Der Sturm peitscht über den Fichtelberg im Erzgebirge - Mit über 100 Kilometern pro Stunde. Regen verwandelt sich hier auf gut 1200 Metern Höhe über Nacht in Schnee. Eine Kaltluftfront macht Schluss mit Sommerwetter!
"Wir haben noch die Winterreifen drauf und wir haben auch noch die Wintersachen griffbereit."
"Was sollen wir machen, man kann nichts gegens Wetter tun."
"Wir haben noch April und da ist alles möglich."
So liegt auch auf dem Brocken in Sachsen-Anhalt: Schnee im April! Im Thüringer Wald: keine Spur mehr von Frühling! Derweil im tiefer gelegenen Nordrhein Westfalen: Dauerregen - und Sturm bis in den heutigen Vormittag. Vielerorts stürzen Bäume um, Bahnen sind ausgefallen oder nur verspätet unterwegs. In Bottrop klemmen Äste eine 19 jährige Fußgängerin ein, sie muss ins Krankenhaus. Im hessischen Ober-Ramstadt deckt der Sturm am späten Abend ein ganzes Häuserdach ab. Schwerstarbeit für die Feuerwehr.
Nach strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen am Wochenende - macht der Frühling Pause, bundesweit ist es heute den ganzen Tag noch aprillig ungemütlich. Der große Sturm ist jetzt zwar vorbei - kalt bleibt es aber mindestens bis Freitag.
"Schneeflocken bis etwa 500 Meter herab und Tagestemperaturen um zehn Grad sind für Mitte April nicht so außergewöhnlich. Das Extreme war eher, dass am Sonntag noch knapp 30 Grad erreicht wurden. Dadurch ergibt sich ein satter Temperatursturz von 20 Grad."
Der April macht eben doch was er will. Von Sturm, über Schnee, bis Sonnenschein... bis sich hoffentlich bald der Frühling endgültig durchsetzt.