Cindy Klink hat aufgrund ihrer Taubheit im täglichen Leben wiederholt Diskriminierung erlebt. Sowohl in der Schule als auch im Beruf. Auf über hundert Bewerbungen erhält sie meistens Absagen, oft weil sie nicht in der Lage ist zu telefonieren. Im Berufsleben ist es oft schwierig, Verständnis zu finden. Kollegen sind oft genervt, wenn sie Dinge wiederholen müssen oder Rücksicht nehmen müssen, z.B. bei der Bereitstellung eines Dolmetschers. Ihre Kompetenz wird oft infrage gestellt. Auch ihr Wunsch, Musikerin und Schauspielerin zu werden, wurde oft belächelt.
Aber Cindy hat ihren eigenen Weg verfolgt und an ihre Träume geglaubt. Nur ihr starker Wille, das zu erreichen, was sie immer wollte, hat dazu geführt, dass sie heute ihren Traum lebt. Als Schauspielerin steht sie für den „Masurenkrimi - Die Verlorene Tochter", „Die Bergretter“, „Die Pfefferkörner“ u.a. vor der Kamera. Sie tritt auch mit internationalen Stars auf der Bühne auf und führt ihre Lieder in Gebärdensprache auf, z.B. bei Lenny Kravitz, Jamie Cullum, Sam Smith, Sting, Coldplay und den Fantastischen Vier. Im Mai 2024 gewinnt Cindy für ihre Filmrolle im „Masurenkrimi" den New Faces Award in der Kategorie „Disruptive Mind".