografie beispielsweise, wo traditionelle Hersteller am Ende auf der Strecke geblieben sind. Wir haben nicht die Absicht zu scheitern. Wir haben die Absicht, ganz vorne im Wettbewerb mitzufahren. Dafür haben wir in den letzten drei Jahren die Grundlage gesetzt. Aber wir müssen auch hart an uns arbeiten. Wir sehen die Risiken, Risikofaktoren, die in der Zukunft noch weiter zunehmen werden. Und deshalb handeln wir jetzt. Wir haben dort keine Zeit zu verlieren. Wir haben einen klaren Plan mit dem Konzernvorstand vorgelegt, und diesen setzen wir beherzt um.