Schwarze Perücken und Kimonos oder Sombreros und Ponchos: ENDLICH dürfen die Seniorin-nen der der Arbei-terwohlfahrt-Tanz-gruppe ihre Kostüme zeigen.
Was der Bundesgar-tenschau zu viel ist - ist für den Euro-papark offenbar ge-nau richtig:
Europa-Park-Chef: "Ich finde es ganz einfach unter-haltsam, was wir ge-sehen haben. Und ich. Man kann über alles natürlich eine tiefsinnige Debatte schüren, aber ich glaube, wir haben andere Sorgen in un-serem Land." // "Und ich glaube, die Leistung dieser Da-men hat auch Respekt verdient. Ich meine, die schneidern die Kostüme selbst, sie organisieren die Auftritte und da ge-hört schon was dazu"
Das sieht das Publi-kum Sonntagnachmit-tag in Rust in Ba-den-Württemberg ge-nauso:
"wir haben uns tatsächlich gefragt, warum und warum die-ses Theater gemacht worden ist. Weil es war total toll"
"Das ist ganz normal im Showtanz, dass man auch sich so umkleidet. Also ich war begeistert und würde es mir auch nochmal angu-cken"
"Es war ja die alte Veranstaltung im Europapark. Und ob das jetzt hier im Europapark stattfin-det oder in der Gar-tenschau... Ich weiß nicht wo das Problem liegt"
Die Kostüme bedienen zu sehr kulturelle Vorurteile - findet die Bundesgarten-schau. Sie will den Auftritt zwar nicht ganz verbieten - aber die Damen dür-fen unter anderem NICHT mit Sombrero oder Kimono auftre-ten. Es sind...
Stellungnahme: Mannheimer BuGa: "...vor dem Hinter-grund der aktuellen Diskussion zur Sen-sibilität für kultu-relle und religiöse Codierungen Bedenken an der Wirkung eini-ger Kostüme aufge-kommen."
Eine Debatte, die nicht neu ist - und immer wieder für hitzige Diskussionen sorgt.
Soziologe: "Wenn wir die Kultur uns aneignen geben wir sie immer in un-serem eigenen kultu-rellen Kodex wieder. Das heißt wir ver-fälschen den eigent-lichen kulturellen Inhalt als auch, dass es zur starken Karikaturhaftigkeit wird"
Das sehen aber nicht alle so: Im Europa-park können die Se-niorinnen in voller Pracht begeistern. Mit Sombrero und in Kimono.